Stichwahl
Günther Mitterer ist wieder Bürgermeister von St. Johann

Günther Mitterer gewann die Stichwahl in St. Johann und bleibt damit Bürgermeister.
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In St. Johann traten der amtierende Bürgermeister Günther Mitterer (ÖVP) und Herausforderer Willi Resch (FPÖ) zur Stichwahl an. Mitterer konnte das Duell für sich entscheiden. Wir berichten heute live und halten euch über die Ergebnisse am Laufenden.

ST. JOHANN (aho). Heute Sonntag, 24. März, schritten die St. Johanner erneut zu den Wahlurnen, um ihren Bürgermeister in der Stichwahl zu wählen. Von den vier Kandidaten im ersten Wahlgang waren der amtierende ÖVP-Bürgermeister Günther Mitterer (41 Prozent) und FPÖ-Herausforderer Willi Resch (23,7 Prozent) übrig geblieben. Mitterer konnte sich im zweiten Wahlgang mit 55,7 Prozent der Stimmen durchsetzen und bleibt damit Bürgermeister von St. Johann.

Mitterer mit Wahlbeteiligung zufrieden

"Ich bin sehr erleichtert und froh, dass ich weitermachen darf", freute sich Mitterer nach Bekanntwerden des Ergebnisses. "Die letzten 14 Tage waren wirklich 'zach'. Die FPÖ hatte eine große Chance und wir wussten, dass sie stark mobilisieren kann. Aber auch wir haben mit sehr viel persönlichem Kontakt und Briefen an die Bevölkerung noch viele Wähler erreicht", berichtet der alte und neue Stadtchef. Er ist vor allem zufrieden, dass wieder viele Menschen zur Wahl gegangen sind und die Wahlbeteiligung nicht stark gesunken ist.


Resch: "Es ist ein Wahnsinnserfolg"

FPÖ-Kandidat Willi Resch zeigte sich trotz der knappen Niederlage überaus zufrieden: "Ich habe im Vorfeld immer gesagt, dass mehr als 30 Prozent ein toller Erfolg wären. Jetzt sind es mehr als 44 Prozent geworden. Ich sehe das als Wahnsinnserfolg. Es zeigt uns, dass wir uns nirgends verstecken müssen. Ein großer Dank gilt dem gesamten Team, der Familie und der Landesleitung", bedankt sich Resch für die Unterstützung.

Deutlicher Vorsprung für Mitterer

Die Ausgangslage schien ob des klaren Bonus von 17,3 Prozentpunkten für Mitterer aus dem ersten Wahlgang vermeintlich eindeutig. Wie unsere Abstimmung auf der Facebook-Seite der Bezirksblätter Pongau zeigt, deutete sich aber durchaus ein engeres Rennen an, denn auch Resch wurden gute Chancen zugesprochen. Die Facebook-Nutzer – mehr als 500 Personen haben abgestimmt – sahen den Herausforderer sogar im Vorteil.



Favoriten siegen fast immer

Die Statistik sprach für Mitterer: In 52 Stichwahlen bei den bisherigen Wahlen im Land Salzburg (inklusive Nachwahlen) gewann nur sieben Mal der Zweitplatzierte des ersten Wahlgangs. 2014 gelang das bei landesweit acht Stichwahlen nur dem gerade wiedergewählten SPÖ-Bürgermeister Peter Loitfellner in Rauris. 2004 schaffte er sogar das Kunststück, den bisher größten Rückstand von 12,4 Prozentpunkten noch in einen Vorsprung zu verwandeln.

Wahlbeteiligung in Stichwahlen geringer

In den meisten Fällen war die Beteiligung an der Stichwahl geringer als beim ersten Wahlgang. Absoluter Tiefpunkt war die Stichwahl 2014 in der Stadt Salzburg. Damals sank die Wahlbeteiligung von 49,7 Prozent im ersten auf 31,2 Prozent im zweiten Wahlgang.
Die Wahlbeteiligung in St. Johann lag beim ersten Wahlgang der Bürgermeisterwahl 2019 bei 65,2 Prozent und damit unter dem Pongauer Durchschnitt (71 Prozent). Von den abgegebenen Stimmen waren zudem 9,2 Prozent ungültig. Im zweiten Wahlgang sank die Wahlbeteiligung auf 60,4 Prozent. Von den 5.210 abgegebenen Stimmen waren 158 ungültig (3,0 Prozent).


Stichwahl in Bad Hofgastein

Die zweite Stichwahl im Pongau fand in Bad Hofgastein statt.

Günther Mitterer gewann die Stichwahl in St. Johann und bleibt damit Bürgermeister.
Günther Mitterer (ÖVP) und Willi Resch (FPÖ) kämpfen um das Bürgermeisteramt in St. Johann.

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