Einsatzkräfte gefordert
Waldbrand in Ginzling: Feuerwehr und Flugdienst verhinderten Schlimmeres
- Der Hubschrauber Libelle war bei der Waldbrandbekämpfung in Ginzling im Einsatz.
- Foto: BFV Schwaz / Marcel Kreidl
- hochgeladen von Florian Haun
Am verganenen Wochenende wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ginzling und Mayrhofen um 18:09 Uhr zu einem Waldbrand im Gemeindegebiet von Ginzling alarmiert. Aufgrund der exponierten und nur schwer zugänglichen Lage des Brandherdes wurde bereits kurz nach der Alarmierung der Hubschrauber Libelle Tirol sowie der Flugdienst der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz nachalarmiert. Durch das rasche Zusammenwirken der Einsatzkräfte konnte umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen werden.
GINZLING (red). Nach dem Eintreffen des Hubschraubers wurden unverzüglich Wasserabwürfe durchgeführt, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Gleichzeitig wurden drei Feuerwehrmitglieder mittels Tau zum Brandherd geflogen. Dort konnten sie gezielt den Brandherd sowie verbliebene Glutnester ablöschen und so eine vollständige Eindämmung des Waldbrandes sicherstellen.
Durch das koordinierte Zusammenspiel der Boden- und Luftkräfte konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und eine größere Ausbreitung auf den umliegenden Waldbestand verhindert werden.
Im Einsatz standen:
- Freiwillige Feuerwehr Ginzling mit 2 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften
- Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen mit 5 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz – Flugdienst mit 2 Fahrzeugen und 8 Einsatzkräften
- Berufsfeuerwehr Innsbruck mit 1 Fahrzeug und 1 Einsatzkraft
- Hubschrauber Libelle Tirol
- Bezirks-Feuerwehrkommandant HBR Hansjörg Eberharter
- Bergrettung Ginzling mit 1 Fahrzeug und 4 Einsatzkräften
- Polizei mit 1 Fahrzeug und 2 Einsatzkräften
Dank des schnellen und professionellen Einsatzes aller beteiligten Organisationen konnte der Waldbrand rasch gelöscht und größerer Schaden verhindert werden.
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