Serlesbahnen Mieders
Einfach nicht mehr wegzudenken

Hat in seinen zehn Jahren als Geschäftsführer der Miederer Serlesbahnen viel weitergebracht: Franz Gleirscher
  • Hat in seinen zehn Jahren als Geschäftsführer der Miederer Serlesbahnen viel weitergebracht: Franz Gleirscher
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  • hochgeladen von Tamara Kainz

Allzu lange ist es noch nicht her, dass die Zukunft der Miederer Serlesbahnen auf Messers Schneide stand. Heute sind sie fixer und wichtiger Bestandteil der Stubaier Infrastruktur.

MIEDERS (tk). Abreißen oder weiterführen – das war lange die Frage. Und auch nach der Entscheidung für den Bau der Achtergondelbahn verstummten die kritischen Stimmen noch lange nicht. Vor allem die Tatsache, dass der Betrieb anfangs bezuschusst werden musste, stieß sauer auf. Seit gut drei Jahren bilanzieren die Serlesbahnen Mieders nun aber positiv. Das ist ohne Zweifel auch der Verdienst von GF Franz Gleirscher, der dieser Tage sein zehnjähriges Dienstjubiläum feiert. "Als ich die Geschäftsführung übernommen habe, war die Bahn noch nicht ausfinanziert und die Umsätze blieben unter den Erwartungen. Es war eine schwierige Zeit", resümiert er rückblickend. Nachsatz: "Viele haben mich damals gefragt, warum ich mir das überhaupt antue."

Von der Sache überzeugt

Aber der Neustifter hat es sich "angetan" und arbeitet seither kontinuierlich an einer "stimmigen Weiterentwicklung" der Serlesbahnen: "Mein Ansatz war es, zu zeigen, dass auch ein kleiner Lift erfolgreich geführt werden kann, wenn alle zusammenhelfen. Und so weit sind wir heute." Selbstredend waren dafür viele kleine und große Schritte nötig. Es galt bei den Eigentümern – also der Gemeinde Mieders, dem TVB Stubai und zwei Privaten – bzw. deren Funktionären viel Überzeugungsarbeit zu leisten: "Das war schon eine Aufgabe", sagt Gleirscher, "aber ich hatte vom ersten Tag an das Vertrauen. Und relativ bald haben alle erkannt, dass mein Weg der richtige ist, um den Betrieb auf wirtschaftlich gesunde Beine zu stellen."

Umsatz hat sich verdoppelt

Inzwischen trägt sich der Lift selbst, auch "Standardinvestitionen" wie zuletzt der Ausbau der Gondelbahn, für den wie berichtet 900.000 Euro investiert wurden, können schon aus eigener Kraft bestritten werden. Den größten Meilenstein dafür bildete der Bau des Speicherteichs bzw. Serlessees samt Kinderspielwelt 2015. "Das war der große Sprung. So konnten wir den Winter absichern und zugleich eine neue Sommerattraktion schaffen. Die fünf Jahre Kampf, die bis zur Realisierung nötig waren, haben sich rentiert", freut sich der 48-Jährige. In Umsatzzahlen ausgedrückt stieg selbiger damit von einer auf über zwei Millionen. "Dazu trägt aber natürlich auch die gute Mannschaft bei", ergänzt Gleirscher, der sich als Schnittstelle zwischen Team und Gesellschaftern sieht.

Qualitätsverbesserung an erster Stelle

In Zukunft will der Quereinsteiger in der Seilbahnbranche – Gleirscher war zuvor als Hotelier, Landwirt und Schilehrer tätig – das Hauptaugenmerk auf eine Qualitätssteigerung des Vorhandenen legen: "Aktuell sind wir dabei, die Parkplatzsituation zu verbessern und möchten bald auch den Ausstiegsbereich am Koppeneck kundenfreundlicher gestalten. Für den Winter schwebt uns noch vor, die Idee der Ochsenhüttenbeschneiung samt Sanierung der Piste umzusetzen – so, dass selbige evt. auch vermehrt von Trainingsgruppen genutzt werden kann." Es bleibt also viel zu tun. Wenn nichts dazwischen kommt, will Gleirscher auch bei den künftig anstehenden Aufgaben den Schalthebel in der Hand behalten: "Das wäre sicher mein Ziel. Ich mache es gern und es wäre schön, wenn ich den Weg gemeinsam mit allen Beteiligten mindestens nochmal zehn Jahre weitergehen dürfte."
www.meinbezirk.at

Autor:

Tamara Kainz aus Stubai-Wipptal

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