NS-Opfer beim Namen nennen

Der Gedenkstein in Haslach wurde bewusst in sichtbarer Nähe zu den Kriegerdenkmälern errichtet.
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  • Der Gedenkstein in Haslach wurde bewusst in sichtbarer Nähe zu den Kriegerdenkmälern errichtet.
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Haslacher setzen nationalsozialistischen Euthanasie-Opfern einen Gedenkstein.

HASLACH. „Heute enthüllt und eingeweiht, soll dieses Merkzeichen unverrückbar und sichtbar für alle Zeiten davon künden, dass hier an unschuldigen Menschen ein Menschheitsverbrechen begangen wurde", sagt der Historiker Peter Gstettner bei der Feier zur Gedenkstein-Enthüllung für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie in der Pfarrkirche Haslach. "Ein Massenmord, von dem bisher nur wenige wussten oder wissen wollten. Es waren unschuldige Menschen, die hier als Opfer zu beklagen sind. Keine Kriegsteilnehmer und keine Kriegsdienstverweigerer." Im Rahmen der Feier wurde namentlich der zehn Haslacher Opfer gedacht, die laut Recherche von Thomas Engleder und dem Schriftsteller Peter Paul Wiplinger in Hartheim und Niedernhart nachweislich ermordet wurden.

Kerzen als Symbole
Kerzen wurden symbolisch entzündet und von Oase-Mitarbeitern zum Gedenkstein am Kirchenplatz getragen, den Pfarrer Gerhard Kobler vor Ort gesegnet hat. Haslach hätte laut Gstettner den „NS-Opfern einen Namen gegeben" und so „Vergessensschuld abgetragen." Das „Wir-haben-es-nicht-gewusst“ gehöre in Haslach der Vergangenheit an.
Der Stein wurde bewusst in sichtbarer Nähe zu den Kriegerdenkmälern des ersten und zweiten Weltkrieges positioniert, was für Diskussion sorgte. „Auf der einen Seite die in Stein gemeißelte Erinnerung an die gefallenen Soldaten, die in der Diktion der damaligen Zeit noch als Helden bezeichnet wurden. Auf der anderen Seite Menschen, die brutal vom verbrecherischen Regime der Nazis ermordet wurden“, erläutert Bürgermeister Dominik Reisinger die Entscheidung: „Bei genauerer Betrachtung werde einem schnell bewusst, dass der Krieg keine Helden, sondern nur Opfer kennt.“

Anstoß 2010
Den Anstoß für die Initiative gab der gebürtige Haslacher Schriftsteller Peter Paul Wip-linger bei der „Langen Nacht der Kirchen“ im Jahre 2010. Wiplinger berichtete über die NS-Euthanasieopfer aus Haslach und forderte bereits dort die Anbringung einer Gedenktafel. Peter Paul Wiplinger sagte bei der Veranstaltung, dass die Menschen von heute erkennen müssen, dass die Bevölkerung damals nicht die Opfer einer Zeit (Nazi-Zeit), einer auf grenzenloser Verblendung aufgebauten Ideologie geworden sind. „Inhumane Ideologie führt zum Massenmord. Und die Welt ist, wie wir täglich erfahren, nicht davor gefeit, dass sich solch Grauenhaftes wiederholt“, sagte Wiplinger.

Folgende Personen lebten in Haslach und wurden in Hartheim oder Niedernhart ermordet:

KARL SCHAUER, geboren am 16. Jänner 1907,
ermordet 33-jähig am 18. Juni 1940 in Hartheim
ALOISIA HINTERLEITNER, geboren am 8. Juni 1889,
ermordet 51-jährig am 18. Juni 1940 in Hartheim
ANNA BÖCHTRAGER, geboren am 2. April 1878,
ermordet 62-jährig am 6. Juni 1940 in Hartheim
MARIE EISENRAUCH, geboren am 25. März 1902,
ermordet 38-jährig am 17. Juni 1940 in Hartheim
MARIA LÜFTNER, geboren 1887,
ermordet 53-jährig am 6. Juni 1940 in Hartheim
MARIE KEPLINGER, geboren am 1. Februar 1907,
ermordet 33-jährig am 4. September 1940 in Niedernhart
ALOISIA LEITENMÜLLER, geboren am 7. Mai 1908,
ermordet 32-jährig am 4. September 1940 in Niedernhart
MARIA GANSER, geboren am 28. August 1891,
ermordet 49-jährig am 26. September 1940 in Niedernhart
ALOISIA MISLIK, geboren am 9. Juni 1882,
ermordet 58-jährig am 28. September 1940 in Niedernhart
MARIA ORTHELFER, geboren am 23. August 1891,
ermordet 52-jährig am 7. Mai 1943 in Niedernhart

