Tourismusbilanz
Starke Sommersaison 2026 – Stubaital verbucht klares Plus
- Wandern, Bergsteigen und Radfahren zählen zu den zentralen Angeboten und ermöglichen es den Gästen, die vielfältige Berglandschaft auf unterschiedliche Weise zu entdecken.
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Der Tourismusverband Stubai Tirol zieht eine positive Bilanz der Sommersaison 2026. MeinBezirk hat mit TVB-Geschäftsführer Klaus Gleirscher über die Entwicklung, die Herausforderungen und die Erfolgsfaktoren der vergangenen Monate gesprochen.
TIROL. Der Sommer 2026 brachte dem Stubaital viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Der Tourismusverband Stubai Tirol blickt auf die vergangenen Monate zurück und erklärt, wie sich die Saison entwickelt hat. „Aus Sicht des Tourismusverbandes Stubai Tirol können wir auf eine erfreuliche bisherige Sommersaison 2026 zurückblicken. Sowohl bei den Nächtigungen als auch bei den Gästeankünften konnten wir deutliche Zuwächse verzeichnen. Das bestätigt die hohe Attraktivität des Stubaitals als Sommerdestination und zeigt, dass das touristische Angebot bei den Gästen sehr gut ankommt. In einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld ist diese Entwicklung ein positives Signal für unsere Tourismusbetriebe. Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir jedenfalls sehr zufrieden sein", zieht TVB-Geschäftsführer Klaus Gleirscher eine positive Bilanz.
- Wandern, Bergsteigen und Radfahren zählen zu den zentralen Angeboten und ermöglichen es den Gästen, die vielfältige Berglandschaft auf unterschiedliche Weise zu entdecken.
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Zuwachs von 4,46 Prozent
Laut TVB Stubai Tirol sprechen die Zahlen für sich. Im Zeitraum von Mai bis einschließlich September 2026 wurden im Stubaital insgesamt 733.020 Nächtigungen verzeichnet. „Das entspricht einem Zuwachs von 4,46 Prozent beziehungsweise 31.283 zusätzlichen Übernachtungen gegenüber dem Sommer 2025", sagt Gleirscher. Auch bei den Gästeankünften verzeichnete das Stubaital eine positive Entwicklung: Mit insgesamt 204.387 Ankünften wurde ein Plus von 5,43 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 erzielt. Damit konnten heuer im bisherigen Sommerverlauf mehr als 10.500 zusätzliche Gäste begrüßt werden. „Das sind sehr erfreuliche Ergebnisse, wobei der Oktober als letzter Monat der Sommersaison noch nicht berücksichtigt ist."
- Wie lief der Sommer 2026 im Stubaital? TVB-Geschäftsführer Gleirscher zieht Bilanz.
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Deutschland als wichtiger Markt
Die Nachbarn aus Deutschland bleiben mit rund 413.000 Nächtigungen und einem Anteil von über 56 Prozent der wichtigste Herkunftsmarkt für das Stubaital, heißt es. Dahinter folgen die Niederlande und Italien. Besonders erfreulich entwickelten sich die Nächtigungszahlen aus den Niederlanden (+9,7 Prozent), Belgien (+10,7 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (+11,4 Prozent). Auch aus Deutschland wurde trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen ein Plus von 4,3 Prozent verzeichnet. „Diese Zahlen zeigen, dass wir einerseits auf eine starke Basis in unseren traditionellen Herkunftsmärkten bauen können, aber auch zukünftig gefordert sein werden, die Marke Stubai auf den Herkunftsmärkten zu etablieren und weiter auszubauen", betont Gleirscher.
Naturerlebnis, Sport und Erholung
Das Stubaital setzt im Sommer vor allem auf aktive Naturerlebnisse. Wandern, Bergsteigen und Radfahren zählen zu den zentralen Angeboten und ermöglichen es den Gästen, die vielfältige Berglandschaft auf unterschiedliche Weise zu entdecken. Die Stärke des Stubaitals liegt in seiner Vielseitigkeit, meint der TVB-Chef. Das Angebot reicht von Familienausflügen über Wanderungen in mittleren Höhenlagen bis hin zu anspruchsvollen hochalpinen Touren. Dabei verbindet die Region sportliche Aktivitäten mit Erholung und authentischen Erlebnissen. Diese breite Ausrichtung spricht unterschiedliche Zielgruppen an und bildet eine wichtige Grundlage für die weitere touristische Entwicklung. „Zu den beliebten Ausflugszielen im Stubaital zählen der WildeWasserWeg mit dem Grawa-Wasserfall sowie die vier Stubaier Bergbahnen Stubaier Gletscher, Schlick 2000, Elferbahnen und Serlesbahnen mit ihren zahlreichen Wander- und Familienangeboten. Eine wichtige Rolle spielen auch unsere bewirtschafteten Almen und Hütten, die für uns als Region eine tragende Säule des Sommerangebotes darstellen. Die Kombination aus naturnahen Erlebnissen, einer gut ausgebauten Infrastruktur sowie die gelebte Gastfreundschaft machen unser Tal zu einer attraktiven Urlaubsdestination im Sommer", sagt Gleirscher mit Ausblick auf die nächsten Aufgaben: „Die große Stärke der Region liegt darin, dass wir unseren Gästen zu dieser Jahreszeit gleich zwei Welten bieten können: Während im Tal und auf den Almen gewandert und die herbstliche Berglandschaft erlebt werden kann, startet am Stubaier Gletscher bereits der Skibetrieb. Diese Kombination ist ein großes Alleinstellungsmerkmal für unsere Region. Deshalb wollen wir das touristische Angebot in den Herbstmonaten angebotsseitig weiterentwickeln und diese Zeit sowohl für unsere Gäste als auch für die heimischen Betriebe attraktiver gestalten. Meine persönliche Einschätzung ist, dass wir mit der bisherigen Entwicklung auf einem guten Weg sind, uns aber nicht darauf ausruhen dürfen. Gerade im Tourismus bedeutet Stillstand letztlich Rückschritt, weshalb wir auch weiterhin gefordert sein werden, unser Angebot für Gäste und natürlich auch für Einheimische laufend zu evaluieren und weiterzuentwickeln", so Gleirscher abschließend.
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