Wenn sich der Himmel bunt färbt

Ein Highlight der Veranstaltung war die Flyshow des "Team Freestyle", bei der Bernhard Schachinger und Paul Doppler ihr Können unter Beweis stellten.
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  • Ein Highlight der Veranstaltung war die Flyshow des "Team Freestyle", bei der Bernhard Schachinger und Paul Doppler ihr Können unter Beweis stellten.
  • hochgeladen von Carina Vogelsberger

Farbenfroh präsentierte sich der Himmel über Fulpmes und Neustift am vergangenen Wochenende, denn bereits zum 23. Mal lockte der Stubai-Cup zahlreiche Paraglite-Begeisterte ins Tal.

Mit mehr als 450 Luftakrobaten freute sich der Parafly Club, rund um Chefin Monika Eller, über einen neuen Teilnehmerrekord. Gestartet wurde von den Bergstationen der Schlick 2000 und der 11er Lifte, wo zahlreiche Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgten. „Just for fun“ lautete dabei das Motto, denn auch heuer gab es keine Verlierer. Unter sämtlichen Piloten wurden Preise verlost, mit einem Gleitschirm im Wert von 3.000 € als Hauptgewinn.

Zudem nutzten viele Hersteller die Möglichkeit, ihre Produkte auszustellen. Passend zum 23. Jubiläum konnten die Neuheiten von 23 Firmen bestaunt und getestet werden.

Abgesehen davon wurde Zusehern und Teilnehmern auch dieses Jahr ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Internationale Größen des Paragleitsports, unter anderem Acroweltmeister und Extremsportler Pál Takáts, begeisterten untertags mit spektakulären Showflügen. Neben interessanten Vorträgen an den Abenden sorgte vor allem die abschließende Parafly Party am Samstag für super Stimmung.

Schwerer Sturz überschattete den letzten Flugtag

Nachdem am Samstag zwei Paragleiter, deren Gleitschirme sich im Wald verfangen hatten, unverletzt blieben, kam es am Sonntag zu einem weiteren Unfall. Zwei Teilnehmer aus Deutschland kollidierten etwa 200 Meter über dem Landeplatz in Neustift, worauf einer der beiden im angrenzenden Feld zu Boden stürzte. Die Rettungskräfte waren sofort zur Stelle und versorgten den Piloten. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber unverzüglich ins Landeskrankenhaus Innsbruck gebracht. Wie uns der Veranstalter mitteilte, ist er aber wohl auf und hat weder Brüche noch sonstige gröbere Verletzungen erlitten. Der zweite Pilot bekam seinen Schirm noch in der Luft wieder unter Kontrolle und blieb unverletzt.

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