Zur Sache:
Vortrag: "Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke..."-"Euthanasie" im Dritten Reich
Samstag, 8. November, 20 Uhr
Pfarrsaal Haslach
Referentin: Ludmilla Leitner
Die Historikerin Ludmilla Leitner hat sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit und in privater Recherche auch mit der NS- Zeit und den Vorgängen in Hartheim auseinandergesetzt. Besonders berührt hat sie ein Gespräch mit einem Zeitzeugen in der Nähe des Schlosses und wie er die vor Ort erlebt hat Situation erlebt hat. Davon erzählt sie unter anderem beim Vortrag am Samstag, 8. November, 20 Uhr im Pfaarsaal Haslach.
Der Inhalt in Schlagwörtern:
Vernichtung "lebensunwerten Lebens "Ideengeschichtliche Vorläufer - Sozialdarwinismus und Rassenhygiene NS-Erb- und Gesundheitspolitik";
- Ablauf des systematischen Tötungsprogramms ("Aktion T4") exemplarisch anhand der Euthanasieanstalt Schloss Hartheim-Von der "Euthanasie" zum Holocaust:

Statement von Prof. Peter Paul Wiplinger vor seiner Ansprache
bei der Gedenkfeier für die NS-Euthanasieopfer aus Haslach, 31.10.2014

Bevor ich meine eigentliche Ansprache halte, lassen Sie mich, verehrte Anwesende, kurz folgendes erklären und festhalten:

Daß wir uns zu dieser Gedenkfeier versammelt haben, hat eine Vorgeschichte. Seit meiner frühesten Jugend befasse ich mich mit der Zeit und mit den Greueln des Nationalsozialismus. Dies auch deshalb, weil ich in allen Schulen, darunter drei Gymnasien, die ich besucht habe, nie etwas vom Nationalsozialismus im Unterricht gehört habe. Es war so, als hätte es ihn und diese Zeit nie gegeben. Ich eignete mir mein Wissen also selbst an.
Als ich Schriftsteller wurde, reflektierte ich mein Wissen in meiner Literatur, es fand aus meiner Betroffenheit heraus auch emotional seinen Niederschlag. Davon zeugt mein 1987 erschienener Fotogedichtband „Farbenlehre“, der damals in der Sparkasse Haslach, noch bevor das Buch im Handel erhältlich war, vorgestellt wurde. Darin wird in dem Gedicht „Heimat bist du großer Söhne“ die NS-Euthanasie in Bezug auf die Primar Dr. Gross-Affäre (Wien) angesprochen. Kurz nach der Präsentation des Buches bekam ich aus meinem Heimatort Haslach einen anonymen Schmähbrief, der mit Dr. KZ unterzeichnet war.
Das bestärkte mich in meinem Fragen, was eigentlich in Haslach während der Nazizeit geschehen ist. Einige Informationen entnahm ich dem 460 Seiten starken Gemeindebuch „Webermarkt Haslach an der Mühl“. Dort wurde anhand einiger Namen auch etwas über NS-Euthanasieopfer aus Haslach angedeutet, ohne daß man da wirklich der Angelegenheit auf den Grund gegangen wäre.
Als ich auf Einladung von Mag. Christian Lorenz im Mai 2010 bei der „Langen Nacht der Kirche“ in der Pfarrkirche Haslach aus meinen Büchern las, widmete ich meine Lesung den NS-Euthanasieopfern aus Haslach, deren Namen sowie Geburts- und Todesdaten ich dabei nannte. Und ich forderte gleichzeitig dazu auf, für diese Menschen auch öffentlich durch Anbringung einer Gedenktafel ein Zeichen des Gedenkens zu setzen und so auch ein Stück verdrängter, ja vergessener Haslacher Ortsgeschichte wieder in die Gegenwart zurückzuholen und im Bewußtsein der Bevölkerung zu verankern.
Kurz nachdem ich wieder in Wien angekommen war, bekam ich einen Brief eines ehemaligen Bürgermeisters aus Haslach, in dem mir vorgeworfen wurde, ich hätte bei meiner Lesung die Kirche zu meinen eigenen Zwecken mißbraucht. Nun, heute sehen wir, was aus meiner Initiative dank der Bemühungen und des Engagements aller am Projekt Beteiligten geworden ist. Ein Gedenken der Orts- und Pfarrgemeinde Haslach für die NS-Euthanasieopfer aus unserem Heimatort. Eine Zeichensetzung gegen das Verschweigen, Verdrängen, Vergessen. Und ein Zeichen der Mahnung für jetzt und für die zukünftige Zeit.

