MIT VIDEO: Hotelprojekt am Mölltaler Gletscher nach wie vor das Ziel

Vertreter aus den Mölltaler Gemeinden sowie Ferdinand Hueter und Peter Demschar (Wirtschaftskammer Spittal) sprechen sich für das Hotelprojekt mit Talabfahrt sowie die Sanierung der B106 aus
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  • Vertreter aus den Mölltaler Gemeinden sowie Ferdinand Hueter und Peter Demschar (Wirtschaftskammer Spittal) sprechen sich für das Hotelprojekt mit Talabfahrt sowie die Sanierung der B106 aus
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FLATTACH (ven). Die ÖVP will sich für das Hotelprojekt am Mölltaler Gletscher nach wie vor einsetzen. Das und die Generalsanierung der B106 Mölltal Bundesstraße seien Koalitionsbedingung. Die WOCHE sprach auch mit Investor Heinz Schultz über seine Pläne.

Koalitionsbedingung

"Das Ja zum Gletscherprojekt wird von der ÖVP ein Verhandlungsschwerpunkt bei möglichen Koalitionsverhandlungen sein", so Wahlkreisspitzenkandidat Ferdinand Hueter bei einer Pressekonferenz in Flattach. Er möchte auch schnellstmöglich in Verhandlungen mit dem Finanz- und Infrastrukturministerium aufnehmen. Außerdem fordert die ÖVP in einer möglichen Koalition das Straßenbaureferat. Familie Schultz sei wieder bereit, zu investieren, dazu sei jedoch die Aufweichung des Naturschutzgesetzes notwendig, um die Talabfahrt zu realisieren.

Sanierung B106

Auch der Flattacher Bürgermeister Kurt Schober (ULF) spricht sich für das Gletscherprojekt und die Straßensanierung aus. "Einmal sind sich alle zwölf Bürgermeister des Mölltales einig. Seit 2011 ist das Projekt für die B106 fix und fertig, es wäre nur mehr um die Vergabe gegangen. Wir kämpfen darum, dass nicht nur der Zentralraum gestärkt wird, sondern auch unsere Landgemeinden", so Schober.

Hotelprojekt noch aktuell

Heinz Schultz ist immer noch interessiert, das Gesamtprojekt umzusetzen. "Es braucht Pistenerweiterung und Qualitätsbetten, wir sind bereit zu investieren, wenn die Voraussetzungen geschaffen werden", so Schultz zur WOCHE. Auch Hans-Peter Haselsteiner verfolge noch immer das selbe Ziel.

Hoteldorf und Talabfahrt

Von der neuen Regierung nach dem 4. März erwarte er sich die Erweiterungsmöglichkeiten am Gletscher, sowohl Talabfahrt als auch Hoteldorf. "Und es kann nur beides kommen", so Schultz. Mit der Landtagswahl hätten die Bürger wieder die Möglichkeit mitzubestimmen. "Jeder weiß, wer gegen die Vorhaben des Ausbaues aufgetreten ist. Die Wahl wird sicherlich richtungsweisend sein", ist Schultz überzeugt. 

Parteien uneinig

Die Grünen werfen der ÖVP vor, einen Rechtsbruch zur Koalitionsbedingung zu begehen: „Der Bau von Liften und Piste quer durch die Naturschutzgebiete Wurten-West und Kleinfragant ist mit dem Naturschutzgedanken nicht vereinbar und kommt für uns Grüne nicht in Frage", so Landesrat Rolf Holub. 
Die FPÖ mit Abgeordneten Christoph Staudacher habe im September 2014 einen einsprechenden Dringlichkeitsantrag im Kärntner Landtag eingebracht, der jedoch von SPÖ, ÖVP und Grünen abgelehnt worden sei. "„Das Projekt ist umsetzbar. Es hatte bis dato nur der politische Umsetzungswille gefehlt", so Staudacher.
Team-Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer ist der Meinung, dass der Streit ÖVP versus Grüne niemandem helfen. "Ich rate tunlichst dazu, diese parteipolitischen Grabenkämpfe hintanzustellen und nach der Landtagswahl den weiteren Fahrplan für das Mölltal-Projekt festzulegen.“

Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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