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Beiträge zum Thema erwachsenenvertreter

Lokales

Wann ist ein gerichtlicher Erwachsenenvertreter zu bestellen?

Das derzeit geltende Erwachsenenschutzrecht trat mit 1. Juli 2018 in Kraft. Die bis dahin geltenden Regelungen über das Sachwalterrecht wurden mit dieser Reform völlig neu gestaltet. Ein gerichtlicher Erwachsenenvertreter ist zu bestellen, wenn eine volljährige Person aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer vergleichbaren Beeinträchtigung in ihrer Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt ist. Wenn sie deshalb bestimmte Angelegenheiten nicht ohne Gefahr eines Nachteils für sich selbst...

  • 18.04.19
Lokales
V.l.: Die Richter Werner Zinkl, Kornelia Veit, Christiane Stindl-Teufl und Helmut Tippel vom Bezirksgericht Leibnitz.

Ehrenvolle Aufgabe übernehmen
Das Bezirksgericht Leibnitz sucht Erwachsenenvertreter

Das Bezirksgericht Leibnitz sucht dringend ehrenamtliche Erwachsenenvertreter. Nicht jeder Mensch ist in der Lage, seine fortlaufenden Geschäfte (z.B. aufgrund einer psychischen Krankheit) selbst zu erledigen, und ist auf fremde Hilfe angewiesen. In diesem Fall wird vom Gericht ein ehrenamtlicher Erwachsenenvertreter (vormals Sachwalter) bestellt, der für die betroffene hilfsbedürftige Person die Organisation notwendiger Angelegenheiten in die Hand nimmt. "Dabei handelt es sich um eine...

  • 27.03.19
WirtschaftBezahlte Anzeige
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Öffentlicher Notar Dr. Christoph Beer in 1190 Wien Döbling
Neues Erwachsenenschutzgesetz: Mehr Autonomie für Betroffene

Am 1. Juli 2018 ist das neue Erwachsenenschutzgesetz in Kraft getreten. Es bringt mehr Selbstbestimmung und auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten für Personen, die in ihrer Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt sind. Die bisherige Sachwalterschaft heißt nunmehr gerichtliche Erwachsenenvertretung. Die gerichtliche Erwachsenenvertretung soll „ultima ratio“ sein, das heißt, ein Vertreter soll nur bestellt werden, wenn dies tatsächlich nötig ist und keine alternativen Möglichkeiten der Vertretung...

  • 25.03.19
Gesundheit

Formen der Erwachsenenvertretung in Österreich (Sachwalterschaft)
Von der Vorsorgevollmacht bis zur gerichtlichen Erwachsenenvertretung

Vorsorgevollmacht Eine Person hält vorsorglich, also noch im Zustand ihrer vollen Entscheidungsfähigkeit fest, wer nach Verlust ihrer Handlungsfähigkeit für sie als Bevollmächtigter auftreten darf. Die Vollmacht wird erst Bedarfsfall („Vorsorgefall“) wirksam. Das Gericht wird bei einer Vorsorgevollmacht nur dann eingeschaltet, wenn sich die vertretene Person und die Vertreterin/der Vertreter im Hinblick auf eine medizinische Behandlung uneinig sind oder wenn es darum geht, den Wohnort...

  • 02.02.19
Freizeit
Schon rechtzeitig eine Person, der sie vertrauen, zum Vorsorgebevollmächtigen machen.
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Ab Juli 2018: „Erwachsenenvertreter“ ersetzen Sachwalter

Mit dem vor einigen Tagen im Parlament beschlossenen, ab Juli 2018 in Kraft tretenden „2.Erwachsenenschutzgesetz“ wird der Begriff der Sachwalterschaft abgeschafft und durch „Erwachsenenschutz“ ersetzt. Mit dem genannten Gesetz wird das System der Rechtsfürsorge für schutzbedürftige Erwachsene reformiert. Grundgedanke dabei ist, den betroffenen Menschen trotz ihrer Beeinträchtigung so weit wie möglich die Autonomie, also Selbstbestimmtheit bei ihren Handlungen und Entscheidungen zu...

  • 11.05.17