Peter Paul Wiplinger
Wien, 22.10.2014


Ansprache von Prof. Peter Paul Wiplinger bei der Gedenkfeier für die NS-Euthanasieopfer aus Haslach, 31.10.2014

Verehrte Anwesende, liebe Haslacherinnen und Haslacher!

Ich spreche heute zu Euch als Haslacher, der ich - trotz meines Wohnortes Wien seit mehr als 50 Jahren und meiner Aufenthalte in vielen Ländern und Städten Europas - bis heute geblieben bin. Kein Ort hat mich so geprägt und mit keinem anderen Ort bin ich so eng und untrennbar verbunden wie mit meinem Heimatort Haslach. Und so habe ich vor mehr als einem Jahrzehnt auch viele meiner Erinnerungen an Ereignisse und Menschen in Haslach, an das Leben damals und hier, in meinem Buch mit dem Titel „Lebensbilder“ niedergeschrieben. Ich habe meine Begegnungen mit verschiedenen Personen aus meiner Kindheit und Jugend und meine Beziehungen zu ihnen geschildert, indem ich mich ihrer erinnert habe. Und da fiel mir unter anderem der „Schopper-Loisl“ ein, den vielleicht einige von Euch noch gekannt haben, und ich habe auch über ihn eine Geschichte geschrieben. Diese habe ich bei einer Lesung in Salzburg vorgetragen. Nach der Veranstaltung kam eine Dame auf mich zu und sagte: „Sie werden mich nicht kennen, ich bin eine der sieben Töchter des Haslacher Gemeindearztes Dr. Kaufmann. Und ich habe den Schopper-Loisl auch gekannt.“ Und fügte dann hinzu: „Ich habe meinen Vater nur einmal in seinem Leben weinen gesehen; das war, als er vom Krankenhaus (das übrigens mein Vater als Bürgermeister in den Dreißigerjahren errichten hatte lassen) nach Hause kam, nachdem er zusehen hatte müssen, wie man einige Personen, die als Hilfskräfte im Krankenhaus Haslach gearbeitet haben, abgeholt und in einem kleinen dunkelgrünen Bus mit zugemalten Fensterscheiben weggebracht hat. Mein Vater hat gewußt wohin: nach der berüchtigten Irrenanstalt Niedernhart in Linz. Und da hat mein Vater geweint und gesagt: Daß Menschen anderen Menschen so etwas antun können ...!“

Dieses kurze Gespräch mit der Schilderung des soeben Gesagten hat mich tief getroffen, ja verstört, dann aber auch motiviert. Denn daraus ist das Projekt „NS-Euthanasie-Opfer aus Haslach“ entstanden. Ich habe dieses bei meiner Lesung in der Langen Nacht der Kirche in der Pfarrkirche Haslach am 28. Mai 2010 vorgetragen, noch nicht als Projekt, sondern ich habe darüber als Ergebnis meiner Recherche über das Österreichische Dokumentationsarchiv in Wien und die wissenschaftliche Abteilung der Gedenkstätte Hartheim in Oberösterreich gesprochen. Ich habe damals die Namen sowie die Geburts- und Sterbedaten der ersten mir damals bekannten zehn NS-Euthanasieopfer aus Haslach verlesen und meine Lesung dem Gedenken an sie gewidmet, um diese schrecklichen Ereignisse ins kollektive Gedächtnis der Haslacher Bevölkerung zu implantieren. Und ich habe angeregt, an einem geeigneten öffentlichen Ort in Haslach eine Gedenktafel für diese Opfer anzubringen. Sowohl der Herr Bürgermeister Dominik Reisinger als auch der Herr Pfarrer Mag. Kobler bekundeten ihre Bereitschaft zur Realisierung meines Vorschlages. Und noch in der Nacht habe ich den ersten Entwurf für diese Tafel gemacht. Das Projekt kam auf Schiene; doch dann schien es wieder als nicht so dringlich in unbestimmter Ferne. Bis eines Tages, nach einem Jahr, der mir bis dahin unbekannte Mag. Engleder mich kontaktierte und sagte, ihm lasse das, was ich da bei meiner Lesung angesprochen hatte, seither keine Ruhe; und was er tun könne, damit eine solche Gedenktafel in Haslach als ein Andenken an die verschwiegenen Opfer erinnere. Wir trafen uns im Marktcafé in Haslach und besprachen, was zu tun sei. Und er übernahm engagiert und unermüdlich die aufwendige Arbeit der Recherchen, der Sicherung der Fakten, vor allem in Niedernhart. Und er kam zu weiteren Ergebnissen; es gab mehr Opfer aus Haslach und seiner Umgebung als bisher bekannt waren.

