Markus Bacher, Stuhlfelden: Ein Bäcker mit Leib und Seele

Bäckermeister Markus Bacher (32) holt hier die Glut aus seinem Holzbackofen. Dann heißt es noch ein wenig warten und schließlich kommen dann die Natursauerteig-Laibe in den Ofen.
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  • Bäckermeister Markus Bacher (32) holt hier die Glut aus seinem Holzbackofen. Dann heißt es noch ein wenig warten und schließlich kommen dann die Natursauerteig-Laibe in den Ofen.
  • Foto: Christa Nothdurfter
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STUHLFELDEN (cn). Beim Bezirksblätter-Besuch herrscht sowohl im neuen Verkaufsraum als auch im stimmig eingerichteten Café reger Betrieb. Teils sind es Stammkunden, die einkaufen oder frühstücken und teils sind es Besucher aus Nachbargemeinden, die neugierig sind, wie es in der Bäckerei Bacher nach dem Umbau ausschaut bzw. wie das Frühstücksangebot im neuen Café mundet. Ein Quartett aus Uttendorf ist begeistert und spendet Besitzer und Bäckermeister Markus Bacher schon vor dem Schmaus ein dickes Lob: "Voll schön ist es hier!"

Holzbackofen als spezielle Besonderheit

Apropos Schmaus: Besonders stolz ist der Stuhlfeldner, der täglich sieben bis acht Brotsorten, ungefähr 30 Gebäcks-Varianten und dazu auch noch Kuchen für das Café fabriziert, auf die Brotlaibe aus seinem neuen, rund 20.000 Euro teuren Holzbackofen. Wegen des großen Zeitaufwandes - das Feuer, die Glut und dann die Laibe müssen gut im Auge behalten werden - bäckt er diese Spezialität nur an drei Tagen pro Woche: Dienstag, Freitag und Samstag.
Der Bäcker mit Leib und Seele und mit besonders hohem Qualitätsanspruch erklärt: "Achtzig Prozent der geschmacksvollen Röstaromen sind beim Brot in der Kruste. Und im Holzbackofen wird die Kruste erstens dicker und zweitens ziehen sich die Röstaromen dann langsam durch das ganze Brot. Dadurch schmeckt dieses Brot am zweiten Tag fast noch besser."

ZUR SACHE I
Die Ofentür des neuen Holzbackofens, der sich hauptsächlich im Verkaufsraum befindet, ist in die Fassade des sanierten Bacher-Hauses integriert. So können Passanten zusehen, wenn Markus Bacher den rund zwei Meter tiefen Innenraum des Ofens mit einem langen Schieber von der Glut befreit oder wenn er die 26 Brotlaibe, die Platz haben, hineinschiebt bzw. nach etwa 40 Minuten wieder herausholt. Sind die schmackhaften Brote fertig, werden im Holzbackofen anschließend meistens auch noch Laugenbrezen gebacken.

ZUR SACHE II
Das Roggensauerteigbrot, das im Holzofen gebacken wird, wird mit Natursalz (ohne künstliche Rieselhilfen und ohne Jod) sowie mit Anis, Fenchel und Kümmel gewürzt. Weil die Gewürze fein gemahlen werden, können sich deren ätherischen Öle gut entfalten bzw. sich gleichmäßig im Brot verteilen. Verwendet wird zudem nur qualitativ hochwertiges Mehl und sogenanntes Granderwasser. Erhältlich sind die fertigen und sehr gelobten Brotlaibe aus dem Naturseierteig nur direkt in der Bäckerei in Stuhlfelden.

ZUR SACHE III:
Insgesamt neun Mitarbeiter - im Bild Helga Rafling und Annemarie Schratl - sind in der Bäckerei beschäftigt. Sie sind unter anderem auch für die Zubereitung des Frühstücks - Wurstwaren von der Bäckerei Rumpold, Molkereiprodukte von der Pinzgau Milch, Gemüse von der Nationalparkgärtnerei und das Kräuteröl für die Aufstriche vom Bruder des Bäckermeisters - zuständig.
Markus Bacher folgte in die Fußstapfen von Vater Fritz Bacher und Großvater Johann Bacher und ist somit in der dritten Generation als Bäckermeister tätig.

Ein großer Dank!

Markus Bacher ist es ein wichtiges Bedürfnis, sich bei seinen Eltern Theresa und Fritz Bacher sowie bei seiner Schwester Christin und bei seinem Bruder Tobias auf's herzlichste bedanken - ebenso wie bei seiner Freundin Angelika. Sie alle haben ihn sehr unterstützt und tun dies auch immer noch.

Fotos 1 bis 21:
Christa Nothdurfter

Fotos 22 bis 38:
Susanne Bayer

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