Zivilcourage
Die "wahre" Geschichte hinterm Autounfall in Haibach
- Ein Pkw geriet am frühen Abend des 18. August 2026 von der Fahrbahn ab und landete im ortsnamengleichen Haibach.
- Foto: FF Freinberg
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Der Verkehrsunfall am 18. August in Freinberg hat ein "Nachspiel". Dabei geht's um Ersthelfer und Zivilcourage. Der Verkehrsunfall am 18. August in Freinberg hat ein "Nachspiel". Dabei geht's um Ersthelfer und Zivilcourage.
FREINBERG. Am 18. August 2026 rückten die Feuerwehren Haibach, Schardenberg und Freinberg zu einem Verkehrsunfall in der Ortschaft Haibach aus. Demnach geriet ein Pkw von der Fahrbahn ab und landete im Bach. Als die Einsatzkräfte eintrafen, befand sich die verletzte Person bereits außerhalb des Wagens. Zu verdanken ist das Ersthelfern, die dem Verunfallten rasch zu Hilfe eilten und die Rettungskette in Gang setzten. In der Berichterstattung ist davon allerdings nichts zu hören. Deshalb wandte sich einer der Ersthelfer, der anonym bleiben möchte, an MeinBezirk.
- Foto: FF Freinberg
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"Mir stößt es ein wenig auf, dass zu diesem Vorfall kein Wort über die fantastische und schnelle Hilfe vieler vorbeifahrender Personen erwähnt wurden."
Wie der Mann berichtet, haben nur Sekunden nach dem Unfall drei Burschen mit den Rettungsmaßnahmen und der Erstversorgung des Unfallopfers begonnen. "Wenige Minuten später kamen weitere Personen hinzu und halfen bei der Bergung des Autolenkers mit. Dabei standen manche sogar knöcheltief im Bach. Eine Passantin holte von zu Hause sogar Wasser", schildert der Mann die dramatischen Minuten vor Eintreffen der Rettungskräfte.
"Wir haben also die verunfallte Person erstversorgt, die Unfallstelle gesichert und letztlich die Bergung aus dem Fahrzeug durchgeführt."
Der Ersthelfer zeigte sich von der Zusammenarbeit aller Beteiligten angetan. "Das ist nicht nur lobenswert, sondern gehört auch erwähnt. In Zeiten, in denen immer wieder über fehlende Zivilcourage gesprochen wird, zeigt mir der Einsatz, dass sich Menschen in unserem Land sehr wohl, wenn es notwendig ist, ohne zu zögern bereit erklären, sich solchen Herausforderungen zu stellen."
Zivilcourage gibt's sehr wohl
- Der Kommandant der FF Freinberg, Stephan Neulinger,
- Foto: FF Freinberg
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Wie der Mann betont, sei das in keiner Weise eine Kritik an den Rettungskräften, sondern ein wichtiger Aspekt, der einmal entsprechend erwähnt gehört. Auch der Einsatzleiter bei dem Unfall in Haibach, der Kommandant der FF Freinberg, Stephan Neulinger, zollt den Ersthelfern Respekt. "Es ist natürlich immer gut, wenn Hilfe geleistet wird und Leute zupacken." Wie er sagt, ist es das allerdings keine Ausnahmeerscheinung, dass Passanten als Ersthelfer im Einsatz sind und auch die Rettungskette in Gang setzen. "Obwohl es in unserem Zuständigkeitsbereich nicht so viele Unfalleinsätze gibt, kommt dies dennoch öfter vor, ist das kein Einzelfall."
So handeln Sie richtig
• Anhalten und Absichern: Sofort stehen bleiben, wenn man als Erster am Unfallort eintrifft. Warnblinkanlage bei Fahrzeug einstellen, Warnweste anziehen und Pannendreieck aufstellen.
•Erste Hilfe & Notruf: Prüfen, ob es bei dem Unfall Verletzte gab und Erste Hilfe leisten. Zudem gleich Rettung (144) rufen.
• Bei Unfall mit Personenschaden oder unklarer Lage unter 133 auch die Polizei verständigen.
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