Wir bitten um Ihre Hilfe für Laura und Tobias

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BEZIRK. Ihr Schicksal bewegt viele Menschen. Tobias Bürscher aus Gaflenz wurde im Februar 2006 mit einem Glaukom (Grüner Star) geboren. Die achtjährige Laura Pollin aus Steyr leidet an der Glasknochenkrankheit (siehe untenstehender Artikel).
In seinem noch jungen Leben hat Tobias bereits mehr als 25 Vollnarkosen hinter sich. „Als er noch ein Baby war, ist uns aufgefallen, dass er sehr lichtempfindlich ist. Wir haben ihn untersuchen lassen – dann kam die Diagnose: Grüner Star“, erzählen die Eltern Anna und Manfred Bürscher. Tobias wurde ein Behindertengrad von 80 Prozent zugesprochen. „Sein Sehvermögen liegt derzeit bei 6 bis 7 Prozent. Am linken Auge kann er nur zwischen hell und dunkel unterscheiden“, so die Eltern. Ständige Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte stehen bei den Bürschers an der Tagesordnung. „Der Augendruck muss regelmäßig kontrolliert werden. Ist er zu hoch, geht das wieder auf Kosten seiner Sehkraft. Das Brillenanpassen ist immer wieder aufs Neue sehr schwierig“, so Vater Manfred Bürscher. Derzeit besucht Tobias die 4. Klasse der Volksschule Weyer. Die Blindenschrift lernt der Neunjährige seit der zweiten Klasse. Durch einen Computer mit Braillezeile kann Tobias im Unterricht relativ normal mitarbeiten. Eine eingebaute Kamera hilft ihm dabei, die Tafel sehen zu können.

Bruder hat leichten Wasserkopf
Tobias Vater, der Mitglied der FF Lindau Neudorf ist, arbeitet bei der Straßenmeisterei, die Mutter ist zuhause bei den drei Kindern. Das jüngste der drei Kinder – der vierjährige Oliver – leidet an einem Entwicklungsrückstand. „Schon in der Schwangerschaft haben die Ärzte einen Hydrozephalus (leichter Wasserkopf) diagnostiziert. Sie meinten, dass es sein könne, dass er dadurch nie sprechen kann“, sagt Mutter Anna Bürscher. Deshalb habe man gleich begonnen, Oliver die Gebärdensprache beizubringen. „Dann hat sich herausgestellt, dass er doch sprechen kann“, so die Mutter weiter. Ein Mal pro Woche kommt eine Frühförderin für Oliver ins Haus, regelmäßig auch eine Logopädin.

„Ich würde gern gehen können"

Von Geburt an leidet die achtjährige Laura an Glasknochenkrankheit

"Es ist jetzt schlechter geworden", sagt ihre Mutter Birgit Pollin und nimmt ihre Tochter Laura vorsichtig in den Arm. Die sogenannte Glasknochenkrankheit ist eine genetisch bedingte Erkrankung, bei der der Kollagenhaushalt gestört ist und in Folge davon die Knochen leicht brechen und sich verformen. Mehrmals im Jahr leidet die Volksschülerin unter Knochenbrüchen. Oft reicht es, wenn sich die achtjährige im Bett umdreht und schon ist wieder ein Knochen gebrochen. Auch jetzt ist Lauras Oberschenkel wieder eingegipst. Als Therapieform ist Bewegung im Wasser optimal. Zwei Mal in der Woche ist Laura mit ihrer Mutter zur Therapie im Steyrer Krankenhaus. Zusätzlich besuchen die beiden die Eurotherme in Bad Hall, wo es ein Therapiebecken gibt. Laura ist auf den Rollstuhl und die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Birgit Pollin ist rund um die Uhr für Ihre Tochter da. Unterstützt bei der Betreuung von Laura wird die Alleinerziehende nur von ihren beiden anderen Töchtern und der Familie. Einem Job kann die 38-Jährige nicht nachgehen.

„Wir haben keinen Lift“
Mehrmals täglich trägt Birgit Pollin ihre Tochter von der Wohnung im dritten Stock runter, um sie zur Schule oder zur Therapie zu bringen oder einfach rauszukommen. "Wir haben leider keinen Lift". Mit ihrem neuen Elektro-Rollstuhl ist Laura nun etwas mobiler. Aber: Das Familienauto – ein Fiat Punto – ist zu klein, um den E-Rolli einzuladen. Ein eigenständiges Leben wird es für die Achtjährige nie geben. Auch eine Stabilisierung der Knochen mit Nägeln ist nicht möglich.
Trotz der Schmerzen und ihrer Krankheit ist Laura ein lebensfrohes Kind. Sie besucht derzeit die dritte Klasse Volksschule in Neuzeug. Sie malt gerne und geht gerne baden, wenn es ihre Krankheit erlaubt. Einen gro-
ßen Wunsch hat die achtjährige Laura: "Ich würde gern gehen können."

Helfen Sie mit!

Mit Hilfe der Leser möchte der Bezirks-Rundschau-Christkind-Verein in den Bezirken Steyr Stadt und Steyr-Land Laura und Tobias sowie deren Eltern unterstützen. Richten Sie Ihre Geldspende bitte mit dem Kennwort „Steyr“ an folgendes Konto bei der
Raiffeisenlandesbank OÖ
IBAN:
AT78 3400 0000 0277 7720
SWIFT: RZOOAT2L

Erlagscheine für die Christkind-Aktion liegen in allen Raiffeisenbanken in OÖ auf. Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern!

Weitere Infos zum BezirksRunschau-Christkind auf www.bezirksrundschau.com/christkind

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