Standort Althofen
Flex investiert 6 Millionen in neues Ausbildungszentrum
Mit einem symbolischen Spatenstich setzte Flex Althofen heute, am 8. Mai, ein starkes Zeichen für den Standort Althofen: Der internationale Technologiekonzern investiert rund sechs Millionen Euro in ein neues Betriebsrestaurant und ein modernes Ausbildungszentrum.
ALTHOFEN. Für Geschäftsführer Martin Reiner steckt hinter dem Projekt weit mehr als ein neues Gebäude: „Es geht im Grunde nicht um das Gebäude, sondern um das, was dahintersteckt. Unsere Mitarbeiter und Lehrlinge sind das Wichtigste." Die Lehrlingsausbildung hat bei Flex Althofen seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert – unter anderem zeigen das zahlreiche Erfolge bei Staatsmeisterschaften und internationalen Bewerben.
- Staubiger Spatenstich bei Sonnenschein in Althofen
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Katja Pagitz
Moderne und nachhaltige Bedingungen
Im Erdgeschoss entsteht ein neues Betriebsrestaurant, im ersten Stock werden künftig im Ausbildungszentrum die rund 70 Lehrlinge am Standort untergebracht. Derzeit befinden sich die Ausbildungsräume noch in einem angemieteten Gebäude außerhalb des Betriebsgeländes. Mit dem Neubau wird die Lehrlingsausbildung direkt an den Standort geholt. Dadurch sollen Wege verkürzt und die Zusammenarbeit zwischen Lehrlingen, Ausbildern und Mitarbeitern weiter gestärkt werden.
Auch in puncto Nachhaltigkeit setzt Flex ein Zeichen: Die neuen Dach- und Fassadenflächen werden für zusätzliche Photovoltaikanlagen genutzt. Damit will Flex– wie auch bei allen übrigen Dachflächen am Standort – die verfügbaren Flächen bestmöglich zur Energiegewinnung nutzen.
Investition in Mitarbeiter
"Mit dem Neubau schaffen wir beste Voraussetzungen für Ausbildung auf noch höherem Niveau. So können wir junge Talente optimal auf ihre berufliche Zukunft bei Flex vorbereiten. Gleichzeitig schaffen wir mit einem neuen Betriebsrestaurant einen Ort der Begegnung für alle Mitarbeitenden“, betont Reiner. Mit der Planung und Umsetzung des Bauprojekts wurde das Planungsbüro Baumeister Klaus Huber GmbH mit Sitz in Feldkirchen in Kärnten beauftragt.
- So soll das Ausbildungszentrum nach Fertigstellung aussehen.
- Foto: Grafik Flex
- hochgeladen von Katja Pagitz
Starkes Bekenntnis zum Standort
Auch Bürgermeister Walter Zemrosser sprach von einem „Tag der Freude“ für die Stadt. Die Investition sei ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Althofen. „Dass ein europäischer Marktführer in dieser Form in den Standort investiert, freut uns sehr und stärkt die gesamte Region“, so Zemrosser. In spätestens einem Jahr soll das neue Gebäude fertiggestellt sein.
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