01.06.2017, 08:44 Uhr

Große Einsatzübung der Wasserrettung am Hallstätter See

Taucher suchten im Übungsszenario Teile des Hallstätter Sees ab. (Foto: Christine Zrnjanowitsch)

HALLSTATT. Am 20. Mai fand am Hallstätter See eine große Einsatzübung der Österreichischen Wasserrettung LV OÖ mit mehr als 80 Teilnehme und der Unterstützung eines Hubschraubers des Bundesheeres statt.

Nach der Begrüßung durch Landeseinsatzleiter Gerhard Pucher und Landesleiter Gerald Berger wurden die zwei getrennten Einsatzszenarien besprochen. Für die Taucher ging es anschließend in ihr Einsatzgebiet im Bereich Hallstatt Lahn auf einen Mutzen. Diese große hölzerne Plätte war am Ufer verankert und bildete den Ausgangspunkt für eine Personensuche in Wassertiefen zwischen 15 und 60 Meter. Mit jeweils zwei Tauchgängen suchten die Tauchgruppen bei relativ schlechter Unterwassersicht die zuvor zugewiesenen Gebiete ab.

Zusammenarbeit mit Hubschrauber

Die Wild- und Fließwasserretter blieben vorerst beim Mühlbachstation in Obertraun und übten am Vormittag die Einweisung der Alouette III und das Auf- und Abseilen mit der Winde. Mit der Besatzung des Hubschraubers wurden die bestmöglichen Befestigungspunkte und Sicherungsmethoden für eine Aufnahme der neuen Hochwasserboote besprochen und gegen Mittag mit einem kurzen Lastflug erfolgreich getestet. Nachdem vier Personen in das Einsatzgebiet an der Koppentraun ausgeflogen waren, machten sich die Wild- und FließwasserretterInnen bereit, um ebenfalls vom Hubschrauber aufgenommen zu werden und sich im Suchgebiet per Winde abzuseilen.
Gegen 16 Uhr konnte der Hallstätter Bürgermeister Alexander Scheutz die Einsatzkräfte im Schülerheim der HTBLA Hallstatt empfangen und mit seinem Team ausgezeichnet verpflegen. So verblieb es Einsatzleiter Pucher um 16.45 Uhr die Übung erfolgreich und unfallfrei für beendet zu erklären und das Übungsende an die Landeswarnzentrale zu melden.
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