Dem digitalen Stress in Österreichs Unternehmen auf der Spur

Ständige Erreichbarkeit und Unterbrechung aufgrund von E-Mails können zum Problem werden.
  • Ständige Erreichbarkeit und Unterbrechung aufgrund von E-Mails können zum Problem werden.
  • Foto: Panthermedia.net/alphaspirit
  • hochgeladen von Lisa-Maria Auer

STEYR. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind in unserer Zeit nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Alle Gesellschaftsbereiche hängen von ihnen ab.

Digitale Arbeitswelt ist gelebte Realität

Mit dem Begriff Industrie 4.0 steht auch die zunehmende Digitalisierung vermehrt im Scheinwerferlicht – auch bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die digitalisierte Arbeitswelt ist längst gelebte Realität. Die Vorzüge für die Unternehmenslandschaft liegen klar auf der Hand: steigende Produktivität, effektivere Kommunikationswege, Förderung der sozialen Interaktion. Allerdings ist die Kehrseite der Medaille auch nicht außer Acht zu lassen: das Phänomen des digitalen Stress entsteht, der durch die Nutzung und Allgegenwärtigkeit von digitalen Technologien verursacht wird. Als Beispiele seien die permanente Erreichbarkeit und die Unterbrechung der eigentlichen Arbeiten aufgrund eingehender eMail-Nachrichten am Arbeitsplatz genannt. Und das schlägt sich auf die Gesundheit. Das Forschungsteam „Digital Business“ der FH OÖ Fakultät für Management in Steyr beschäftigt sich mit digitalem Stress seit mehreren Jahren.

„Phänomen muss besser verstanden werden“

Die Wissenschaftler untersuchen mit Befragungsinstrumenten und physiologischen Messmethoden, wie sie negative Auswirkungen der Digitalisierung in Zukunft abschwächen oder vermeiden können. „Wenn Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes nachhaltig vom Einsatz digitaler Medien profitieren wollen, dann muss das Phänomen digitaler Stress besser verstanden werden, um darauf aufbauend Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Das macht Mitarbeiter zufriedener und Unternehmen leistungsfähiger“, ist der Projektverantwortliche Professor René Riedl überzeugt. Unternehmen, die an der Studie mitwirken möchten, können mit dem Projektteam in Kontakt treten. Infos auf forschung.fh-ooe.at/digitaler-stress

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen