Salzburger almen
Zu Besuch bei Jacob Burghard auf der Radstädter Hütte
- Jacob und Victoria Burghard, die Wirtsleute der Radstädter Hütte
- hochgeladen von MeinBezirk - Lungau/Pongau
Jung, engagiert und voller Tatendrang: Jacob und Victoria Burghard führen seit diesem Sommer die Radstädter Hütte am Rossbrand. Zwischen beeindruckendem Bergpanorama, regionaler Küche und familiärer Gastfreundschaft haben sie sich ihren Traum vom eigenen Betrieb erfüllt. Ein Besuch zeigt, warum die Hütte schon nach wenigen Monaten viele Stammgäste gewonnen hat.
RADSTADT, FILZMOOS. Hoch über Radstadt, nur wenige Meter unterhalb des Gipfelkreuzes am Rossbrand, hat sich Jacob Burghard gemeinsam mit seiner Familie einen Traum erfüllt. Seit Mai 2026 führt der 22-Jährige als Pächter die Radstädter Hütte und hat damit den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Aufgewachsen ist Burghard im elterlichen Gastronomiebetrieb in Obertauern, wo er schon als Kind mit dem Gastgewerbe in Berührung kam. Nach dem Besuch der Tourismusschule in Bad Hofgastein und weiteren Erfahrungen in der Gastronomie übernahm er gemeinsam mit seiner Frau Victoria die Verantwortung für die traditionsreiche Hütte.
Ein besonderer Platz am Rossbrand
Die Radstädter Hütte liegt auf 1.768 Metern Seehöhe am Rossbrand, der als einer der schönsten Aussichtsberge der Ostalpen gilt. Von der Terrasse reicht der Blick über Dachstein, Bischofsmütze, Hochkönig und die Tauern. An besonders klaren Tagen soll sogar der Großglockner zu sehen sein. Die Hütte selbst wurde vor wenigen Jahren umfassend renoviert und präsentiert sich heute als modernes, gemütliches Berggasthaus mit Sonnenterrasse, Gaststube, großem Gastraum und Gästezimmern.
Viele Wege führen zur Hütte
Beim Besuch von meinbezirk ist rasch klar geworden, dass die gute Erreichbarkeit einer der großen Vorteile der Radstädter Hütte ist.
Wer es gemütlich angehen möchte, kann mit dem Auto über die mautfreie Rossbrandstraße bis nahe zum Gipfel fahren und die letzten Minuten zu Fuß zurücklegen. Auch die Anreise mit dem Bus ist möglich.
Sportlich Aktive haben mehrere Alternativen:
- Mit dem Fahrrad über die Rossbrandstraße direkt von Radstadt aus.
- Mit dem Auto einen Teil der Strecke zurücklegen und anschließend einen der Wanderwege nutzen.
- Über den bekannten Rundweg, für den rund zwei Stunden Gehzeit bis zur Hütte angegeben werden.
- Von Filzmoos aus mit der Papageno-Gondelbahn auf den Rossbrand fahren und von dort die Hütte in rund einer Stunde erreichen.
Dadurch eignet sich die Radstädter Hütte sowohl für Familien und ältere Gäste als auch für ambitionierte Wanderer und Radfahrer. Die Nähe zur beliebten Mountainbike-Strecke Stoneman Taurista bringt zusätzlich zahlreiche Besucher auf den Berg.
Ein Familienbetrieb mit Herz
Vor Ort spürt man schnell, dass die Hütte von Menschen geführt wird, die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Während Jacob häufig selbst in der Küche steht, kümmert sich seine Frau Victoria um die Schank und den Gästebereich. Unterstützt werden die beiden von freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich aufmerksam um die Gäste kümmern.
Besonders positiv fällt auf, dass Getränke und Speisen rasch serviert werden. Trotz des Besucherandrangs entstehen kaum längere Wartezeiten. Die Atmosphäre wirkt entspannt und herzlich.
Regional, bodenständig und ehrlich
Die Speisekarte hält, was die Betreiber versprechen. Angeboten werden regionale Gerichte, die von herzhaften Hüttenklassikern bis zu süßen Spezialitäten reichen. Damit spricht die Küche sowohl Wanderer an, die nach einer Bergtour eine kräftige Mahlzeit suchen, als auch Gäste, die bei Kaffee und Kuchen die Aussicht genießen möchten. Die Ausrichtung auf regionale Produkte ist Teil des Konzepts der Hütte.
Mit Zuversicht in die Zukunft
Im Gespräch berichten Jacob und Victoria, dass sie ihre Entscheidung für die Radstädter Hütte bisher nicht bereut haben. Beide wirken motiviert und freuen sich über die positive Entwicklung der ersten Monate. Mit dem bisherigen Geschäftsverlauf zeigen sie sich zufrieden.
Somit blicken die beiden optimistisch auf die verbleibende Saison. Ihr Plan ist klar formuliert: Die Radstädter Hütte soll heuer so lange geöffnet bleiben, „bis es sie einschneit“.
Wer die Hütte besucht, trifft auf ein junges Gastgeberpaar, das viel Engagement mitbringt und einen außergewöhnlichen Platz am Rossbrand mit viel persönlichem Einsatz bewirtschaftet. Die Kombination aus beeindruckender Lage, guter Erreichbarkeit, regionaler Küche und herzlicher Gastfreundschaft macht die Radstädter Hütte zu einem lohnenden Ausflugsziel für Einheimische und Gäste gleichermaßen.
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