Junge Retter
1.000 Feuerwehr-Kinder glänzten bei Landesbewerb
- Landeshauptfrau Karoline Edtstadler mit Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Günter Trinker (3. von rechts), Bürgermeister Herbert Schober (2. von rechts), Bürgermeisterin Martina Berger (2- von links, Schleedorf), Mitgliedern des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg sowie der Siegergruppe aus Salzburg in der Wertung Bronze.
- Foto: Landesfeuerwehrkommando Salzburg/Außenegg
- hochgeladen von Michael Kretz MSc
Teamgeist, Geschicklichkeit und jede Menge Einsatzbereitschaft standen beim 45. Landesbewerb der Feuerwehrjugend in Grödig im Mittelpunkt. Rund 1.000 Kinder und Jugendliche aus Salzburg sowie Gastgruppen aus Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark stellten dabei ihr Können unter Beweis. Der Bewerb gilt als einer der Höhepunkte des Feuerwehrjugend-Landeslagers und zeigt eindrucksvoll, wie engagiert der Nachwuchs für den Aktivdienst von morgen ausgebildet wird.
GRÖDIG. Monatelang hatten viele der jungen Florianis auf den Bewerb hingearbeitet. In den Wertungsklassen Bronze und Silber absolvierten sie insgesamt rund 145 Bewerbsdurchgänge. Dabei waren unter anderem Gerätekunde, das Errichten einer fiktiven Löschleitung, das Überwinden verschiedener Hindernisse sowie zielgenaues Spritzen mit Wasser zu meistern.
Der Landesbewerb ist Teil des Feuerwehrjugend-Landeslagers, das noch bis Sonntag in Grödig stattfindet. Insgesamt sind rund 1.600 Kinder und Jugendliche in der Flachgauer Gemeinde zu Gast.
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) hob die Bedeutung der Feuerwehrjugend für das Bundesland hervor.
"Die Feuerwehrjugend ist das starke Rückgrat für die Zukunft der Sicherheit in Salzburg. Hier lernen Kinder und Jugendliche aus nächster Nähe, was Verantwortung, Teamgeist und Mut bedeuten“, betonte sie.
Wer sich bereits in jungen Jahren für die Gemeinschaft engagiere, werde diese Haltung meist ein Leben lang bewahren. Ihr Dank gelte deshalb auch den zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern, die den Nachwuchs mit großem Engagement begleiten.
Auch Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker zeigte sich von den Leistungen der Jugendlichen beeindruckt.
„Ich bin unglaublich stolz auf unsere Feuerwehrjugend. Wenn junge Menschen mit so viel Ehrgeiz, Begeisterung und Kameradschaft bei der Sache sind, dann können wir mit großer Zuversicht in die Zukunft der Salzburger Feuerwehren blicken“, sagte Trinker.
Die Feuerwehrjugend bilde die Grundlage für den erfolgreichen Aktivdienst der kommenden Jahre.
- Landeshauptfrau Karoline Edtstadler mit Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Günter Trinker (3. von rechts), Bürgermeister Herbert Schober (2. von rechts), Mitgliedern des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg sowie der Siegergruppe aus Salzburg in der Wertung Silber.
- Foto: Landesfeuerwehrkommando Salzburg/Außenegg
- hochgeladen von Michael Kretz MSc
Die Bedeutung der Nachwuchsarbeit unterstreichen auch die Mitgliederzahlen: Ende 2025 zählte der Landesfeuerwehrverband Salzburg 1.430 Mädchen und Burschen in der Feuerwehrjugend. Mit Veranstaltungen wie dem Landesbewerb werden nicht nur feuerwehrtechnische Fähigkeiten vermittelt, sondern auch Werte wie Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Unterstützung gestärkt – Eigenschaften, die weit über den Feuerwehrdienst hinaus von Bedeutung sind.
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