Talk trifft Musik
Wenn Speer, Düringer und Egger die Bühne im Hof zum Beben bringen
- Bernhard Egger, Roland Düringer, Bernhard Speer
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Was für ein Aufgebot, was für eine Produktion! Mit „Auf dem roten Stuhl“ brachte Bernhard Egger kürzlich musikalische Klasse und tiefgründige persönliche Begegnungen in die St. Pöltner „Bühne im Hof“. Ein Abend, der von der ersten bis zur letzten Minute begeisterte.
ST. PÖLTEN. Wer das Kulturgeschehen in der Region verfolgt, weiß um die besondere Handschrift von Bernhard Egger. Wenn er lädt, darf man sich auf Unterhaltung mit Tiefgang gefasst machen. Vergangenen Mittwoch Abend wurden die Erwartungen mehr als erfüllt. Zusammen mit Bernhard Speer und Roland Düringer gelang ihm eine Mixtur aus persönlichem Talk und erstklassigem Live-Konzert, die in dieser Form ihresgleichen sucht.
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Offene Worte und tiefe Einblicke
Die erste Hälfte des Abends stand im Zeichen des entspannten, authentischen, aber auch tiefgehenden Gesprächs. Mit viel Feingefühl und seiner gewohnten sympathischen Art schuf Bernhard Egger einen Rahmen, in dem Humor, ehrliche Gedanken und seltene Einblicke in das Leben hinter der Bühne im Vordergrund standen. Gerade die emotionalen Facetten des Musiker- und Kabarettistenlebens sorgten im Publikum für spürbare Begeisterung. Wer glaubt, dass Bernhard Speer - liebevoll "Sperli" genannt - und Roland Düringer nichts gemeinsam haben, der täuscht sich. Auch, wenn es in erster Linie nicht die Musik ist, die verbindet. Bühnenerfahrung und Geschichten aus dem Berufsalltag bringen beide Künstler mit und diese sind sichtbar, hörbar und spürbar.
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Musikalische Wundertüte im zweiten Teil
Nach der Pause zog die Produktion musikalisch alle Register. Bernhard Speer präsentierte sich wie so oft in absoluter Topform an der Gitarre und überraschte mit einer Bandbreite an Musikrichtungen, die jeden Besucher überraschte. Neben seinem gewohnten Repertoire bewies er mit englischsprachigen Klassikern wie Totos „Africa“, „Take Me to the River“ sowie einem packenden Pink Floyd-Cover seine enorme vokale Bandbreite und begeisterte den Saal restlos. Für einen fast magischen Gänsehautmoment sorgte eine feinfühlige Gitarrenballade, bei der Hanna Pichler gemeinsam mit Bernhard Speer auf der Bühne stand. Getragen wurde das musikalische Feuerwerk von einer hochkarätigen Live-Band: Neben Initiator Bernhard Egger am Schlagzeug und Roland Düringer, der souverän und selbstbewusst den E-Bass bediente, als hätte er nie etwas anderes gemacht, komplettierten Geri Schuller am Keyboard und der bekannte Erich Buchebner an der Gitarre dieses Ausnahmeteam.
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Fazit: Ein rundum gelungener Kulturabend, der persönliche Nähe mit musikalischer Spitzenklasse verbindet. Absolut empfehlens- und hörenswert für alle Fans handgemachter Live-Kunst, gepaart mit Wohnzimmer-Atmosphäre!
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