Freund versuchte ihn zu retten
22-Jähriger nach Badeunfall am Längsee verstorben
- Unser herzliches Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. (Symbolfoto)
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- hochgeladen von Lea Kainz
Am Pfingstsonntag ereignete sich ein tragischer Badeunfall am Längsee: Ein 22-Jähriger Badegast dürfte aufgrund eines Schwächeanfalls plötzlich untergegangen sein. Der junge Mann konnte rasch gefunden und geborgen werden. Er wurde reanimiert und ins Krankenhaus verbracht. Wenig später die traurige Nachricht: Er verstarb.
ST. VEIT. Am 24. Mai dieses Jahres gegen 14 Uhr soll ein 22-jähriger Mann aus St. Veit an der Glan mit seinem Freund, 17, im Längsee vom Rutschensteg Richtung Bojeninsel geschwommen sein. "Laut polizeilicher Ermittlung dürfte der 22-Jährige zirka 40 Meter vor der Bojeninsel aufgrund eines Schwächeanfalls plötzlich untergegangen sein", heißt es.
Mehrere Rettungsversuche
Die Polizei erklärt: "Sein Freund tauchte mehrfach nach ihm, konnte ihn jedoch nicht mehr sehen bzw. erreichen." Auch den weiteren Badegästen, die den beiden sofort zur Hilfe geeilt waren, soll es trotz mehrerer Tauchversuche nicht mehr gelungen sein, den 22-Jährigen zu finden. "Bis zum Eintreffen der Wasserrettung konnten die Helfer den völlig erschöpften 17-Jährigen über Wasser halten."
Suche nach wenigen Minuten erfolgreich
"Bereits um 14.23 Uhr war die FF St. Veit/Glan mit dem Einsatzboot sowie zwei Einsatztauchern vor Ort. Um 14.35 Uhr gingen zwei Taucher der FF St. Veit/Glan gemeinsam mit zwei Tauchern der Berufsfeuerwehr, die mit dem Hubschrauber des Innenministeriums eingeflogen wurden, ins Wasser. Nachdem der Ort, an dem die vermisste Person unterging, von StandUp-Paddlern sehr gut beschrieben werden konnte, wurde von der Besatzung des ersteintreffenden Feuerwehrbootes Launsdorf eine Boje zur Orientierung gesetzt. Ausgehend von der Boje wurde von den Tauchern um 14.38 Uhr mit der Radialsuche begonnen. Diese war innerhalb weniger Minuten erfolgreich, der Badegast konnte in einer Tiefe von 14 Metern gefunden werden", schildert die Feuerwehr den Einsatz.
Reanimationsmaßnahmen
An Bord des Einsatzbootes begannen Mitglieder der Feuerwehr, darunter ein Feuerwehr-Notarzt und ein Feuerwehrsanitäter, sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. "Um 14.51 Uhr konnte der Patient dem Roten Kreuz am Land übergeben werden. Der Patient wurde vom Roten Kreuz weiter notfallmedizinisch versorgt und unter laufender Reanimation in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert", wird berichtet.
Im Krankenhaus verstorben
Obwohl der Einsatz, so die Feuerwehr, "wie im Lehrbuch verlaufen ist", verstarb der 22-Jährige leider kurz nachdem er ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Sein 17-jähriger Freund soll ins Elki Klagenfurt eingeliefert worden sein. Laut Polizei blieb er unverletzt.
Großeinsatz am Längsee
Im Einsatz standen die BF Klagenfurt, FF Edling, FF Launsdorf, FF Peratschitzen, FF Rückersdorf, FF St Veit an der Glan, FF Stein/Jauntal, FF Thalsdorf, FF Völkermarkt, ÖWR Est Längsee, ÖWR Taucher Mitte, ÖWR Sitzendorf, ÖWR Krumpendorf sowie der Polizeihubschrauber Libelle Lima."
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