10.11.2016, 09:24 Uhr

„Das kleine Straßen-1x1“ im Kindergarten Sierning

Zum Abschluss wurde gemeinsam noch das „Ampel-Lied“ gesungen. (Foto: ÖAMTC)

Dass Verkehrserziehung auch zum Erlebnis werden kann, davon konnten sich die Kinder des Kindergartens Sierning am Montag, 7. November 2016, selbst überzeugen.

SIERNING. „Das kleine Straßen-1x1“ – eine gemeinsame Verkehrssicherheitsaktion des ÖAMTC Oberösterreich und der AUVA – war kürzlich im Kindergarten Sierning zu Gast. Das Programm richtet sich an Fünf- bis Sechsjährige und ermöglicht spielerisches Lernen mit allen Sinnen. Schritt für Schritt üben die Kleinen auf altersgerechte Art das richtige Verhalten auf dem Gehsteig, das Überqueren der Straße und wie man im Auto der Eltern möglichst sicher unterwegs ist. Auch dem Thema Sichtbarkeit im Straßenverkehr wird im Programm große Beachtung geschenkt. Durch anschauliche Beispiele werden die Risiken des Straßenverkehrs aufgezeigt. Groß ist die Überraschung, wenn etwa die nicht angeschnallte Puppe bei der Bremsung in hohem Bogen aus dem Rutschauto fliegt. Außerdem erkennen die Kleinen beim „Glühwürmchen-Spiel“ im abgedunkelten Raum mit Hilfe von Warnwesten und Taschenlampen, wie gut sie mit Reflektoren gesehen werden können. Nach einem Verkehrs-Quiz mit Fragen über das Erlernte singen die Kinder für einen gemeinsamen, lustigen Ausklang das „Ampel-Lied“.
„Das kleine Straßen-1x1“ wird von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA und vom ÖAMTC Oberösterreich finanziert. Kindergärten können das Angebot kostenlos in Anspruch nehmen.


Wichtig: Mit Kindern die Verkehrsteilnahme üben

Generell appellieren ÖAMTC und AUVA, im Straßenverkehr auf Kinder mehr Rücksicht zu nehmen. Dazu gehört auch, den Kindern durch korrektes Verhalten konsequent ein Vorbild zu sein. Außerdem sollte die Verkehrsteilnahme regelmäßig mit Kindern trainiert werden. Wichtig beim Üben ist auch, auf Augenhöhe der Kinder auf Gefahren hinzuweisen. Bei jeder Kreuzung, bei jedem Zebrastreifen, bei jeder zu querenden Stelle sollte man sich in die Hocke begeben und in die Perspektive der Kinder hineinversetzen. Ein kleines Kind sieht schließlich viel weniger als ein großer Erwachsener.
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