21.01.2018, 17:24 Uhr

Kritischer Leserbrief zum Thema "Pferdewinterwanderweg in Saalfelden"

Die folgenden Zeilen stammen von Astrid Rieder

Es geht um den Pferdewinterwanderweg in Saalfelden. Diesen Weg haben wir uns hart " erkämpft". Wir sind fünf Reiter, die vor ca. 20 Jahren mit diesem Anliegen zur Gemeinde Saalfelden gegangen sind.
Über Wochen trafen wir uns immer wieder mit einigen  Gemeindevertretern, dem Bürgermeister und allen voran mit Kurt Binder, der für die Loipe und die Wege zuständig ist. Nach einiger Überredungskunst unsererseits war Kurt bereit, uns zu helfen. Er sprach
mit den Bauern und Grundeigentümern und schließlich wurde diese wunderbare Möglichkeit für uns Reiter geschaffen.
Auf diesem Weg sind aber nicht nur Reiter, sondern auch viele Fußgänger unterwegs. Er verläuft über Wiesing, der Saalach entlang , über Dorfheim und dann über Mayrhofen retour. Es gibt auch sehr viele Hundebesitzer, die diesen Weg nutzen. Die Fußgänger, Hunde und Reiter lassen sich auch sehr gut vereinen. Das setzt natürlich Rücksichtnahme von allen Seiten voraus und klappt sehr gut.

Allerdings gibt es ein anderes Problem: die Hundehaufen. Leider gibt es immer wieder Hundebesitzer, die glauben, dass man die Hundehäufchen auf diesem Weg nicht entsorgen muss. Wo der Gedanke her kommt, ist mir unklar. Vielleicht denken sie: " Pferdehaufen sind ja auch da..." Das stimmt schon. Nur - Pferdehaufen sind Dünger für die Felder, Hundehaufen nicht!
Pferde sind Pflanzenfresser und Hunde nicht. Wenn so ein Hundehaufen ins Heu kommt, dann kann es passieren, dass Mutterkühe ihr ungeborenes Kalb verlieren.
Und ich verstehe jeden Bauern, wenn er diesen Weg dann über seine Wiese nicht mehr genehmigt. Uns wurde bereits eine Strecke wieder gestrichen aus eben diesem Grund.

Ich finde das sehr schade und möchte nun an die Hundebesitzer appellieren, die Hundehaufen, wie sonst auch überall, zu entsorgen!  Es wäre sehr schade, wenn dieser Weg wieder aufgelöst werden würde!Wenn jeder auf jeden Rücksicht nimmt - Reiter auf Fußgänger - Hundehalter auf Reiter und andere Fußgänger - und alle gemeinsam
auf die Bauern und Grundeigentümer, die uns diesen tollen Weg gestatten, dann bleibt uns dieses Projekt hoffentlich noch lange erhalten!

Astrid Rieder, langjährige Reiterin aus Saalfelden
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