Spittal
Anrainer warten auf Reaktion von Siedlerbund

Laut den Anrainern sollte hier noch ein weitere Wohnblock gebaut werden
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SPITTAL (ven). In der Causa um das von der Gemeinnützige Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes (GHS) geplante Wohnprojekt mit Tiefgarage in der Spittaler Ulrich-von-Cilli-Straße  (die WOCHE berichtete), warten die Anrainer nach Absenden eines Briefes mit gesammelten Unterschriften Anfang Mai noch immer auf eine Reaktion der GHS und auch der Stadtgemeinde Spittal.

120 Wohnungen

Anrainerin Sieglinde Gütler gestaltete ein Flugblatt und rief zur Unterschrift auf, 100 ihrer "Leidensgenossen" schlossen sich an. Rund 120 Wohnungen - teils Mietwohnungen, teils Eigentum - befinden sich in unmittelbarer Nähe der Grundstücke, auf denen gebaut werden soll. 
"Die Grünflächen gehen zu einem großen Teil verloren, die Eigentumswohnungen erfahren eine Wertminderung und es kommt zu einer völlig unnötigen Verdichtung", so Gütler.

"Noch nicht informiert"

Die Anrainer wissen offiziell auch gar nicht genau, wo die geplanten Wohnanlagen liegen sollen. "Ich habe das nur aus langen Telefonaten mit der GHS auf einem Plan rekonstruiert. Wir wurden bis dato noch nicht offiziell informiert und warten seit Anfang Juni auf eine Reaktion", so Anrainer Hannes Bliem zur WOCHE. Wenn die versprochene Anrainer-Info stattfindet, sei bereits "alles geplant und dann ist es zu spät. Es gibt viele Bauplätze und leerstehende Gebäude in Spittal. Die Grünflächen einer bestehenden Wohnsiedlung zu verbauen kann zumindest einmal hinterfragt werden." 

"Keine Gstättn"

GHS-Vorstand Josef Altenweisl bezeichnete eine der Grünflächen in einem ersten Gespräch mit der WOCHE als "Gstättn", was die Anrainer sehr verärgerte. "Wo ist hier bitte eine Gstättn? Wir hegen und pflegen die Grundstücke, auf einem Teil - der aber privat ist - lassen wir eine Wildblumenwiese für die Bienen stehen. Diese Fläche kann vom Bau aber keinesfalls betroffen sein", so Gütler dazu. 

Als Bauland gewidmet

Die WOCHE hat bis Redaktionsschluss kein weiteres Statement von Altenweisl erhalten. Laut Stadtgemeinde Spittal handelt es sich bei den Flächen um bereits gewidmetes Bauland.

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