Region St Pölten
Trockenheit spitzt sich zu, Gemeinden rufen zum Wassersparen auf
- Die Gemeinden der Region rufen zur Bewussten Verwendung von Wasser auf.
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Die anhaltende Trockenheit und Hitze führt zu immer mehr Problemen. MeinBezirk wirft einen Blick in die Region: Die Stadt St. Pölten appelliert an die Bevölkerung, besonders auf die eigene Gesundheit sowie auf gefährdete Mitmenschen zu achten. In anderen Gemeinden ist man bereits strenger mit dem Umgang des Wassers.
REGION ST. PÖLTEN/NÖ. In vielen Bezirken Niederösterreichs führt die anhaltende Hitze und Trockenheit bereits zu Problemen punkte Wasserversorgung. Die Stadt St. Pölten beruhigt: "Die Trinkwasserversorgung St. Pölten ist in der Lage, selbst bei länger anhaltenden Trockenperioden ausreichend Wasser zur Verfügung stellen zu können. Es stehen vier Hochbehälteranlagen mit insgesamt 19.750m³ Speichervolumen und zwei Brunnenfelder mit 7 Brunnen, welche eine Tiefe von 12 m bis 24 m aufweisen, zur Verfügung. Laufend werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Wasserstände gemessen und dokumentiert."
Wasserverschwendung vermeiden
"Die anhaltende Hitze und Trockenheit führen uns deutlich vor Augen, wie wertvoll und unverzichtbar Wasser für unser tägliches Leben ist. Was für viele selbstverständlich erscheint, ist in Wahrheit ein kostbares Gut, mit dem wir verantwortungsvoll umgehen müssen. Deshalb appelliere ich an alle, Trinkwasser bewusst zu nutzen und Verschwendung zu vermeiden. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Situation aber auch, wie gut wir in St. Pölten aufgestellt sind. Unsere Bürger:innen können sich auch in außergewöhnlich heißen und trockenen Zeiten auf eine sichere und verlässliche Trinkwasserversorgung verlassen. Das ist das Ergebnis einer vorausschauenden Planung, kontinuierlicher Investitionen und der hervorragenden Arbeit unserer Mitarbeiter:innen“, so Bürgermeister Matthias Stadler zur aktuellen Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt. Auch die Stadtgemeinde Wilhelmsburg spricht von einer stabilen Wassersituation - auch wenn die Wasserpegel etwas unter dem gewohnten Niveau sind. Dennoch ruft die Gemeinde zur bewussten Verwendung des Wassers auf.
Aufruf zum Wassersparen
Die Gemeinden Neidling und Pyhra habe bereits die Information herausgegeben, dass ab sofort auf das Befüllen von Pools und Gartenteichen sowie den Wasseraustausch, die Rasen- und Gartenbewässerung mit Trinkwasser, das Autowaschen sowie Reinigungsarbeiten mit Hochdruckreinigern und ähnliche Tätigkeiten zu unterlassen ist. "Sollten diese Maßnahmen zu keinem Erfolg führen, drohen Versorgungsengpässe, die weitere behördliche Maßnahmen erforderlich machen würden", heißt es weiter. Außerdem solle man duschen statt baden, Wasserhähne reparieren, Wasser während des Zähneputzens abdrehen und nur voll beladene Geschirr- und Waschmaschinen einschalten.
Apell an die Bewohner
In Karlstetten und Michelbach ist die Trinkwasserversorgung aktuell gegeben. Jedoch bitten die Gemeinde ebenso um Vermeidung von Wasserverschwendung. Michelbach verzeichnet jedoch bereits einen Rückgang der Quellschüttungen.
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