Probetraining bei Großmeister Könnecke
Taekwon-Do beginnt mit dem ersten Schritt
- Kinder lernen bei Thomas Könnecke Respekt und Geduld als Fundament für das weitere Training.
- Foto: Könnecke
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Der perfekte Zeitpunkt, mit Taekwon-Do anzufangen? Den gibt es laut Großmeister Thomas Könnecke nicht. Interessierte können in seiner Salzburger Schule bei einem Probetraining herausfinden, ob die Kampfkunst zu ihnen passt.
SALZBURG. Man müsse erst fitter werden, beweglicher sein oder sich besser vorbereiten: Gründe, den Einstieg in eine neue Sportart aufzuschieben, gibt es zur Genüge. Großmeister Thomas Könnecke von der Könnecke Taekwon-Do-Schule in Salzburg hält davon jedoch wenig. Sein Rat an Interessierte ist einfach: ausprobieren. „Man ist nie bereit oder fit genug, es ist nie der perfekte Zeitpunkt. Du musst es einfach mal machen“, sagt er.
Genau dafür bietet die Taekwon-Do-Schule Probetrainings an. Interessierte können sich über die Webseite einen Termin aussuchen und bereits bei der Anmeldung angeben, was sie sich vom Training erwarten. Anschließend nehmen sie am regulären Unterricht teil und bekommen damit einen unmittelbaren Eindruck davon, wie das Training tatsächlich abläuft.
- Taekwon-Do verbindet Menschen auf internationaler Ebene und eröffnet ihnen eine Welt der Disziplin und Selbstsicherheit.
- Foto: Könnecke
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Respekt und Geduld als Fundament
Was Anfänger zuerst lernen, hängt laut Könnecke unter anderem vom Alter ab. Kinder üben zu Beginn etwa das richtige Verbeugen, ordentliches Stehen und Zuhören. „Erst einmal lernt jeder Respekt und Geduld“, erklärt Könnecke. Bei Jugendlichen gehe es manchmal darum, Bewegungen zunächst kontrolliert und „sachte“ auszuführen. Erwachsene hingegen wüssten häufig bereits sehr genau, was sie mit dem Training erreichen möchten. Darauf könne individuell eingegangen werden.
Respekt, Geduld und Disziplin ziehen sich dabei durch sämtliche Altersgruppen. Gerade bei Kindern beobachtet Könnecke im Laufe der Zeit Veränderungen, die über die sportliche Entwicklung hinausgehen. So merkt man beispielsweise, dass die Kinder nach und nach selbstbewusster im Unterricht agieren.
- Schuleröffnung 20.5.2001 in Traunreut. Im Bild Großmeister Kwon, Jae-Hwa und Großmeister Thomas Könnecke.
- Foto: Könnecke
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Mit Taekwon-Do können Kinder in der Könnecke Taekwon-Do-Schule bereits ab rund dreieinhalb Jahren beginnen. Eine starre Altersgrenze allein sei allerdings wenig aussagekräftig. „Nicht jedes Kind ist gleich weit“, betont Könnecke. Auch hier dient ein Schnuppertraining in erster Linie dazu herauszufinden, ob das Angebot bereits zum jeweiligen Kind passt.
Training für mehr Selbstvertrauen
Warum Könnecke gerade das Thema Selbstvertrauen wichtig ist, hängt mit seinem eigenen Weg zusammen. Er begann mit 17 Jahren mit Taekwon-Do und beschreibt sich selbst zu dieser Zeit als zurückhaltend und wenig selbstbewusst. Heute blickt er auf rund 35 Jahre Erfahrung zurück.
„Ich habe gesehen, was Taekwon-Do mit mir gemacht hat“, erzählt Könnecke. Er ist überzeugt, dass das Training Menschen dabei helfen kann, Selbstvertrauen aufzubauen. Und auch nach vielen Jahren Erfahrung ist für Könnecke klar: „Der erste Schritt ist immer der schwierigste.“ Wer neugierig auf Taekwon-Do ist, solle sich deshalb nicht zu viele Gedanken darüber machen, ob er bereits fit genug sei. Sein Tipp: „Einfach darauf einlassen.“
Die Taekwon-Do Schule Salzburg der Taekwon-Do Schulen Könnecke liegt in der Fürbergstraße 30 in Salzburg-Gnigl. Ein Probetraining ist nach vorheriger Anmeldung jederzeit möglich, egal welches Alter oder welcher Trainingsstand.
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