Kuh-Urteil

Beiträge zum Thema Kuh-Urteil

Kammerdirektor Ferdinand Grüner, Hausherr Thomas Öfner, Rechtsexperte Hans Gföllner, Bezirksbauernbundobmann Thomas Schweigl und LK-Präsident Josef Hechenberger
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Vortrag in Zirl
Rechtssicherheit für heimische Almbauern

ZIRL/TIROL (jus). Das vielthematisierte Kuh-Urteil von der Pinnisalm sorgte nicht nur für Schlagzeilen, sondern auch für Unsicherheit unter den Almbauern. Die Landwirtschaftskammer Tirol hat deshalb zusammen mit dem Tiroler Almwirtschaftsverein eine Informationstour durch Tirol gemacht. Am Freitag führte sie der Weg ins B4 Zirl. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung, als LK-Rechtsexperte Hans Gföller und Kammerdirektor Ferdinand Grüner über die Rechtsfolgen des Urteils, die...

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Laut LK-Jurist Peter Wintschnig dürfen Almwege sehr wohl gesperrt werden | Foto: Niedermüller
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Kuh-Attacken-Urteil
Landwirtschaftskammer: "Man darf Almen sperren"

Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler will Rechtssicherheit für Almbauern. LK-Jurist erklärt. BEZIRK SPITTAL (ven). Als Folge des Tiroler „Kuhattacken“-Urteils stellen sich Almbauern viele Fragen. Eine der brennendsten: Darf ich meine Almen und Almwege sperren oder nicht? In der letzten Ausgabe der WOCHE vertrat der Vertreter der Arge Alpine Vereine, Arnold Riebenbauer, die Meinung, dass Sperren nur unter bestimmten Voraussetzungen und zumeist nur für kurze Zeit verhängt werden können....

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Gereizte Mutterkühe auf Almen sind eine Gefahr - besonders für Wanderer mit Hund. Doch die Almwege zu sperren, kann rechtlich ebenso nach hinten losgehen | Foto: Niedermüller
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Kuh-Attacken-Urteil
Riebenbauer: "Almsperren können Klagen nach sich ziehen"

SEEBODEN (ven). Nachdem ein Oberkärntner Almbauer einen Wanderweg durch die Sauereggalm in der Innerkrems aufgrund des Urteils nach einer tödlichen Kuh-Attacke sperren will, meldet sich nun der ehemalige Richter und Vertreter der Arge der alpinen Vereine Arnold Riebenbauer zu Wort. Er war ebenfalls beim vom Land initiierten Runden Tisch zum Thema mit dabei. WOCHE: Was sagen Sie als Vertreter der alpinen Vereine zum Urteil? RIEBENBAUER: Es wurde bisher so viel dazu gesagt, dass dem eigentlich...

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Nach Kuh-Urteil
Kommt Hundeverbot auf OÖ-Almen?

OÖ. Nachdem ein Landwirt in Tirol zu einer Schadenersatzzahlung von 490.000 Euro verurteilt wurde, weil eine Kuh eine Alm-Besucherin tödlich verletzt hatte, gehen auf heimischen Almen die Wogen hoch. In Oberösterreich denkt Agarlandesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) nun über ein generelles Hunderverbot auf Almen nach. Es werde derzeit geprüft, ob ein solches Verbot rechtlich möglich sei, heißt es. "Dieses Urteil führt zu einer großen Verunsicherung der Almbauern", so Hiegelsberger. Neben einem...

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  • Online-Redaktion Oberösterreich
Einer tödlicher Vorfall auf einer Tiroler Alm bringt Almbauern, die Kühe halten, in Bedrängnis | Foto: KK

Tödliche Kuh-Attacke
Mehr Rechtssicherheit für Almbauern bei „Kuh-Gipfel“ in Kärnten gefordert!

Mehr Eigenverantwortung, insbesondere für Wanderer mit Hunden, soll auf landesgesetzlicher Ebene verankert werden. Das ist das Ergebnis des heutigen „Almgipfels“. KÄRNTEN. Das Urteil im Zivilprozess nach einer tödlichen Kuh-Attacke auf einer Tiroler Alm schlägt hohe Wellen: Der Landwirt muss dem Witwer der 45-jährigen Verstorbenen knapp 500.000 Euro Schadenersatz zahlen. Auch Kärntens Almbauern sind verunsichert. Ab wann sind sie im Unglücksfall haftbar? Dazu lud heute Agrar-Landesrat Martin...

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