Waldbrand
Unzugängliches Gelände erschwert Brandbekämpfung am Raucheck bei Pfarrwerfen
Ein Brandereignis im Bereich des Rauchecks bei Pfarrwerfen hat am Dienstag einen umfassenden Einsatz ausgelöst. Mehrere Organisationen und Luftfahrzeuge wurden zur Unterstützung der Arbeiten alarmiert.
PFARRWERFEN. Am Dienstagnachmittag ist am Raucheck im Tennengebirge bei Pfarrwerfen auf rund 1.700 Metern Höhe ein Waldbrand ausgebrochen. Nach Angaben von VI Stefan Hafner, Abschnittssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk Pongau, war zunächst ein etwa 10 x 17 Meter großer Streifen eines Latschenfeldes betroffen. Der Brand breitete sich in weiterer Folge rasch nach oben aus.
Einsatz in unzugänglichem Gelände
Die Einsatzstelle befand sich in völlig unzugänglichem Gelände. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Pfarrwerfen forderte daher umgehend einen Hubschrauber zur Unterstützung an. Zusätzlich wurden die Feuerwehr St. Johann mit Waldbrandausrüstung, die Flughelfer Pongau, die Drohnengruppe Pongau sowie das Kerosinfahrzeug des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg alarmiert.
Einsatzleitung beim Sportplatz Werfen
Wie Stefan Hafner berichtet, wurden die Einsatzleitung sowie der Landeplatz beim Sportplatz Werfen eingerichtet. Von dort aus erfolgte die Koordination der weiteren Maßnahmen. Mehrere Organisationen arbeiteten gemeinsam an der Bekämpfung des Waldbrandes.
Zwei Hubschrauber im Einsatz
Der Meldung zufolge standen zwei Maschinen des Bundesministeriums für Inneres im Einsatz. Nach einem Erkundungsflug begannen die Hubschrauber unmittelbar mit den Löschmaßnahmen. Das benötigte Löschwasser wurde aus einem privaten Teich sowie aus der Salzach entnommen.
- Foto: Feuerwehren Bezirk Pongau
- hochgeladen von MeinBezirk - Lungau/Pongau
Brand unter Kontrolle
Um 19:30 Uhr konnte laut Bericht „Brand unter Kontrolle“ gemeldet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Hubschrauber rund 15.000 Liter Wasser über der Brandstelle abgeworfen.
Rund 50 Einsatzkräfte vor Ort
Am Abend, zur Zeit der Aussendungung, standen laut Stefan Hafner rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bundesforsten im Einsatz. Insgesamt wurden zwölf Fahrzeuge sowie zwei Hubschrauber eingesetzt. Der Einsatz dauert weiterhin an.
- Foto: Feuerwehren Bezirk Pongau
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Weitere Informationen erwartet
Wie der Bericht-Zusender VI Stefan Hafner mitteilt, laufen die Arbeiten an der Einsatzstelle weiter. Weitere Informationen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Infos auf der HP der Feuerwehren im Pongau.
Bilder und Video: Feuerwehren Bezirk Pongau
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