Schnelle Hilfe in Salzburg
300 junge Talente zeigten beim Jugendrotkreuz ihr Können

Ein wichtiger Teil der Versorgung von Verletzten ist die psychische Erste Hilfe, z.B. das Beruhigen der verletzten Person. | Foto: Wildbild
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  • Ein wichtiger Teil der Versorgung von Verletzten ist die psychische Erste Hilfe, z.B. das Beruhigen der verletzten Person.
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Salzburg wurde am Samstag zum Schauplatz für gelebte Erste Hilfe und gesellschaftliches Engagement. Beim Bundesbewerb des Jugendrotkreuzes stellten knapp 300 Kinder und Jugendliche aus ganz Österreich eindrucksvoll unter Beweis, dass Verantwortung, Teamgeist und Hilfsbereitschaft keine Frage des Alters sind.

SALZBURG. 48 Teams aus allen Bundesländern traten beim Jugendrotkreuz-Bundesbewerb in den Altersklassen Jugend I (10 bis 13 Jahre) und Jugend II (14 bis 17 Jahre) gegeneinander an. Insgesamt 295 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewältigten anspruchsvolle Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe, Zivilcourage sowie Blut und Blutspenden. Ziel des Bewerbs war es, junge Menschen auf Notfälle vorzubereiten und sie gleichzeitig für soziale Verantwortung zu sensibilisieren.

Erste Hilfe und Teamarbeit im Mittelpunkt

An mehreren Stationen mussten die Jugendlichen ihr theoretisches Wissen ebenso unter Beweis stellen wie ihre praktischen Fähigkeiten. Gefragt waren unter anderem die richtige Versorgung von Verletzten, ein strukturiertes Vorgehen in Notfallsituationen sowie sicheres Handeln, unter Zeitdruck.

Darüber hinaus standen gesellschaftliche Themen im Fokus. Bei Aufgaben rund um Zivilcourage oder die Bedeutung des Blutspendens waren nicht nur Fachwissen, sondern auch Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und soziale Kompetenz gefragt.

Rund 600 Beteiligte in Salzburg

Neben den knapp 300 Bewerbsteilnehmern waren rund 100 Betreuerinnen und Betreuer sowie etwa 200 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Insgesamt sorgten damit rund 600 Personen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die auch wirtschaftliche Impulse für die Stadt Salzburg und das Umland brachte.

Die Teilnehmer:innen stellten ihr Fachwissen im Bereich der Wiederbelebung unter Beweis. | Foto: Wildbild
  • Die Teilnehmer:innen stellten ihr Fachwissen im Bereich der Wiederbelebung unter Beweis.
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Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (ÖVP) würdigte bei der Siegerehrung den Einsatz der Jugendlichen:

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beweisen mit ihrem Engagement, dass Verantwortung kein Alter kennt. Sie investieren ihre Freizeit, lernen füreinander einzustehen und helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird.“

Auch der Präsident des Roten Kreuzes Salzburg, Dr. Werner Aufmesser, hob die Bedeutung des Bewerbs hervor. Junge Menschen würden dabei Kompetenzen erwerben, die weit über den Wettbewerb hinausreichen. Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und richtiges Handeln in kritischen Situationen seien Fähigkeiten, die der gesamten Gesellschaft zugutekämen.

Positive Bilanz der Veranstalter

Mit dem Ablauf des Bundesbewerbs zeigte sich auch Michael Hinterhofer, Bundes- und Salzburger Landesreferent der Jugendrotkreuz-Jugendgruppen, zufrieden. Die Leistungen der Jugendlichen seien beeindruckend gewesen, gleichzeitig habe die Organisation hervorragend funktioniert. Besonders wertvoll sei zudem der Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedenen Bundesländern gewesen.

Die Siegerteams

In der Altersklasse Jugend I ging der Bundessieg ex aequo an die steirischen Teams „Leibnitz“ und „Notfoi? Stainz kummt!“.
Den Bewerb der Altersklasse Jugend II gewann das Tiroler Team „Sillian 2“.

Die ex aequo Sieger:innen in der Kategorie Jugend I, Team „Leibnitz“ aus der Steiermark. Der Preis wurde von der Präsidentin des Salzburger Landtages, Brigitta Pallauf, überreicht. | Foto: Wildbild
  • Die ex aequo Sieger:innen in der Kategorie Jugend I, Team „Leibnitz“ aus der Steiermark. Der Preis wurde von der Präsidentin des Salzburger Landtages, Brigitta Pallauf, überreicht.
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Mit dem Bundesbewerb in Salzburg wurde einmal mehr deutlich, wie engagiert sich Österreichs Jugend für Erste Hilfe und humanitäre Werte einsetzt und wie wichtig es ist, dieses Engagement frühzeitig zu fördern.

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