Spittaler Nikoläuse haben viel zu tun

Viktor Plank und Christoph More mit den Utensilien, die ein richtiger Nikolaus haben sollte
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SPITTAL (ven). Am 5. Dezember ist Nikolo-Tag. Die WOCHE sprach dazu mit Organisator Christoph More sowie dem erfahrenen Nikolaus Viktor Plank über die jährliche Aktion der Spittaler Pfarre.

Seit zwölf Jahren dabei

More ist seit gut zwölf Jahren bei der Organisation der Nikolo-Besuche in Spittaler Haushalten dabei. "Ich war damals in der Katholischen Jugend und hab geholfen, die Geschenke vorzubereiten. Irgendwann bin ich dann da in die Organisation hineingewachsen", so More zur WOCHE.

Lob für die Kinder

Viktor Plank schlüpft bereits seit 30 Jahren in die Rolle des Heiligen. Auch wenn der Bart oft sehr kratzt. "Aber ich könnte nicht ohne. Mit Bart haben die Kinder Ehrfurcht vor der Gestalt, die da vor ihnen steht. Ich verstelle auch ein bisschen die Stimme", erzählt er. Hauptsächlich besucht er die Haushalte, in denen er die Menschen kennt. "Da gibt es dann Lob für die Kinder, die Eltern geben bei der Anmeldung ja auch an, wofür die Kinder es verdienen. Auf Nachfrage wird mir auch oft ein Lied vorgesungen oder ein Gedicht vorgetragen", so Plank. "Eines meiner schönsten Nikolo-Erlebnisse war aber im Kriseninterventionszentrum in Spittal", sagt er.

Keine Erziehung

More werkelt im Hintergrund, geht aber auch als Nikolo von Haus zu Haus. "Die Eltern glauben oft, sie können Erziehungsfehler durch die mahnenden Worte des Nikolauses ausbügeln. Dazu sind wir aber nicht da", so More.

Bis zu zwölf Nikoläuse

Insgesamt sind in Spittal zwischen acht und zwölf Nikoläuse im Einsatz, die zwischen 80 und 120 Familien an einem Abend besuchen. Dazu gibt es jeweils einen Fahrer und auch zwei Helfer. "In Summe sind wir um die 30 Personen, die involviert sind. Ich bin aber auch froh über jeden neuen Nikolaus, der sich meldet und mitmachen möchte - mit ein bisschen schauspielerischem Talent", so More, der den Neuen dann einen Crash-Kurs in Sachen Nikolaus gibt. Dazu gehört auch das richtige Outfit, bestehend aus Hirtenstab, Mitra, einem weißen Bart sowie weißer Haare, eine Albe, darüber ein ausrangiertes Messgewand, dem Zingulum, sowie dem roten Buch mit den Informationen und ein Jutesackerl mit kleinen Geschenken.

Würdevolles Auftreten

"Man muss auf das richtige Auftreten und Verhalten achten, es soll würdevoll sein und auch Spannung aufbauen. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie man sich in eher problematischeren Familien verhält, aber meistens ist es ein liebevoll gestaltetes Warten auf den Nikolaus", sagt More. Man solle auch die Kinder einbinden und auf sie eingehen, sowie den Brauch vermitteln, Werte wie Nächstenliebe vermitteln und die Geschichte des Heiligen Nikolaus erzählen. "Man muss sein Programm natürlich oft etwas improvisieren und der Familie anpassen." Es sei auch schon vorgekommen, dass die Familien keine Geschenke für die Kinder, die der Nikolaus verteilen soll, vorbereitet haben, weil einfach das Geld nicht reicht. "In diesem Fall sind wir vorbereitet und haben auch immer Schokolade oder Süßes mit", sagt More.

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