Alois Hasenauer, der neue Bürgermeister von Saalbach Hinterglemm

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Der neue Saalbacher Bürgermeister will das das Thema Wohnen und Bauen im Glemmtal forcieren.

SAALBACH HINTERGLEMM (vor). Seit 14. Oktober heißt der neue Bürgermeister von Saalbach Hinterglemm Alois Hasenauer (ÖVP). Im Alter von gerade mal 30 Jahren trat der Glemmtaler die Nachfolge von Langzeitbürgermeisters Peter Mitterer an. „Ich wurde schon im Sommer 2011 von der Partei gefragt, ob ich mir das Amt vorstellen könnte. Nach einiger Bedenkzeit habe ich schließlich zugesagt. In der Kommunalpolitik kann man noch was bewegen. Ich habe mich praktisch selbst ins kalte Wasser geworfen. Der langjährige Vizebürgermeister Fred Gappmaier und das Team in der Gemeinde stehten mir aber mit Rat und Tat zur Seite, das ist natürlich wichtig.“

Wohnungen für die Familien

Der begeisterte Skifahrer und Mountainbiker und seine Freundin Martina sind seit heuer stolze Eltern eines Sohnes. Ein besonderderes Anliegen ist dem Pinzgauer Jungpolitiker das Thema Baulandsicherung. Hasenauer will die Bestrebungen von Vorgänger Peter Mitterer weiter fortführen und auch noch ausbauen. „Das erste Projekt ist mitten in der Umsetzung. Von den 13 Grundstücken wurden bereits zehn verkauft. Vier Familien bauen schon“, freut sich Saalbach Hinterglemms Bürgermeister. Zudem wurde gerade ein Gebäude mit insgesamt 15 Eigentumswohnungen realisiert. „Das war der erste Schritt, es geht aber weiter. Geplant ist ein weiterer Gebäudekomplex mit Mietwohnungen und - in der dritten Phase - ein weiterer Wohnblock mit Eigentumswohnungen. Wir schauen natürlich bei der Vergabe ganz genau darauf, dass wohnungssuchende Familien zum Zug kommen. Das hat oberste Priorität." Alois Hasenauer geht das Baulandsicherungsmodell aber noch nicht weit genug: „Wir haben bestehende Weiler, in denen rundum schon einige Häuser stehen. Die könnte man durchaus noch ausbauen. Aber da haben wir Probleme mit der Raumordung seitens des Landes. Da bläst uns ein heftiger Wind entgegen, weil es eine Anbindung an ein öffentliches Verkehrsnetz geben muss.“

Weltmeisterschaft

Als weiteres Ziel formuliert der neue Bürgermeister, die Ski-Weltmeisterschaft nach Saalbach Hinterglemm zu bringen. „Wir haben viele tolle Events im Glemmtal. Aber es sollte wieder mehr der Sport im Mittelpunkt stehen. 1991 war es sicher nicht einfach für die damalige Weltmeisterschafte eine komplett neue Infrastruktur aufzubauen - man erinnere sich etwa an den kostenintensiven Tunnel samt Tiefgarage. Aber das würde jetzt zum großen Teil wegfallen. Kostentechnisch müssten wir aber unter dem Budet von Schladming bleiben. Ob wir den Zuschlag bekommen wird davon abhängen, ob Seefeld die Nordische WM bekommt oder nicht. Zwei Weltmeisterschaften in Österreich würde die FIS wohl nicht akzeptieren.“

Mandatsstand halten

Politisch hofft Hasenauer den Mandatsstand (12 ÖVP, 3 SPÖ, 4 FPÖ) halten zu können. „Die Messlatte ist natürlich sehr hoch für mich. Ich will für alle Gemeindebürger da sein. In unserer Gemeinde herrscht eine große Konsenspolitik. Fast alle Abstimmungen sind einstimmig. Nicht so wie jetzt bei den Koalitionsverhandlungen im Bund. Das ist in höchstem Maße unprofesionell. Da darf es keinem wundern, dass die meisten, vor allem die Jungen, politikverdrossen sind. Mein Ziel ist es, das Ergebnis der letzten Gemeinderatswahl annähernd zu erreichen“.

Autor:

Klaus Moser aus Pinzgau

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