Der Bogen dieses Projektes spannt sich also von einer kurzen Begegnung bei meiner Lesung in Salzburg am 21. September 2000 bis zum heutigen Tag. Nun ist das Projekt verwirklicht; allerdings nicht ganz, sondern nur bis zur Gedenktafel. Das Ziel aber muß unbedingt sein, diese beklagenswerten Opfer, die ihr - wie es in der nationalsozialistischen Diktion hieß - „lebensunwertes Leben“ nicht weiterleben durften, sondern deren Leben durch einen gewaltsamen Tod ausgelöscht wurde, in unser Erinnern zurückzurufen, sie aus der bloß mit ihren Namen und mit den Geburts- und Todesdaten bezeichneten Anonymität herauszuheben und sie in unser Gedächtnis zurückzurufen; vielleicht im familiären Kreis nachzuforschen, um dann darüber Auskunft zu geben, wer und wie sie wirklich waren, wie ihr Leben war, welche - vielleicht liebenswerte - Menschen sie gewesen sind. Sie sind nicht Opfer irgendeiner Zeit, der „Nazizeit“, geworden, sondern Opfer einer auf grenzenloser Verblendung aufgebauten Ideologie, die zu Grauenhaftem geführt und 55 Millionen Tote und Europa als ein Trümmerfeld hinterlassen hat. Das gilt es zu bedenken!

Es geht darum, über diese Wirklichkeit nicht länger hinwegzusehen und hinwegzuschweigen, sondern auszusprechen, was geschehen ist und ein Zeichen zu setzen: eines des Gedenkens, aber auch eines der Mahnung an die Gegenwart und an jede kommende Zeit. Inhumane Ideologie führt zum Massenmord. Das muß aus der Geschichte gelernt werden. Und in diesen Lernprozeß muß vor allem die Jugend mitgenommen werden. Sie kennt dieses Grauen nur Hörensagen; wenn überhaupt. Und die Welt ist, wie wir täglich erfahren, nicht davor gefeit, daß sich solch Grauenhaftes wiederholt. Im Gegenteil: Die Menschheit hat aus den beiden Weltkriegen, aus der auf Haß und Gewalt aufgebauten Herrschaft von Machtstrukturen nichts gelernt; aber wenigstens jeder Einzelne sollte hier seinen eigenen Lernprozeß durchmachen und sich nicht davon wegschwindeln. Empathie, die Mitempfindung, das Mitleid und Mitleiden mit anderen Menschen ist eine Grundvoraussetzung für ein würdiges und nicht auf reinem Egoismus aufgebautes und beschränktes Menschsein. Die Welt geht uns alle etwas an.

Oft denke ich, wenn ich in Haslach bin und im Ort (in dem bis 1988 Adolf Hitler noch Ehrenbürger dieser Gemeinde war!) herumgehe, an „damals“, an die Nazizeit. Und ich stelle mir die Frage, wo und wie diese Menschen, die hier in Haslach gelebt, ihre Kindheit und Jugend und ihr Leben bis zu ihrem Tod verbracht haben, gewesen sind. Ich habe sie alle nicht gekannt, wahrscheinlich niemanden von ihnen; ich war ja noch zu klein. Aber wir haben eines gemeinsam: Wir waren zur selben Zeit am Leben, hier in Haslach. Wir sind vielleicht dieselben Wege gegangen: die Kirchengasse herauf oder hinunter, die Schulgasse, die Spitalgasse, die Windgasse, am Graben, auf der Stelzen. Oder wir waren an denselben Orten: in der Kirche, in der Volksschule oder im Krankenhaus; gleichzeitig oder ich etwas später. Sie haben das Gleiche gesehen und hatten vielleicht die gleichen oder ähnliche Erinnerungen an Haslach, so wie ich sie bis heute habe. Sie kannten vielleicht dieselben Menschen, die auch ich später dann kannte. Ich und viele von uns haben also etwas Gemeinsames mit ihnen. An andere Menschen erinnern wir uns, jedenfalls noch eine ganze Weile. Wir sehen ihre Namenstafeln auf dem Friedhof und erinnern uns an jene Menschen von damals. Aber niemals habe ich auf unserem Friedhof, den ich bei jedem meiner vielen Haslach-Heimkehrungen besuche, eine Tafel mit der Aufschrift „als NS-Euthanasieopfer ermordet in Hartheim“ gesehen. Wieso steht deren Name nirgendwo, wieso wurde nicht nur ihr Leben gewaltsam ausgelöscht, sondern auch die Erinnerung an sie verschwiegen, verleugnet, vergessen?
Hier liegt ein jahrzehntelanges Versäumnis vor, das wir versuchen, wieder gutzumachen. Aber eine Gedenktafel allein ist zu wenig, wird dieser erforderlichen „Wiedergutmachung“ nicht gerecht; auch nicht dem Schicksal, dem Ausgeliefertsein, der Todesangst, dem gewaltsamen Tod der Opfer. Nein, hier bedarf es mehr und das ist notwendig: Das ist das Herausheben der Opfer aus ihrer Anonymität in unser Wissen und in unser Gedenken. Und wie schmerzhaft ihr Lebensschicksal und wie grauenhaft ihr Tod war, so sehr haben wir den Auftrag, nicht nur ein Zeichen unserer Erinnerung, unseres Gedenkens an sie zu setzen, sondern diese Gedenktafelsetzung als Zeichen der Mahnung und des Wachsamseins für die Gegenwart und für die Zukunft zu begreifen und anzunehmen.

