14.06.2017, 11:33 Uhr

Update zum Brandereignis: 14 Feuerwehren bekämpften Großbrand in Waldzell

(Foto: Foto: Topf)

Die vermutete Brandursache - Brandausbruch in jenem Pkw, an dem Schweißarbeiten vorgenommen wurden - konnte mittlerweile eindeutig bestätigt werden.

WALDZELL. Wie bereits berichtet, brach am 14. Juni 2017 um 10:55 Uhr in einer Kfz-Werkstätte im Zuge von Servicearbeiten an einem Pkw ein Brand aus. Die Brandstelle wurde in den Vormittagsstunden des 15. Juni von einem Brandsachverständigen der BVS für OÖ im Beisein von einem Bezirksbrandermittler der Polizeiinspektion Aurolzmünster untersucht. Hierbei konnte die vermutete Brandursache (Brandausbruch in jenem Pkw, an dem Schweißarbeiten vorgenommen wurden), eindeutig bestätigt werden.
Alle sonstigen Brandentstehungsmöglichkeiten konnten ausgeschlossen werden.

Ursprüngliche Meldung:

Um 11.08 Uhr ging am 14. Juni laut Angaben der Freiwilligen Feuerwehr der Alarm in der Ortschaft Voglhaid, Gemeinde Waldzell. Ein Kfz-Handelsbetrieb brannte laut Augenzeugenberichten lichterloh. Insgesamt waren 14 Feuerwehren im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Personen wurden laut ersten Angaben keine verletzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Oberholz, Kemating, Kobernaußen, Kohlhof, Lohnsburg, Nußbaum, Pattigham, Pramet, Ried im Innkreis, Riegerting, Schildorn, Waldzell und Eberschwang. Im Laufe des Nachmittags reduzierten sich die Feuerwehren.

Heftige Explosion

Im Umkreis war laut Augenzeugen eine heftige Explosion zu hören. Die dunkle Rauchsäule war bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus zu sehen. "Wie ein Atompilz über dem Innviertel sah die Rauchwolke aus", berichtet ein Augenzeuge aus dem Attergau.

Die Polizeimeldung zu diesem Ereignis:

Am 14. Juni 2017, um 10.55 Uhr, war ein Kfz-Techniker aus Waldzell in einer Kfz-Werkstätte mit Servicearbeiten an einem Pkw beschäftigt. Im Zuge dieser Schweißarbeiten dürfte der Fahrgastraum des betreffenden Pkw in Brand geraten sein. Trotz sofort durchgeführter Löschmaßnahmen mittels Handfeuerlöscher gelang es dem Arbeiter nicht mehr, den Brand zu löschen.
Innerhalb kürzester Zeit breitete sich der Brand auf weitere Pkw, welche in der Werkstätte eingestellt waren, sowie auf die zwei Werkstattgebäude aus.
Durch den umfassenden Löscheinsatz von insgesamt ca. 150 Mann konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Der Seniorchef wurde von der Rettung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Ried eingeliefert.
Die Ersterhebungen zur Brandursache wurden vom Bezirksbrandermittler der PI Aurolzmünster mit Unterstützung von Beamten aus Waldzell durchgeführt.
Zur Konkretisierung der Brandursache wird die Brandstelle in den Vormittagssunden des 15. Juni 2017 mit einem Brandsachverständigen der BVS für OÖ untersucht.
Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, dürfte jedoch beträchtlich sein.
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