Notruf am Berg
Hitze und Höhe forderten Tribut – Frauen saßen im Dachsteingebirge fest
- Die Crew des Polizeihubschraubers rettete die beiden Frauen und brachte sie sicher ins Tal.
- Foto: Team Fotokerschi/ David Rauscher (Symbolfoto)
- hochgeladen von Christina Hartmann
Am 29. Juli 2026 in den Nachmittagsstunden kam es zu einem Rettungseinsatz am Wanderweg Nr. 650 zwischen Simony- und Adamekhütte.
GOSAU/HALLSTATT. Wie die Polizei berichtet, waren zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 53 und 56 Jahren am 28. Juli, gemeinsam mit sechs weiteren Gruppenmitgliedern, von Ramsau am Dachstein aus zur Adamekhütte aufgestiegen, wo sie die Nacht verbrachten. Tags darauf starteten sie um 7 Uhr zu einer weiteren Tagesetappe zur Simonyhütte. Sie planten dafür eine Gehzeit von etwa sieben Stunden ein.
Wegbeschaffenheit, Hitze und Höhe waren zu viel
Der Weg über die Hosswandscharte und den Hohen Trog gestaltete sich aber als schwieriger als von ihnen angebommen. Neben dem anhaltend schwierigen Wegbedingungen machten ihnen zudem die Höhe sowie die Hitze schwer zu schaffen, weshalb sie nach sieben Stunden Gehzeit erkennen mussten, dass diese Tagesetappe nicht bewältigbar ist. Deshalb entschlossen sie sich um 14 Uhr einen Notruf abzusetzen.
Polizeihubschrauber rettet die Bergsteigerinnen
Die Crew des Polizeihubschraubers rettete die beiden Frauen mittels Taurettung und flog sie zur Adamekhütte und von dort ins Tal nach Gosau, wo sie um 16.15 Uhr beim Bergrettungsdienst kurz versorgt wurden.
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