Die Böhmerwaldschule wächst

Beim abschließenden Knacker-Grillen gab es einen regen Austausch unter den Festgästen aus Politik, Wirtschaft und Kirche.
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Die Böhmerwaldschule baute neue Räume und investierte in einen barrierefreien Zugang.

ULRICHSBERG (hed). Zu einem „Hotspot“ in Sachen Naturvermittlung habe sich die Böhmerwaldschule inmitten des Böhmerwaldes und des Bayerischen Waldes im Laufe der Jahre entwickelt, lobte Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FP) die Initiativen rund um die Waldschule bei der Eröffnung neuer Räumlichkeiten und eines barrierefreien Zugangs.
Landesrat Max Hiegelsberger (VP) hob die Bedeutung des Waldes für das ökologische Gleichgewicht hervor und sieht in der Böhmerwaldschule eine wichtige Natur-Vermittlungseinrichtung, gerade für Kinder und Jugendliche. „Naturvermittlung wird in Zeiten wie diesen immer schwieriger. Natur erleben und die Wissensvermittlung um die Natur ist daher von Kindheit an wichtig, so wie das hier in der Böhmerwaldschule vor Ort vermittelt wird.“ Der Zubau im alten Stadl und der neue barrierefreie Zugang über eine Brücke, die direkt vom Wald ins Gebäude führt, wurden durch ein Interreg-Projekt und vom Land finanziert.

Steigende Besucherzahlen

„4000 Besucher zählte die Böhmerwaldschule letztes Jahr, Tendenz steigend“, freut sich der Geschäftsführer, Bezirksförster Rupert Fartacek über die positive Entwicklung. In Folge soll die Einrichtung noch stärker als Natura 2000 Info-Punkt ausgebaut und die grenzüberschreitende Arbeit forciert werden. „Dabei geht es um Verknüpfung von Bildungsarbeit auf tschechischer und bayerischer Seite“, betonte Fartacek.
Im Rahmen des Interreg-Projektes wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendwaldheim Wessely-Haus im Bayerischen Wald ausgebaut. Auf tschechischer Seite entsteht in Olsina ein Besucherinfozentrum zum Thema Wald, Geschichte und Kultur. Auch hier sind Kooperationen geplant. Fartacek: „Im Wald des Stiftes Schlägl können die Besucher gemeinsam mit den Waldpädagogen die Natur hautnah mit allen Sinnen erleben. All diese Erfolge sind nur mit einem engagierten Team und viel ehrenamtlicher Arbeit von Waldpädagogen und einer innovativen Projektmitarbeiterin umsetzbar.“

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