Warum wir uns oft selbst im Weg stehen
„Klein halten“: Alte Glaubenssätze erkennen und loslassen
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- hochgeladen von Gülcin Bulduk
Hältst du dich selbst klein?
Viele von uns kennen diese innere Stimme, die uns zurückhält:
„Das kann ich nicht.“
„Andere können das besser.“
„Ich sollte mich nicht so wichtig nehmen.“
Doch was steckt dahinter? Oft sind es alte Glaubenssätze, die wir irgendwann übernommen haben – aus der Familie, der Schule oder dem Umfeld. Und ohne dass wir es merken, halten sie uns klein und bremsen unsere Entwicklung.
Gehört das wirklich mir?
Eine zentrale Frage im Coaching lautet:
👉 „Ist dieser Gedanke wirklich meiner – oder habe ich ihn von jemand anderem übernommen?“
Wenn wir uns das ehrlich fragen, merken wir oft:
- Viele unserer Zweifel sind nicht selbst entstanden.
- Wir tragen Überzeugungen weiter, die vielleicht nie zu uns gehört haben.
- Diese Sätze steuern unser Handeln, obwohl wir längst frei davon sein könnten.
Fragen zur Selbstreflexion
- Um dich mit deinen eigenen Mustern auseinanderzusetzen, helfen dir diese drei Fragen:
- Welche Gedanken halten mich aktuell klein?
- Wenn ich diese Stimme höre – klingt sie nach mir oder nach jemand anderem?
- Wie würde ich handeln, wenn ich diesen Satz loslassen könnte?
Übung: Deinen Glaubenssatz verwandeln
Schreibe einen einschränkenden Satz auf (z. B. „Ich darf nicht auffallen“).
Stell dir vor, er wäre ein Zettel, den dir jemand gegeben hat. Lege ihn bewusst zur Seite.
Formuliere einen neuen, stärkenden Satz (z. B. „Ich darf sichtbar sein“).
Sprich ihn laut aus, wiederhole ihn, und spüre, wie er in deinem Körper Raum bekommt.
Mein Weg & Podcast-Tipp
Dieses Thema begleitet mich schon lange – in meinem eigenen Leben genauso wie in meiner Arbeit mit Klient:innen. Über meinen Weg, meine eigenen Glaubenssätze und wie ich gelernt habe, nicht mehr klein zu bleiben, durfte ich im Podcast „duft.BERÜHRT“ von Magdalena Höllbacher sprechen. hier gehts zur Podcastfolge
✨ Fazit:
„Klein halten“ ist kein Schicksal, sondern ein Muster, das wir erkennen und Schritt für Schritt loslassen können. Mit Selbstreflexion, Übung und Unterstützung darfst du lernen, deine volle Größe einzunehmen.
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