Peter Paul Wiplinger
Wien, 15.8.2014

Ansprache von Univ.Prof. Dr. Peter Gstettner bei der Gedenkfeier für die NS-Euthanasieopfer aus Haslach, 31.10.2014
Abgeholt, eingeliefert und „jetzt sind sie nimmer da“.
Statement zur Enthüllung der Gedenktafel für die Euthanasieopfer von Haslach
Was ist so denk-würdig an diesem Abend, der uns hier in der Kirche von Haslach zusammengeführt hat? Wie kann man überhaupt an Menschen denken, die man selbst nicht gekannt hat? Die Namen der Opfer stehen jetzt eingraviert in eine Tafel, neben den Geburts- und Todesdaten, sichtbar für alle, die Augen haben, und lesbar für alle, die des Lesens willens und mächtig sind. Die Tafel ist also gleichsam ein „Lese-Zeichen“, ein denk-würdiges Merkzeichen.
Heute enthüllt und eingeweiht soll dieses Merkzeichen unverrückbar und sichtbar für alle Zeiten davon künden, dass hier an unschuldigen Menschen ein Menschheitsverbrechen begangen wurde, ein Massenmord, von dem bisher nur wenige wussten oder wissen wollten. Es waren unschuldige Menschen, die hier als Opfer zu beklagen sind, keine Kriegsteilnehmer und keine Kriegsdienstverweigerer. Sie haben nichts verbrochen, niemandem etwas getan. Also „unschuldig“, wie man es sonst nur von Kindern sagt. Vielleicht waren auch einige von ihnen „wie Kinder“, weil sie geistig zurückgeblieben waren und auch körperlich nicht der Norm entsprachen. Mag sein, dass manche als „missgestaltet“ angesehen und als „Schande“ für den Ort empfunden wurden. Sicher ist, dass die Nazis, vor allem auch die Nazi-Ärzte, diese Menschen klassifizierten und öffentlich diskreditierten als „unnütze Esser“, als „Ballastexistenzen“ und „lebensunwerte“ Wesen, deren Erhalt für die Gesellschaft nur Kosten verursachen, aber keinerlei Nutzen mehr erbringen würde. Der Euthanasiearzt Dr. Georg Renno sagte noch 1997 in seinem letzten Interview, das er dem Autor Walter Kohl gab, über diese Menschen, die er durch das Guckloch in der Türe der Gaskammer von Hartheim beobachtete: Die waren „geistig tot“; das waren Fälle, die dort „hineingepasst“ haben; das waren nur noch „Menschenhüllen“ (Kohl 2000, S. 311).
Als gesichert gilt die Tatsache, dass die betroffenen Menschen aus ihrem sozialen, familiären Zusammenhang gerissen wurden, teils aber auch von den Familienerhaltern, mehr oder weniger unter Druck, ausgeliefert wurden. Sicher ist, dass sie von Ärztekommissionen selektiert, also ausgewählt wurden – mit dem Ergebnis, diese Menschen einzuliefern in spezielle Heime, die als Heil- und Pflegeanstalten getarnt waren. Von dort kamen sie dann, nach einem abermaligen Selektionsprozess, in die zentralen Tötungs- bzw. Vergasungsanstalten. Für Haslach war die nächstgelegene Spezialanstalt Hartheim. Was dort mit den Eingelieferten geschah, ist an Hand der gefundenen Akten hundertfach belegt, wenngleich die Zahlen, vielleicht wegen ihrer unfassbaren Größenordnung, noch kaum ins öffentliche Bewusstsein gedrungen. Ich nenne nur eine Zahl und sage nicht dazu, dass man sich diese Zahl merken muss: Allein in den Jahren 1940 und 1941 wurden in der Gaskammer von Hartheim 18.269 Menschen ermordet (Rieder 2000, S. 14). Unter diesen unschuldigen Opfern befinden sich auch jene 5 von den 10 Haslachern, deren Namen sich auf der Gedenktafel befinden:
Karl SCHAUER, 33 Jahre alt
Aloisia HINTERLEITNER, 51 Jahre alt
Anna BÖCHTRAGER, 62 Jahre alt
