Kommentar
Entscheiden wird die Zeitersparnis
- Stadtblatt-Redakteurin Lisa Gold
- hochgeladen von Lisa Gold
Kommt im nächsten Frühjahr tatsächlich der "große Wurf" in puncto öffentlicher Verkehr? Werden dann sukzessive mehr und mehr Menschen tatsächlich vom eigenen Auto auf die Öffis umsteigen? So manch leidgeprüfte Salzburger wissen ein Lied davon zu singen, wie oft sich groß angekündigte Verbesserungen, dichtere Takte und Co. später als laues Lüftchen entpuppt haben.
Trotzdem: Der zuständige Landesrat Stefan Schnöll drückt aufs Tempo, fordert besser heute als morgen die Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Freilich, in der Theorie klingt vieles gut und wer A sagt, muss eben auch B sagen. Und das wird sich erst weisen. Fakt ist, es braucht umfassende verkehrspolitische Maßnahmen, denn der dichteste Takt und komfortabelste Bus bringt nur wenig, wenn er erst recht wieder im Stau steht, weil es an Busspuren mangelt. Der Faktor Zeit wird für die meisten ausschlaggebend sein, wenn es gilt, den Pkw in der Garage stehen zu lassen.
Mehr zum Thema öffentlicher Verkehr lesen Sie hier
Aktuelle Nachrichten aus Salzburg auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.