Wahl St. Pölten
So wollen Parteien die Mobilität in der Landeshauptstadt verbessern
- Walter Heimerl-Lesnik, Matthias Stadler, Bernd Pinzer, Max Zirngast, Florian Krumböck und Martin Antauer.
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Gemeinderatswahl St. Pölten: Im dritten Teil geht's um die Mobilität in der Landeshauptstadt.
ST. PÖLTEN. Die St. Pöltner kommen der Wahl im Jänner immer näher.
St. Pöltens Mobilität
Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich alle Parteien einig sind, dass Mobilität ein zentrales Zukunftsthema für die Landeshauptstadt ist. Sie alle sehen Verbesserungsbedarf im Verkehrsnetz - vor allem betreffend die Öffis, Erreichbarkeit der Innenstadt und Sicherheit. Die Wege im Alltag sollen möglichst kurz sein.
Keine E-Busse
Martin Antauer (FPÖ) ist gegen den Ausbau der E-Öffi-Busflotte. "Und der viele Zuzug wurde in der Infrastruktur nicht berücksichtigt", ist er sich sicher. "Ob St. Pölten eine attraktive Stadt bleibt, hängt wesentlich von einer guten Verkehrsplanung ab", so Bernd Pinzer (Neos) zu dem Thema. Ein starkes und flexibles Nahverkehrsangebot und Verkehrsnetz, das den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen gerecht wird, sei essenziell. Walter Heimerl-Lesnik (Grüne) ergänzt zu seiner Meinung noch einladende Gehsteige.
St. Pölten soll verbinden
Für Max Zirngast (KPÖ) spielt außerdem noch die Anbindung der äußeren Stadtteile eine wichtige Rolle. "Der öffentliche Verkehr muss natürlich leistbar sein - nur so kann die Mobilität aller gesichert werden", so Zirngast. Matthias Stadler (SPÖ) betont, dass in St. Pölten mit dem LUP-Busausbau bereits viel geleistet wird.
"Doch der nächste wirklich große Schritt muss auf Landes- und Bundesebene erfolgen: Ein S-Bahn- und S-Bus-System, das die gesamte Hauptstadtregion mit St. Pölten als Landeshauptstadt verbindet", so Stadler. Für jene Teile der Region, die nicht direkt an einer Bahnlinie liegen, brauche es ein S-Bussystem, das regelmäßige und schnelle Verbindungen nach St. Pölten ermöglicht. "Der Autoverkehr wächst jährlich um rund drei Prozent. St. Pölten braucht dringend eine Umfahrungsstraße – in welcher Form auch immer", betont der Bürgermeister. Für ihn steht fest: "In die Stadt sollen nur jene fahren, die wirklich nach St. Pölten müssen – und nicht jene, die einfach nur durchfahren." Auch der Fuß- und Radverkehr würde bewusst in den Mittelpunkt gestellt werden.
Sichere Schulwege
„Neben einem neuen Verkehrskonzept geht es uns speziell um den Stopp für den Umbau der Promenade und den des Stellplatzabbaus in der Innenstadt. Wir wollen sichere Schulwege inklusive Elternhaltestellen, damit die Jüngsten sicher unterwegs sein können. Ein Ausbau des LUP- und nextbike-Angebots würde ebenfalls die Verkehrssituation entlasten", so Florian Krumböck (ÖVP) zu der Thematik.
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