Marie EISENRAUCH, 38 Jahre alt
Maria LÜFTNER, 53 Jahre alt
Vier von diesen 5 Hartheimer Opfern waren Frauen, die jüngste 38 und die älteste 62 Jahre alt. Obwohl das noch keine „Statistik“ abgibt, wird man diese Verteilung öfters finden: In der Mehrheit sind es Frauen, die selbst in den Anstalten zu keiner Arbeit mehr zu „gebrauchen“ waren, oder die ihre „Rest-Nützlichkeit“ der Heimleitung vorenthielten. Sie waren mehr gefährdet als die Männer, die offenbar zu körperlicher Arbeit länger herangezogen werden konnten.
Wer aber waren diese insgesamt 10 Haslacher Bürgerinnen und Bürger wirklich, jenseits der grauenvollen Statistik? Ich habe sie nicht gekannt, die meisten von Ihnen wohl auch nicht. Oder vielleicht doch, vom Hörensagen. Wie soll man aber der Menschen gedenken, die man gar nicht gekannt hat? Totengedenken für Unbekannte, womöglich mit Schuldgefühlen? Nein, am gewaltsamen Tod dieser Menschen tragen wir keine Schuld. Wir haben sie nicht ausgeliefert und dem Tod in der Gaskammer überantwortet. Also keine Schuld? Oder doch „Schuld“, nicht am Tod dieser Menschen sondern am Vergessen. Die moderne Ethik nennt dies die Vergessensschuld. Ein Zitat von Jean Baudrillard bringt es auf den Punkt, den ich als den wunden Punkt der heutigen Zeit ansehe, den schmerzhaftesten überhaupt. Das Zitat heißt: „Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst“. - In diesem Sinne kann Haslach heute einen Teil seiner Vergessensschuld abtragen. Und das tut Haslach fürwahr mit dieser würdigen Feier und der Gedenktafel.
Gedenken an und trauern um unbekannte Tote. Waren sie nicht Menschen wie wir, vielleicht ein bisschen anders, mit Eigenheiten? Aber wer von uns hat sie nicht, seine Eigentümlichkeiten, seine „Abweichungen“ von der Norm? Wer war nicht schon mal unter den „Minderleistern“?
Ja, das Gewicht der Erinnerung an den Verlust dieser Holocaustopfer wiegt schwer. Diese Erinnerung zu bergen und aufzubewahren ist mühevoll und unbequem. Angesichts unserer Bequemlichkeit und unserer Neigung, bloß nicht unangenehm aufzufallen und lieber anderen zu gefallen, hat unsere Wachsamkeit gegenüber den neuen Tendenzen der Ausgrenzung von „abweichenden“ und „fremden“ Menschen nachgelassen. Die Fremdenfeindlichkeit heute erinnert uns nicht mehr an das, was damals unter anderen Vorzeichen mit den Fremden, nämlich den „Fremdvölkischen“ und „Artfremden“, geschah. Mehr denn je wollen wir in Ruhe gelassen und nicht daran erinnert werden, was in der NS-Zeit geschehen ist mit den Menschen, die weggeschafft wurden, die plötzlich nicht mehr da waren, Menschen, die gelacht, gelitten und das Leben geliebt haben, so wie wir.
Auch dem Euthanasiearzt Dr. Georg Renno ist so ein „Fall“ in Erinnerung: „An einen entsinne ich mich – so Bilder bleiben an mir haften. Das war ein Schizophrener, aber abgebaut, also der hat wirklich dorthin gehört. Aber er hat noch gelächelt und gelacht. Und ich guck‘ durchs Fenster rein (in die Gaskammer; P.G.), da steht der da und lacht so. Gar nichts gemerkt, was eigentlich passiert, nicht? Also, (…) da kann ich mich selber beruhigen, ich kann sagen, für die Kranken war das keine Qual und gar nichts. (…) Also, da hab‘ ich für meine Person absolut ein gutes Gewissen. Denen ist nichts passiert, den Leuten. So ‘nen Tod möchte ich haben. Nicht? Einfach – jetzt sind sie nimmer da“. (Kohl 2000, S. 102/103)

