Verkehrskonzept Spittal
Fußgänger, Radfahrer und Öffentlicher Verkehr sollen in den Mittelpunkt rücken

Das neue Verkehrsentwicklungskonzept wird am 28. Feber der Öffentlichkeit vorgestellt
  • Das neue Verkehrsentwicklungskonzept wird am 28. Feber der Öffentlichkeit vorgestellt
  • Foto: eggspress
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

SPITTAL. Am Donnerstag, dem 28. Februar 2019, wird in der FH Spittal um 19 Uhr das neue Verkehrsentwicklungskonzept für die Stadt Spittal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bewusstsein ändern

Die Grundintention des Konzeptes ist es, den Verkehr nicht zu verlagern, sondern mit unterschiedlichen Maßnahmen das Bewusstsein der Menschen zu verändern.
„Aus der Bürgerbefragung geht der Wunsch hervor, den Pkw- und Lkw-Verkehr im Zentrum zu reduzieren und den Radverkehr zu fördern“, so Verkehrsplaner Harald Frey (TU Wien), der das Konzept in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Spittal ausgearbeitet hat.
So sollen künftig die Fußgänger, die Radfahrer und der öffentliche Verkehr in den Mittelpunkt rücken. Der erste Schritt wurde mit der Erweiterung des innerstädtischen Radwegnetzes bereits gesetzt.

Viel Nutzung des Pkws

Die Erhebung und Analyse des Verkehrsverhaltens in der Stadtgemeinde Spittal hat gezeigt, dass sich die Verkehrsmittelwahl folgendermaßen aufgliedert: 25 Prozent Fußgänger, neun Prozent Radfahrer, 64 Prozent motorisierter Individualverkehr (MIV) und zwei Prozent öffentlicher Verkehr.
26 Prozent aller Einkaufswege mit dem Auto sind kürzer als einen Kilometer, 52 Prozent kürzer als zwei Kilometer. 57 Prozent der Freizeitwege werden mit dem Auto zurückgelegt, obwohl rund 29 Prozent kürzer als zwei Kilometer sind. „Es gibt daher ein großes Potenzial zur Verlagerung kurzer Wege auf den Fuß- und Radverkehr“, so der Verkehrsplaner der TU Wien, Harald Frey.

Weitere interessante Zahlen:
- Bei 80 Prozent der Wege mit dem Auto wird nichts transportiert
- Drei Prozent der Wege mit dem Auto in Spittal sind kürzer als 500 Meter
- Elf Prozent der Wege mit dem Auto in Spittal sind kürzer als einen Kilometer
- 31 Prozent der Wege im MIV sind kürzer als zwei Kilometer (dies entspricht rund 10.000 Pkw-Fahrten pro Tag)

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