Marco Schwarz vor 13. Weltcup-Saison
„Im Februar zählt wieder nur Platz 1, 2 oder 3“
- Marco Schwarz startet in seine bereits 13. Weltcup-Saison.
- Foto: MeinBezirk.at/Karlbauer
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Kärntens Ski-Weltcup-Aushängeschild Marco Schwarz startet in diesem Winter in seine bereits 13. Weltcup-Saison, in der auch wieder eine Weltmeisterschaft als Highlight wartet.
SPITTAL. Wenn man im Ski-Weltcup an Allrounder denkt, dann dauert es nicht lange, bis einem der Name Marco Schwarz in den Sinn kommt. Der gebürtige Radentheiner startet im Oktober in seine bereits 13. Weltcup-Saison und tritt wieder in mehreren Disziplinen (Riesentorlauf, Super G und Abfahrt) an. Den Slalom lässt er künftig aus. Die Basis für den langen und kräftezehrenden Winter holte sich der 31-Jährige auch in diesem Sommer wieder größtenteils in seiner Heimat rund um Radenthein. „Ich bin sehr gerne unterwegs, das Heimkommen ist aber trotzdem immer das Schönste. Mit der Sommervorbereitung bin ich sehr happy. Wir waren jetzt von Anfang Mai bis Ende August im Konditionstraining, der volle Fokus lag aber auf dem Krafttraining. Auch mit dem Rad bin ich viel unterwegs gewesen“, erzählt Schwarz, dessen Name die neuen Mountainbike-Trails bei der Unterwirt Hütte (Marco Schwarz Trails) in seiner sportlichen Heimat Bad Kleinkirchheim tragen. Ein Schneekurs in Saas Fee war auch dabei, bevor es dann im September für mehrere Wochen direkt nach Chile auf den Schnee ging.
- Redakteur Philip Karlbauer unterhielt sich vor der neuen Weltcup-Saison mit Marco Schwarz.
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Zahlreiche Höhepunkte warten
Das Highlight wartet natürlich im Februar mit der Weltmeisterschaft in Crans Montana. „Dort zählt nur 1, 2 oder 3. Der Rest juckt dann keinen. Dort ist es schon ein großes Ziel von mir, wieder eine Medaille zu holen“, ist sich Schwarz sicher und weiß auch bestens, wovon er redet. Auf seinem Konto hat er bereits sieben WM-Medaillen. Auch Gold (Cortina D’Ampezzo, 2021) hängt bereits in seinem Medaillenschrank. Die generellen Höhepunkte sind für den Kärntner natürlich die Heimrennen in Kitzbühel und Schladming.
Alle zogen an einem Strang
Wer die gesamte Karriere des Marco Schwarz bisher verfolgte, weiß auch, von welchen großen Verletzungen sich das Ski-Ass bereits zurückkämpfen konnte. Dahinter stand aber nicht nur Schwarz, sondern eine ganze Armee. „Bei Verletzungen hat mich mein ganzes Umfeld durch schwierige Zeiten gebracht. Jeder zog an einem Strang und wollte das Gleiche. Nämlich, dass ich wieder dort hinkomme, wo ich war“, schildert Schwarz und fügt an: „Natürlich lernt man, durch solche Verletzungen mehr auf seinen Körper zu hören, und schätzt gewisse Sachen anders.
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