Und heute? Was tut die Welt heute, um sich an damals zu erinnern? Betrauert sie den damaligen Verlust an Menschlichkeit? Ist sie gegenwärtig noch zu etwas Anderem fähig außer zu einem kalten Kosten-Nutzen-Kalkül und zur Verweigerung von Empathie (Mitgefühl) gegenüber den schuldlosen Opfern, die heute ihrer Heimat beraubt werden und die in ihrer Existenz bedroht sind? Für wen, wenn nicht für uns und die nächste Generation, soll denn die ganze schreckliche Nazigeschichte erinnert werden, wenn wir nicht gewillt sind, etwas aus dieser denk-würdigen Vergangenheit zu lernen?
Es ist ein Glück, dass die Erinnerung, was, wem, wo angetan wurde, heute in Form einer Gedenktafel festgehalten wird. Wir können damit das Geschehen zwar nicht rückgängig machen, aber wir können die Geschichte der Opfer wertschätzend aufbewahren und öffentlich machen. Und das hat etwas mit der Würde des Menschen zu tun. Das ist vielleicht wenig und kommt spät, ist aber auch viel und kommt nicht zu spät. Denn es heißt in der Heiligen Schrift, die die Christen „Altes Testament“ nennen, bei Kohelet 3,1-5, dass es für alles eine Zeit gibt:
„Alles hat seine Stunde.
Für jedes Geschehen unter dem Himmel
gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären und
eine Zeit zum Sterben; ...
eine Zeit für die Klage
und eine Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen
und eine Zeit zum Steinesammeln;
eine Zeit zum Umarmen
und eine Zeit, die Umarmung zu lösen.“

Lassen Sie mich zum Schluss sinngemäß fortsetzen: Es gibt eine Zeit des Vergessens und es gibt eine Zeit des Erinnerns, eine Zeit der Hartherzigkeit und eine Zeit des Mitfühlens, eine Zeit des Unwissens und eine Zeit des Wissens. Jetzt ist die Zeit zu wissen. Das „Wir-haben-es-nicht-gewusst“ gehört ab heute in Haslach der Vergangenheit an.

Zitierte Literatur:

Fuchs, P. u. a. (Hrsg.): „Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst“. Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“. Göttingen 2007

Kohl, W.: „Ich fühle mich nicht schuldig“. Georg Renno, Euthanasiearzt. Wien 2000

Rieder, S.: Einleitung. In: Gabriel, E./Neugebauer, W. (Hrsg.). NS-Euthanasie in Wien. Wien 2000, S. 13-15

Ansprache von Bürgermeister Dominik Reisinger (Haslach) bei Gedenkfeier für die NS-Euthanasieopfer aus Haslach, 31.10.2014

Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie aus Haslach

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich heiße Sie alle herzlich willkommen und danke Ihnen für Ihren Besuch und die damit entgegengebrachte Wertschätzung dieser Gedenkfeier.

Ich möchte jenen Personen danken, die dazu beigetragen haben, diese Gedenkstunde zu ermöglichen, zu organisieren und ihr einen würdigen Rahmen zu verleihen. Ich danke unserem Ehrengast und Redner Herrn Univ.Prof. Dr. Peter Gstettner, unseren Freunden von der OASE Haslach, der Musikerin Mag. Elisabeth Anzinger und der Historikerin Mag. Ludmilla Leitner für ihren wichtigen Beitrag und ihre Mitwirkung in der Vorbereitung aber auch bei dieser Feier.
Ein aufrichtiges Danke gilt unserem Pfarrer Gerhard, der diese Idee von der ersten Stunde an unterstützt und begleitet hat und damit den wichtigen Schulterschluss zwischen Kirche und Gemeinde Haslach ermöglichte.
Mag. Thomas Engleder war es dann, der vor Ort als Hauptakteur die Fäden zog und die mühevollen Recherche-, und Organisationsarbeiten auf sich nahm.
Und danken möchte ich Prof. Peter Paul Wiplinger, der als unermüdlicher Kämpfer für Menschenrecht und Humanität vor einigen Jahren hier in dieser Kirche den Anstoß gab, für die notwendige Motivation sorgte und uns - wann immer es erforderlich war - anstiftete, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden. Ein herzliches Danke an diese Menschen. Ohne Sie wären wir heute nicht hier.

Wir schreiben heute in Haslach ein besonderes Stück Geschichte, wenn wir mit diesem stillen Gedenken und der Enthüllung eines Erinnerungssteines für die Haslacher Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie ein nach außen hin lautes Zeichen setzen.
Ganz bewusst haben wir den Stein in sichtbarer Nähe zu den Kriegerdenkmälern des 1. und 2. Weltkrieges positioniert. Auf den ersten Blick ist darin ein Gegensatz zu erkennen. Auf der einen Seite die in Stein gemeißelte Erinnerung an die gefallenen Soldaten, die in der Diktion der damaligen Zeit noch als Helden bezeichnet werden. Auf der anderen Seite Menschen, die brutal vom verbrecherischen Regime der Nazis ermordet wurden.
Bei genauerer Betrachtung verschwindet dieser Gegensatz und es wird einem schnell bewusst, dass der Krieg keine Helden, sondern nur Opfer kennt.

