Gewässerökologie
Bach in Liefering soll renaturiert werden

Der "Fischerwirtsbach" in Liefering soll wieder renaturiert werden, fordert ÖVP-Gemeinderat Christoph Brandstätter.
  • Der "Fischerwirtsbach" in Liefering soll wieder renaturiert werden, fordert ÖVP-Gemeinderat Christoph Brandstätter.
  • Foto: ÖVP
  • hochgeladen von Lisa Gold

Der auf einer Länge von 30 Metern verrohrte "Fischerwirtsbach" im Stadtteil Liefering soll renaturiert werden.

SALZBURG. In Liefering macht sich ÖVP-Gemeinderat Christoph Brandstätter für die Renaturierung eines kleinen Baches stark. Konkret handelt es sich um den "Fischerwirtsbach" im Bereich der Peter-Pfenninger-Straße, der auf einer Länge von 30 Metern zum Zwecke eines Parkplatzes verrohrt wurde.

Bach soll renaturiert werden

"Dort gab es jahrzehntelang eine Fahrradwerkstatt, die vor ein paar Jahren abgerissen wurde. Gegenüber dem Werkstattgebäude wurde der sogenannte Fischerwirtsbach auf einer Länge von etwa 30 Metern verrohrt, damit die Kunden der Werkstatt hier parken konnten. Am Gelände der Werkstatt selbst gab es keine Parkmöglichkeit. Nachdem die Parkplätze nun nicht mehr benötigt werden, soll im Sinne einer ökologischen Aufwertung der Bach offengelegt werden", schildert Brandstätter. Die Wasserrechtsbehörde habe laut Brandstätter auch bereits mit Grundeigentümer und Anrainern entsprechende Gespräche geführt. Von Seiten der städtischen Bauabteilung, konkret der MA 6/04, habe es laut Brandstätter danach jedoch eine ablehnende Haltung gegeben, was den Rückbau der Verrohrung betreffe. Er werde nun eine Anfrage an die ressortzuständige Baustadträtin Martina Berthold (Bürgerliste) einbringen.

Verbesserung der Gewässerökologie

"Mit der Öffnung des Fischerwirtsbachs wäre das ökologisch wertvolle Fließgewässer wieder weitgehend renaturiert. Bei der Verrohrung des Bachs vor Jahrzehnten war man leider noch nicht entsprechend auf die Gewässerökologie bedacht. Ich hoffe, dass Baustadträtin Berthold meine Initiative zur Renaturierung des Fischerwirtsbachs unterstützt“, betont Brandstätter. Berthold selbst erklärt gegenüber dem Stadtblatt, dass "natürlich alles, was zur Verbesserung der Gewässerökologie beiträgt, voll und ganz in meinem Sinne ist und ich das begrüße".

Allerdings sei dafür laut Berthold das Kanal- und Gewässeramt (MA 6/02) und nicht das Straßen- und Brückenamt (MA 6/04) zuständig. Dort habe man bis dato keine Information zu der von Brandstätter vorgeschlagenen Renaturierung erhalten, so Berthold. "Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, stehe ich dem Projekt positiv gegenüber", betont Berthold.

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