Franz-Josef-Straße
Erneuerung bringt mehr Sicherheit am Geh- und Radweg
- Der Ausbau der Geh- und Radwege in der Stadt wird stetig fortgesetzt.
- Foto: Symbolbild: Stadt Salzburg/Escabosa
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Im Abschnitt zwischen Faberstraße und Paris-Lodron-Straße sollen bei der Franz-Josef-Straße die Rad- und Gehwege verbessert werden.
SALZBURG. Sie ist als Teil der Radhauptroute R 1 für Radfahrerinnen und Radfahrer in der Stadt Salzburg eine wichtige Verbindung und verläuft entlang der Stadtteile Schallmoos und Neustadt.
Mehr Sicherheit für Radfahrer
Durch Frostschäden, Grabungen und den Zahn der Zeit habe sich der Zustand der Rad- und Gehwege verschlechtert. Die Statistik Austria weist für den Abschnitt 18 Unfälle mit Fuß- und Radverkehrsbeteiligung in den Jahren 2019 bis 2023 aus. Insgesamt wurden im letzten Jahr 921.733 Fahrten an der Radzählstelle im Kurgarten gemessen, um 26,7 Prozent mehr als im letzten Jahr. Der Tageshöchstwert der letzten fünf Jahre war am Donnerstag, 29. Juni 2023, mit 6.178 Radfahrenden.
- Die Radwege in der Stadt Salzburg sollen sicherer werden.
- Foto: Symbolbild: Stadt Salzburg/ A. Killer
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Über große Abschnitte sind die Radwege dort nur 2,30 Meter breit. Die Höhe der Leistensteine schwankt. Hinzu kommt, dass die Kreuzung auf Höhe der Paracelsus-Straße sehr unübersichtlich ist. Die Erneuerung soll mehr Sicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer bringen.
„Die Fahrbahn ist in die Jahre gekommen und gehört erneuert. Bei der Gelegenheit verbreitern wir die Radwege auf der Südseite. Engstellen werden behoben und die Entwässerung verbessert, um auch für Starkregen gewappnet zu sein. Außerdem werden einige Flächen entsiegelt und zusätzliche Bäume gepflanzt. Mit dem Schwamm-Stadt-Prinzip kann der Wurzelbereich mehr Wasser speichern. Das würde die Umgebung entlasten und der Allgemeinheit in Form gesünderer und größerer Bäume nützen",
erklärt Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl.
- Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl sagt: "Die Thermal- und Hyperspektralflüge messen, wo besonders heiße und besonders kalte Oberflächen sind. Das hilft der Politik, Hitzeinseln zu erkennen und zu entscheiden, wo es mehr Begrünung, Beschattung und Renaturierung braucht", so Dankl.
- Foto: Neumayr
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Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit - zu diesem Zweck wurden bereits der Blinden- und Sehbehindertenverband sowie Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer in die Planungen einbezogen.
"Bei einer Besichtigung konnten potenzielle Gefahrenstellen frühzeitig identifiziert werden. Die Inputs fließen in die Planung ein. Es funktioniert immer nur miteinander“,
sagt Projektleiter Markus Huber von der städtischen Bauabteilung.
Insgesamt wird mit Kosten von rund 950.000 Euro gerechnet. Die Arbeiten beginnen in den Sommermonaten und werden voraussichtlich im Frühjahr 2026 abgeschlossen.
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