Lehrlingsfreundlichstes Bundesland
VIDEO – Breite Salzburger Allianz für die Lehre

"Die Karrierechancen mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre sind großartig und diese eröffnet alle Möglichkeiten, sowohl im In- als auch im Ausland. Gute und qualifizierte Fachkräfte sind gefragter denn je und haben exzellente Jobaussichten“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer beim Pressegespräch.
  • "Die Karrierechancen mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre sind großartig und diese eröffnet alle Möglichkeiten, sowohl im In- als auch im Ausland. Gute und qualifizierte Fachkräfte sind gefragter denn je und haben exzellente Jobaussichten“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer beim Pressegespräch.
  • Foto: Land Salzburg / Neumayr – Leopold
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Dem Ziel "Salzburg soll zum lehrlingsfreundlichsten Bundesland Österreichs werden" hat sich eine breite Allianz von Politik, Sozialpartnern, Arbeitsmarktservice und Bildungsdirektion verschrieben. „Die Karrierechancen mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre sind großartig und diese eröffnet alle Möglichkeiten, sowohl im In- als auch im Ausland. Gute und qualifizierte Fachkräfte sind gefragter denn je und haben exzellente Jobaussichten“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

SALZBURG. Die duale Ausbildung hat von 2016 bis Mitte 2019 wieder zugelegt. 2019 nahm in Salzburg laut jüngster Statistik die Gesamtzahl der Lehrlinge in Salzburg mit 8.454 Auszubildenden (2018: 8.422) leicht zu. 2019 drehte sich das Plus bei den Lehranfängern, das 2016 bis 2018 erzielt wurde, jedoch wieder um. Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist überzeugt von der hohen Qualität der dualen Ausbildung:

"Die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten ist unglaublich groß, alleine in Salzburg gibt es mehr als 200 Lehrberufe. Diese Vielfalt, gepaart mit der Möglichkeit der ‚Lehre mit Matura‘ machen die Lehre beziehungsweise den Meister zunehmend attraktiv."

Zahlreiche Initiativen gestartet

Eine Koordinationsstelle wurde bereits eingerichtet, die dem engen Informationsaustausch zwischen den Allianzpartnern dient, die Vernetzung von Lehrlingen und Lehrstellenanbietern verbessern und aktuelle, zielgruppengerechte Informationen verbreiten soll. 

„Es geht vor allem darum, die vielfältigen Wege der Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen und das Image der Lehre noch weiter zu verbessern. Dafür stehen 150.000 Euro aus dem Arbeitsmarktbudget zur Verfügung“

, erläutert Landeshauptmann Haslauer. Zahlreiche Initiativen wurden vom Land im MINT-Bereich gestartet, wie die Bildungsberatung und Berufsorientierung in den allgemeinbildenden Pflichtschulen wird forciert und die Kooperation zwischen Wirtschaft, Bildungsdirektion und Pädagogischer Hochschule intensiviert. Beispiele dafür sind das Gütesiegel Bildungs- und Berufsorientierungsfreundliche Schule (GBOS) oder die Dualen Akademien.

Die Berufsschulen als Vorreiter

Eine gewichtige Rolle beim Vorhaben "lehrlingsfreundlichstes Bundesland" spielen die Berufsschulen. Für das Jahr 2020 wurde das Investitionsbudget auf mehr als 4,1 Millionen Euro aufgestockt, wie Bildungslandesrätin Maria Hutter mitteilt. Bereits in den vergangenen Jahren wurde viel in die Berufsschulen des Landes investiert, wie zum Beispiel sie technisch, aber auch pädagogisch auf den letzten Stand zu bringen. „Um einen bestmöglichen Lehr- und Lernerfolg zu gewährleisten, haben wir die Klassengröße auf 18 Schüler reduziert, flächendeckend Computer-Lernplätze eingeführt und für jeden Lehrer einen eigenen Arbeitsplatz eingerichtet. Damit sind wir Vorreiter und Impulsgeber, denn das bietet in Salzburg kein anderer Schultyp“, erklärt Hutter.

Die Vielfältigkeit der Lehre

Die verlängerte Lehre, die Lehre für Erwachsene in der verkürzten Lehrzeit, die "Lehre mit Matura" – die eine führende Position in Österreich hat, neue (Fahrradmechatroniker, Nah- und Distributionslogistik, Sportgerätefachkraft, Bauwerkabdichtungstechnik) und novellierte Lehrberufe (Spengler, Dachdecker, Mechatroniker) sowie Lehrberufe, bei denen den Lehrlingen durch eine längere Ausbildungsdauer eine vertiefende Berufsbildung mit weiterer Spezialisierung ermöglicht (Bäckerei, Betonbau, Hochbau, Tiefbau) und die "Duale Akademie" – die Möglichkeit in Salzburg eine Lehre zu machen begeistert durch ihre Vielfältigkeit. Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rosenstatter:

„Die duale Ausbildung ist der Königsweg der Ausbildung in der Wirtschaft. Am Anfang vieler Karrieren steht eine Lehrlingsausbildung. Lehre und Meister genießen wieder weit mehr Ansehen als noch vor einigen Jahren. Diesen Schwung können wir gemeinsam nutzen, um den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen.“

Der Türöffner für eine erfolgreiche Zukunft

Ein Teil dieser breiten Salzburger Allianz für die Lehre ist die Salzburger Arbeiterkammer (AK). 

„Als Arbeiterkammer möchten wir den jungen Menschen dabei helfen, die Lehre erfolgreich zu meistern. Eine abgeschlossene Lehre ist der Türöffner für eine erfolgreiche Zukunft“

, so AK-Präsident Peter Eder. Lehrlinge spielen im Beratungsalltag der AK eine wichtige Rolle, genauso unterstützt die AK-Lehrlingsakademie am BFI-Salzburg junge Leute bei der Ausbildung im Betrieb, macht sie fit für den Arbeitsalltag und vermittelt weitere nützliche Skills für die Zukunft. Beim Projekt „Du kannst was!“ können Fachkräfte ohne formalen Abschluss, jedoch mit viel beruflicher Erfahrung, im Zweiten Bildungsweg den Lehrabschluss nachholen.

Video zum Thema "Lehre" vom Land Salzburg:

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Autor:

Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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