Steyr
Erstmals strömten mehr als 1.000 Besucher zum Klimafest

Einen Riesenerfolg konnte der Verein klima.wirk.sam um Obmann Josef Faderl beim heurigen Steyrer K!imafest am 9. Mai feiern. | Foto: Manfred Hirsch
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  • Einen Riesenerfolg konnte der Verein klima.wirk.sam um Obmann Josef Faderl beim heurigen Steyrer K!imafest am 9. Mai feiern.
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Einen Riesenerfolg konnte der Verein klima.wirk.sam um Obmann Josef Faderl beim heurigen Steyrer K!imafest am 9. Mai feiern: „Wir haben bei den Besuchern erstmals die 1.000er-Grenze geknackt, und das mehr als deutlich.“

STEYR. Eröffnet wurde das vom bekannten Schauspieler Max Modl moderierte Fest mit einer Ansprache des Steyrer Bürgermeisters. Markus Vogl betonte dabei, dass man beim Steyrer Klimafahrplan, der bis 2040 Klimaneutralität der Einrichtungen und Betriebe der Stadt vorsieht, gut im Plan liege und erwähnte dabei die drei Kraftwerksprojekte der Stadt am Steyrfluss. Er kündigte auch erstmals die baldige Ausrollung des Steyrer Carsharing-Projekts „SteyrMobil" auf mehrere Standorte im Stadtgebiet an. Die Stadt Steyr informierte Festbesucher dazu und zu weiteren klimarelevanten Projekten selber auf einem eigenen Infostand, das vollelektrische Testfahrzeug konnte beim Fest besichtigt werden.

Vielzahl an Programmhighlights

Für tolle Stimmung unter den diesmal mehrheitlich jugendlichen Zuhörern sorgten dann am Nachmittag die drei Jugendbands „Chaos Kids“ (MMS Promenade), „FOURMINUTES“ und „The Five on Fire“ (beide BRG Steyr). Von der Vielzahl an Programmhighlights, die ganz unterschiedliche Altersgruppen ansprachen, stachen das Kindertheater „Zatsch“, die Lesung des bekannten Autors Michael Stavarič und vor allem die Modenschau der MS Ternberg, die mit einer akrobatischen Tanzshow eingeleitet wurde, hervor.

Foto: Manfred Hirsch

Einer der Festhöhepunkte war das Eintreffen der „Kidical Mass“-Kinderraddemo. Über 200 Räder überquerten unter dem Applaus der bereits Anwesenden das Festgelände und mischten sich nach dem völlig disziplinierten Abstellen ihrer Fahrwerke unter die Festteilnehmer, was den Altersschnitt der Festteilnehmer noch einmal deutlich nach unten drückte.

Fürs leibliche Wohl der Festteilnehmer gab es nicht nur internationale Küche, auch nachhaltige Kaffee-, Spezialitäten- und Süßspeisenangebote aus der Region wurden rege nachgefragt. Bei den Getränken gab es wegen des großen Besucherandrangs längere Warteschlangen, die der guten Laune der geduldig Wartenden aber keinen Abbruch tat.

"Markt der Möglichkeiten"

Herzstück des Fests war wie immer der „Markt der Möglichkeiten“: 45 Aussteller aus völlig unterschiedlichen Bereichen informierten die Festbesucher über ihre Aktivitäten, Angebote, Ideen und Strategien. Der Bogen reichte von Unternehmen (z.B. Lehmbauern, Batterieherstellern Energiegemeinschaften und -planern, Forschern) über nachhaltig produzierende lokale Firmen (z.B. Nahrungsmittel, Upcycler) über Nachhaltigkeits-Schulinitiativen bis zu Kunstgewerblern mit Nachhaltigkeitsfocus.

Jugend-Bigband sorgte für Begeisterung 

Absoluter Höhepunkt und Abschluss des Fests war dann am Abend der vielbejubelte Auftritt der bekannten Wiener Jugend-Bigband „Jumping Jungle“. Die 6 Teenager – der Keyboarder gerade einmal 13 Jahre alt - sorgten mit ihrer technisch wie musikalisch sensationellen Swing Jazz-Performance für Begeisterungsstürme der Zuhörer und animierten viele der Besucher zum Tanzen. Trotz des anhaltenden Applauses der Zuhörer gab die Band diesmal ausnahmsweise nur zwei Zugaben: Die bandälteste Flötistin hat am folgenden Montag ihre Mathe-Matura.

Zum Video vom Klimafest (© René Gumpinger, www.reonie-visual.com):

Foto: Manfred Hirsch
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