Corona in Salzburg
Luftransport für Corona Patienten ist möglich

Mit speziell ausgerüsteten Helikoptern können erkrankte Patienten über weite Strecken transportiert werden.
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Mit Ende März wird Heli Austria als einziges österreichisches Lufttransportunternehmen gesicherte Isolationsflüge für COVID-19-Patienten durchführen.

ST. JOHANN. Angesichts der momentanen Ausbreitung des Coronavirus sind Patienten vermehrt auf die Flugrettung angewiesen. Um diese zu garantieren, ergreift Roy Knaus, Geschäftsführer von Heli Austria, notwendige Schutzmaßnahmen für seine Mitarbeiter. „Durch die vorübergehende Schließung unseres Betriebes stellen wir sicher, dass wir weder unsere Kunden noch unsere Mitarbeiter der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. Gerade jetzt ist es wesentlich, das Risiko zu minimieren und zwischenmenschliche Kontakte zu reduzieren. So können wir Ende März mit völlig gesunden Mitarbeitern durchstarten und gesicherte Flüge garantieren“, erklärt Knaus.

Helikopter statt Krankenwagen

Mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen soll sichergestellt werden, dass sich auch nach dem erneuten Start der Lufttransporte niemand der Gefahr einer Infektion aussetzt. Zehn Isolationskammern für erkrankte Patienten und hochwertige Atemschutzmasken der höchsten Schutzklasse für Piloten, Flugretter und Notärzte sind für die notwendige Sicherheit vorhanden. Eigens installierte Schutzschleusen und andere Schutzeinrichtungen sollen die Transporte bestmöglich sichern und Neuinfektionen verhindern. Mit diesen speziell ausgerüsteten Helikoptern können an COVID-19 erkrankte Patienten ohne Probleme über weite Strecken transportiert werden. Bisher war dies nur mit dem Krankenwagen möglich.

Vorsorglich in häuslicher Quarantäne

Derzeit befinden sich die 250 Mitarbeiter von Heli Austria in häuslicher Quarantäne. Diese 14-tägige Schutzmaßnahme soll sicherstellen, dass alle Mitarbeiter Ende März gesund zurück zur Arbeit kommen. „Wir tun alles, damit unsere Mitarbeiter während der Quarantäne zu Hause bleiben können, und versorgen sie deshalb auch mit allen notwendigen Lebensmitteln“, erklärt Knaus das Versorgungskonzept.

Flugbetrieb geht wieder los

Mit Samstag, den 28. März, wird der Flugbetrieb des Standorts „Martin 1“ in Salzburg wieder aufgenommen. Der Standort „Martin 3“ in Oberösterreich soll mit Anfang April folgen. Systemrelevante Flüge wie Überwachungsflüge für Stromleitungen und Speicherteiche sowie Flüge für Handysender werden weiterhin durchgeführt.

Mit speziell ausgerüsteten Helikoptern können erkrankte Patienten über weite Strecken transportiert werden.
Heli Austria versorgt seine Mitarbeiter während der vorsorglichen Quarantäne selbst.

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