Der nationalsozialistischen Euthanasie fielen unseren Recherchen zufolge mindestens 10 Haslacherinnen und Haslacher zum Opfer. Die Gedenktafel mit ihren Namen soll uns für alle Zukunft Mahnmal sein.
An diese Verbrechen zu erinnern ist schmerzhaft, jede Auseinandersetzung damit stößt an Grenzen. Denn was geschah, das übersteigt jedes Begreifen.

Deshalb tragen wir die historische Verantwortung, dass solche Untaten nie wieder verübt werden. Wir, die heute Lebenden, haben uns unserer Geschichte zu stellen, damit die Opfer nicht zu vergessen.

Diese Gedenkstunde ist ein Ausdruck dafür, dass wir diese Verantwortung übernommen haben. Sie ist dem Gedenken an die 10 Haslacherinnen und Haslacher gewidmet, sie bekundet Trauer und Leid und sie will dazu beitragen, den Anfängen neuen Unrechts wehren zu können.

Es besteht ein breiter Konsens in unserer Gesellschaft, dass dieses Gedenken wichtig ist. Dennoch stößt das nicht auf ungeteilte Zustimmung, so wie es auch einige Menschen gibt, die die NS-Zeit als vergangen abhaken wollen. Deshalb gilt es immer wieder klarzulegen, warum Gedenken, warum die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte unerlässlich ist.

Geschichte wiederholt sich nicht, zumindest nicht eins zu eins, aber was einmal geschehen ist, kann unter anderen Vorzeichen immer wieder geschehen. Deshalb bringt es viel, zu fragen, welche Erkenntnisse die Vergangenheit bereithält und welche für die Gegenwart zu nutzen sind. Wie sehen die Anfänge von Diskriminierung und Verfolgung aus? Wie entstehen Vorurteile und wie kann man ihnen begegnen? Was bringt Menschen dazu, gegen alle Moral zu handeln, und was befähigt andere dazu, dem Mitmachen zu widerstehen? Das sind Fragen, die wir immer wieder stellen und beantworten müssen. Was damals geschah und wie es dazu kommen konnte, das müssen wir jeder Generation aufs Neue vermitteln.

Jugendliche interessieren sich für die NS-Zeit; sie sind bereit sich mit dem Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Aber sie brauchen auch einen Zugang zu einer Zeit, die für sie weit zurückliegt, und zu einer Welt, die ihnen fremd ist.
Für junge Menschen ist die NS-Zeit eindeutig Geschichte. Ein Abstand von 60 Jahren gilt als Zäsur. Dann sind die Geschehnisse nicht nur aus dem eigenen Erleben, sondern auch aus dem der Familie, der Eltern und Großeltern, gerückt; dann gibt es kaum noch Zeitzeugen, die authentisch berichten. Dann beginnt das Vergangene zu verblassen, sofern die Erinnerung nicht wachgehalten wird. Deshalb haben wir immer wieder nach neuen Wegen zu suchen, Geschichte und das, was sie uns sagen kann, zu vermitteln.

Diese Feier ist ein solcher Weg. Auch im Hinblick darauf, dass es bis heute Unbelehrbare gibt, die die Fakten leugnen oder verfälschen, und dass die Zahl der Rechtsextremen zunimmt. Sie verbreiten im Internet Hassparolen, sie sind vernetz, tauschen sich aus und wollen andere damit mobilisieren. Noch gefährlicher sind jene, die zu unentschuldbaren Methoden greifen, um dieses Gedankengut zu verbreiten. Die im Jahr 2014 verübten Schmieraktionen in Mauthausen werden in trauriger Erinnerung bleiben. Unbekannte beschmierten dort die KZ-Gedenkstätte und ein türkisches Kindergrab.

Gerade deshalb müssen wir immer wieder die ganze Wahrheit verbreiten. Nur wer weiß, was passiert ist, kann einerseits überzeugend argumentieren sowie andererseits die richtigen Schlüsse ziehen und die richtigen Entscheidungen treffen.
Und damit geht die Verpflichtung einher, wachsam zu sein gegenüber allen Formen von Geschichtsverdrängung sowie der Diskriminierung Andersdenkender oder -gläubiger; damit geht die Verpflichtung einher, überall und jederzeit für die Wahrung der Menschenrechte einzutreten.

Nehmen wir diese Botschaft heute mit und tragen wir sie nach außen! Danke

Autor:

Helmut Eder aus Rohrbach

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