Neues Bildungszentrum für die Staller Kinder

Die Volksschule in Stall ist über 30 Jahre alt und muss saniert werden
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  • hochgeladen von Verena Niedermüller

STALL (ven). In Stall im Mölltal wird in die Bildung der Kinder investiert. Um 2,3 Millionen Euro soll noch heuer der Baustart für ein Bildungszentrum erfolgen.

Sanierung notwendig

"Die Volksschule ist bereits 34 Jahre alt, auch das Gebäude, in dem der Kindergarten zur Zeit untergebracht ist, müsste saniert werden. Damit wurde die Entscheidung gefällt, die Volksschule zu sanieren, zu erweitern und den Kindergarten dort auch zu integrieren", so Bürgermeister Peter Ebner zur WOCHE. Derzeit werden in der Schule 70 Schüler in vier Klassen unterrichtet, nachdem zwei von drei Volksschulen (Sonnberg und Steinwand) in der Gemeinde geschlossen wurden.

Turnsaal mit Bühne

Auch der Turnsaal soll von derzeit 174 Quadratmetern mit einer Bühne um 60 Quadratmetern erweitert werden. "Bisher hatten wir das Problem, dass wir bei Schlechtwetter mit Veranstaltungen nirgends hin ausweichen konnten. Im neuen Turnsaal wird das kein Problem mehr sein", sagt Ebner. Auch der Vorplatz der Schule wird erneuert, das Gebäude bindet an die Feuerwehr an. 

Bauen im Sommer

Baustart soll - wenn Ebner die Genehmigung bekommt - eine Woche vor dem offiziellen Schulschluss im Juli sein, damit man im Herbst wieder rechtzeitig zu Schulbeginn den Betrieb aufnehmen kann. Der Kindergarten wird noch ein Jahr warten müssen. "Es wird zwei Vormittagsgruppen und - wenn gewünscht - auch eine Nachmittagsgruppe geben", sagt er. 

Mehr Klassenräume

Der derzeitige Bestand wird um zwei Klassenräume erweitert, auch barrierefreie Toiletten und Zugänge sowie ein Lift werden geschaffen und eingebaut. Die Volksschule soll komplett in den ersten Stock ziehen, im Erdgeschoss wird der Kindergarten mit den Gruppenräumen Platz finden. In der Bibliothek mit Glasfront wird auch eine Fercher-von-Steinwand-Stube eingerichtet. In den Klassen kommen auch neue moderne Tafeln zum Einsatz. "Wichtig ist auch eine thermische Sanierung der Fassade, um Energiekosten zu sparen", so Ebner. 

Alle Kinder unter einem Dach

Auch Volksschuldirektor Franz Golger freut sich über den Umbau. "Es ist durchaus von Vorteil, wenn Kindergarten und Volksschule unter einem Dach sind." Derzeit werden insgesamt neun Lehrer an der Schule beschäftigt. 

Schule und Güterwege

Geplant hat den Bau Architekt Reinhard Suntinger aus Rangersdorf, die Firma Noritec wird den Holzbau mit Holz aus der Region fertigen. Ebner rechnet mit rund 2,3 Millionen Euro Investition, davon sollen 75 Prozent aus dem Schulbaufond und 35 Prozent aus Mitteln der Kärntner Bauoffensive komment. "Wir hoffen, dass für die Gemeinde nicht mehr als 500.000 Euro übrig bleibt. Natürlich werden wir überall um Förderungen anklopfen", so der Bürgermeister, der bei der Bevölkerung um Verständnis für den Spargedanken der Gemeinde bittet, denn auch die rund 68 Kilometer Güterwege müssten um 1,7 Millionen Euro saniert werden. 

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