Direktoren im Gespräch
"Poly ist kein vergeudetes Jahr"

Heinz Peherstorfer (PTS Neufelden), Reinhold Petz (PTS Aigen-Schlägl) und Hans-Peter Indra (PTS Rohrbach).
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  • Heinz Peherstorfer (PTS Neufelden), Reinhold Petz (PTS Aigen-Schlägl) und Hans-Peter Indra (PTS Rohrbach).
  • Foto: Fotos: PTS Neufelden, Foto Kirschner
  • hochgeladen von Sarah Schütz

Die Polytechnische Schule bietet ideale Voraussetzungen für angehende Lehrlinge, um sich bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten.

BEZIRK ROHRBACH. Die Direktoren der Polytechnischen Schulen (PTS) des Bezirks sind sich sicher, dass der Besuch dieser Schule keine vergeudete Zeit ist. "Die PTS ist ein sehr moderner Schultyp. Das alte Image hat sich schon lange überholt – es kann mit dem früheren keinesfalls mehr verglichen werden", betont Reinhold Petz, Direktor der PTS Aigen-Schlägl. In keinem anderen Schultyp werde so großer Wert auf Praxis und die aktuellsten Anforderungen der Wirtschaft gelegt. "Ich bin der Meinung, dass es einen großen Unterschied macht, ob man ein Berufsfeld nur in der Theorie beschrieben bekommt, oder ob man praktisch mitgearbeitet hat", sagt Heinz Peherstorfer, Leiter der PTS Neufelden.

Berufs- und Arbeitswelt kennenlernen

Die Schüler lernen durch eine gezielte Auswahl von Exkursionen die Berufs- und Arbeitswelt kennen. Zudem haben die Jugendlichen viele Schnuppermöglichkeiten. "Es gibt bei uns drei mal drei Schnuppertage. Diese sind für alle verpflichtend. Zusätzlich können noch fünf Unterrichtstage und 15 schulfreie Tage zum individuellen Schnuppern in Anspruch genommen werden", erklärt Hans-Peter Indra, Direktor der PTS Rohrbach.

Beste Vorbereitung

In der Polytechnischen Schule werden drei Schwerpunkte verfolgt: Die Orientierungsphase, die Berufsgrundbildung in den Fachbereichen und die Lebensvorbereitung. In der Orientierungsphase lernen die Jugendlichen alle Branchen der Wirtschaft kennen, indem sie in jedem Fachbereich mitarbeiten dürfen. "Es ist uns wichtig, dass jeder einzelne Schüler sehen und erleben darf, welcher Fachbereich und welcher Beruf für ihn ideal ist und welche Tätigkeiten ihm oder ihr Spaß machen", erläutert Peherstorfer und ergänzt: "Auch die Erfahrung, dass jemandem eine Arbeit überhaupt nicht gefällt, dient der Berufsfindung." Nach der Orientierungsphase wählen die Schüler einen der verschiedenen Fachbereiche. Fast die Hälfte der Stunden, die die Jugendlichen an der Schule sind, werden sie anschließend in diesem unterrichtet. Bei dem dritten Schwerpunkt, der Lebensvorbereitung, werden diverse Angebote, die für das weitere Leben wichtig bzw. vorteilhaft sind, geboten. Zu diesen zählen unter anderem der ECDL, der Finanzführerschein, eine Vorbereitung für die Lehre mit Matura oder auch der Mopedführerschein. Die Direktoren sind überzeugt, dass jeder der einen Lehrberuf anstrebt, ganz egal, ob mit oder ohne Matura, in der PTS die beste Vorbereitung dafür bekommt.

"Möchte eigenes Geld verdienen"

Reinhold Petz hat seine Schüler befragt, warum sie sich für die Polytechnische Schule entschieden haben. "Ich besuche derzeit die PTS Aigen-Schlägl, weil mir dieser Schultyp gefällt und ich überzeugt bin, dass ich mit dem Angebot dort meinen Berufswunsch am besten erreichen kann", sagt Schüler Markus O. Die Schnuppermöglichkeiten, die individuelle Betreuung, das praktische Arbeiten und die Vorbereitung auf das Berufsleben gefallen den Jugendlichen sehr gut. Viele wollen aber auch schnell selbstständig werden und ihr eigenes Geld verdienen. "Mit der Lehre mit Matura haben die Jugendlichen außerdem gute Aufstiegschancen im späteren Berufsleben."

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