Reime

Beiträge zum Thema Reime

GEDICHTE UND GESCHICHTEN
"Erwachen" von Renate M. Schmidt, Autorin

Von der Sonne in Licht getränkt, erstrahlt die Erde im Morgengrau. Von neuem wird ihr geschenkt, das warme grün, im himmelblau. Gedanken eilen der Zeit voraus, schwerelos und voll Elan. Mit festem Schritt tritt man hinaus, mit Freude wird das Werk getan. Am weiten Himmelszelt verstreut, ziehen Wolken an uns vorbei. Das Herz sich an dem Schauspiel erfreut, es fühlt sich stark, es fühlt sich frei.

14. Februar, Valentinstag, Gedichte, Liebe
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14. Februar - Valentinstag
Gedicht - Wahre Liebe ist kein Spiel!

Wahre Liebe ist kein Spiel! Wahre Liebe, kein Spiel auf Zeit, denn sie ist, niemals eine Liebelei. Romantische Gefühle, tief im Herzen, ein starkes Band, ewig verbindet. Viele Tränen der Enttäuschung, doch auch, das größte Glück. Ein Leben voller Berge und Täler, kein leichter Weg, endlos das Ziel. Liebelei schwindet, gleich dem Nebel, Vertrauen wächst, wie ein starker Baum. Kein Abenteuer, nur für eine Nacht, wahre Liebe, eine edle Blume, ewig blüht. Tiefer Herzschmerz, so verzerrend,...

  • Stmk
  • Graz
  • Marie Ott
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GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Die Mett´n" von Renate M. Schmidt, Autorin

Drei Kinder geh´n in olla Ruah, Hound in Hound da Kirchn zua. Von Fern do hern sie leis des Leit´n, die Glockn kling´n schun von Weit´n. Gor finster is da Weg – und gfährlich, und kolt is eana – gounz erbärmlich. Auf oamol kumman´s fost net weiter, net stehn bleibn – des wa sicher gscheiter. So ziacht da oan die oundan mit, weiter geht´s mit kloane Schritt. Zur Kirchn is noach ziemlich weit, ob sie´s wul schoffn – a noach heit? Glücklich san´s in d´Kirchn kumman, und hern die Leit schun Liada...

GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Stille Tränen" von Renate Schmidt, Autorin

Oft frogt ma noch dem Lebenssinn, is des oane oder des oundre noach a Gewinn? Verzweiflt steht ma do im Dunkln, siacht net die Stern am Himmel funkln! So wortet ma in Müh und Not, auf a Zeichn des do kumman mog. Nur olles wortn is vergebns, es is a net da Sinn des Lebns. Geh hoffnungsvull in jeden Tog. Die Sunn dir wieder scheinen mog. Wenn stille Tränen dih begleitn, es kommen sicher, bessre Zeiten.

GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Gedanken" von Renate M. Schmidt, Autorin

Mühsam die Tage durchwandernd, verschleiern wir das Wesentliche. Keine Wolke soll den Himmel trüben und des Regens überdrüssig. Selbst einzelne Sonnenstrahlen, verschwinden am grauen Firmament. Die Stunden schmelzen dahin wie Blei, schwer werden unsere Gedanken. Grenzenlose Eitelkeit bestimmt das Tempo, langsame Schritte führen zum Ziel. Unwichtige Dinge werden zu Lawinen, verschütten beinah alle Wege. Den Blick NUR in die Zukunft gerichtet, vergisst man – im „JETZT“ zu leben.

GEDICHTE und GESCHICHTEN von Renate M. Schmidt
"Eine Ode auf die Heimat" von Renate M. Schmidt, Autorin

Ein Ort, wo bist du glücklich? Ein Ort, wo bist du froh? Ein Ort, wo brennt dein Herze lichterloh? Ein Ort, wo Menschen dir begegnen? Ein Ort, der schützt, soll´s auch mal regnen? Ein Ort, wo dich die Liebe findet? Ein Ort, wo´s Barrieren überwindet? Ein Ort, wo Hilfe du bekommst? Ein Ort, wenn du fremd, und hier dann wohnst? Ein Ort, wo Frohsinn, Ehrlichkeit dich findet? Ein Ort, wo Schmerz und Leid man überwindet? Das all` mit der Heimat uns verbindet!

Anlässlich des Tags der kulturellen Vielfalt am 21. Mai wurde Saal 1 um 18 Uhr zur Bühne für Slammerinnen und Slammer, die sich mit selbstgedichteten Texten einen poetischen Wettstreit lieferten.  | Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hofer
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Worte der Vielfalt
Poetry Slam im Stadtkino Hallein begeistert Publikum

Anlässlich des Tags der kulturellen Vielfalt wurde das Stadtkino Hallein zur Bühne für starke Texte und persönliche Geschichten. Beim Poetry Slam zeigten sieben Teilnehmende, wie viel Kraft in Sprache und Diversität steckt – vor über 200 begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern. HALLEIN. Am Dienstagabend stand im Stadtkino Hallein ein besonderes Highlight auf dem Programm. Zum internationalen Tag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai wurde Saal 1 zum Schauplatz eines Poetry Slams, bei dem sieben...

GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Ehrentag" von Renate M. Schmidt, Autorin

Schon früh am Morgen, die Sonne im Gesicht. Nur Lachen – keine Sorgen, und ein herzliches Gedicht. Von ganzem Herzen, wünschen wir euch heut, alles erdenklich Liebe, und sehr viel Freud. Dieser Tag soll Glück bescheren, mit Blumen und Geschenken. Zu euer aller Ehren, werden alle an euch denken. renate schmidt

GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Da Maulwurf Max" von Renate M. Schmidt, Autorin

Da Maulwurf Max, der grobt a Loch, muass fertig werdn, heite noch. Wül mochn Freid, sei boldig Frau, sie wort´ bereits im oltn Bau. Hot ihr net gfolln, der Grand Madame, da olte Bau follt loungsam zoum. Schiach san die Wänd – sie is sensibl, für ihr zorts Föll – nicht compatibl. Die Vorrotskouma is nix gscheits, da Weg dahin, is vül zu weit. An zweitn Ausgoung wüls a mochn, dem ormen Max vergeht des Lochn. Noach loung hot sie net gnua, schimpft eam zaum, und gibt koa Ruah. In Zukunft muast holt...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
Frühling" von Renate M. Schmidt, Autorin

Sanft entschwindet der Winter im Morgenlicht. Die Wärme schmilzt den letzten Schnee. Die Luft wird milde und gibt freie Sicht über Wiesen, Wälder, und den nahen See. Zartes grün berührt die Felder. Bunte Farben sprießen in die Sonne. Dichter werden all die Wälder, dies zu spüren, bedeutet Wonne. Das Grau vergangner Tage schwindet. Zaghaft der Zauber des Frühlings beginnt. Mensch und Tier fast gleich empfindet, wenn Schnee zum Wasser nun gerinnt. Knospen zieren Strauch und Baum. Blätter zeigen...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"Wahre Liebe" von Renate M. Schmidt, Autorin

Ein Wort aus deinem Munde, versüßt mir Tag und Stunde. Kann nie genug davon bekommen, mein Herz, den Gipfel hat erklommen. Wie süßer Honig schmeckt dein Wort, aus meinem Herzen – geh nie fort. Es klingt, als wolltest du mir sagen, ich soll dich stets auf Händen tragen. Gerne nehm´ ich diese Bürde, mit Grazie, Liebe und mit Würde. Es macht mich stolz bist du bei mir, all´ meine Liebe, schenk ich dir. Tage, gefüllt mit Stunden, sind wir in Liebe stets verbunden. Nichts wird uns jemals trennen,...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"A gsunde Krounke" von Renate M. Schmidt

A Weibl sitzt im Wortezimma, sie redt und jammad gor so laut. Sie moant – des wird imma schlimma, da Doktor grod um d´Eckn schaut. Kummans schnöll zu mir do her, doun werma amol schaun. Vül zmochn is do neam mehr, sie miasns Essn bessa kaun. Herr Doktor mir tuats Herzal weh, und a mei bleda Bauch. Wenn i doun meine Fiass noh seh, i nix mehr ounders brauch. Des liabe Kreiz in olla Fruah, des zwickt mih jedn Tog. Glaubs ma, i hob eh schun gnua, die gounze Zeit, des is a Plog. Die Händ koun i a...

GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Des gluckate Brot" von Renate M. Schmidt

Dieses Gedicht ist eine Erinnerung an meine Kindheit  Des gluckate Brot Mei Mami hot mih gschickt ins Dorf, a Brot hob kafn miassn. Hob eh gwusst, dass i net derf, vom Brot, an kloanan Bissn. Der Weg wor loung, und i wor miad, so „kloa“ bin i no gwesn. Zerst bin i gsessn, doun bin i kniat, und hob des Brot weggessn. Die Rindn hob i übalossn, damit mas jo net merkn tuat. Auf d´ Fersn hob i khobt zwoa Blosn, oane, mit a bissl Bluat. A neiges Brot hot kumman miassn, ins Gschäft no amol owi gehn....

GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Des Wichtigste" von Renate M. Schmidt

Im weitn Lound – des uns vertraut, wird oft die Sicht an schnöll verbaut. Bewegt ma sih doun auf die Seitn, siacht ma des Zül - schun von da Weitn. Schritt für Schritt geht’s loungsam weita, und jedes Stickl mocht an gscheita. So denkt ma oft – und lost es gschegn, und hofft dabei, auf Gottes Segn. An´s vagisst ma bei dem Rennan, das Oundre - kenntn Schodn neman. Drum bleib bescheidn – tua net laut, sunst wird der Weg dir schnöll verbaut. Wos wirklich zöhlt des wast du erst, wennst dih um...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"Frieden" von Renate M. Schmidt

Frieden in der Weihnachtszeit, inne halten viele Leut. Denk`n an das vergang`ne Jahr, ob es gut und glücklich war? Leid geschah, man muss es glaub`n, es darf uns nicht die Hoffnung raub`n. Sehnsucht nach dem wahren Frieden, jeder hat für sich entschieden. Ruhig soll`n die Tage sein, doch niemand ist jetzt gern allein. Schenk den Menschen nah und weit, Hoffnung in der Weihnachtszeit. ©

GEDICHTE und GESCHICHTEN
"Gedanken ohne Grenzen" von Renate M. Schmidt

Gedanken - kennen keine Grenzen Gedanken - sich manches Mal ergänzen Gedanken - sind wie der Wind Gedanken – verlieren sich geschwind Gedanken - können Berge versetzen Gedanken – gesprochen, können verletzten Gedanken – verstreut im Himmelszelt Gedanken - über Gott und unserer Welt Gedanken - jetzt zur Weihnachtszeit Gedanken - für die Ewigkeit Gedanken - bringen Stern zum Glänzen Gedanken - kennen keine Grenzen

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"Stille Tränen" von Renate M. Schmidt

Man fragt oft nach dem Lebenssinn, ist dass oder jenes noch ein Gewinn? Verzweifelt steht man da im Dunkl`n, sieht nicht die Stern am Himmel funkl`n. So wartet man in Müh und Klag, auf ein Zeichen, das da kommen mag. Nur alles warten ist vergebens, es ist auch nicht der Sinn des Lebens. Geh hoffnungsvoll in jeden Morgen, gibt´s auch Tränen noch mehr Sorgen. Die Sonn wird wieder scheinen. du wirst lachen, nicht mehr weinen. ©

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
A valorana Tog von Renate M. Schmidt

Wenn ma neama derft lochn des is gor ka Frog des wär olso gwiss a valorana Tog. Und kennt ma net wanan jetzt kumm – und sog is des net a a valorana Tog? Wenn d´Liab dih valosst dih neama mehr mog a des is für uns a valorana Tog. Nur wenn sich die Liab tuat holtn die Wog erst dann, is für uns nia – a valorana Tog. ©

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
GAMLITZER BÜRGERSTOLZ

Mit Glick derfst du bei uns auf´d Wölt, brauchst weder Mocht noch gor vül Göld. Gspierst glei den Zauber den´s do gibt, „schnöll“ host dih in den Ort verliebt. Kimmst du ols Fremder do daher, auf oumol, is es neama schwer. Lernst Leit und Lound mol kennen, sie tuan dih „Freind“ – bold nennen. Herrliche Blumen und noch mehr Traub´n, den Verstound kennt´s do an raub´n. Der Motorikpark und a die Teich, wir san do glücklich und so reich. Unser Ort is über`d Grenz´n weit bekount, Gamlitz is des Herz...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"Die wülde Hülde" von Renate M. Schmidt

I schwör dir sogt da Fraunz zur Hülde, du bist a Frau – a gounz a wülde. Kumst einigrennt und fauchst mi oun, das i glei gor net redn koun. Da Fraunz steht do, gounz stüll und stat, im Kopf drinn sih grod olles draht. Er schaut nur bled – wos jetzt passiert, und hofft das net noach schlimmer wird. Wer wird sih a wos schlechtes denkn, da Herrgott wird sie schun guat lenkn. Beim Teifl zua – des wer doch glocht, das sie eam jetzt do fertig mocht. Sie is net nur a gounz a wülde, a schlaue is sie a...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"Die folsche Kuah" von Renate M. Schmidt

Zwoa Bauern streitn um a Kuah, do sogt der Oane – jetz is owa gnua. Du siachst doch – das des meine is, wal deine hot a ounders Gfries. Des stimmt net, herst doun vom Zweitn, das meine is – des siachst von weitn. Schau nur -wia elegant sie geht, und sauber – durt auf da Wiesn steht. Her mir zua wenn i dir sog, is meine do, des is koa Frog. Jetzt wird´s eam zbled – er nimmt sie mit, und geht davou mit festn Schritt. Kaum is er fünf, sechs Meter kumman, do hern de zwoa a tiafes brumman. Die Kuah...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"Des Menschen Herbst" von Renate M. Schmidt

Ein zartes Pflänzchen du mal warst das Leben lies dich reifen auch ein Kindlein du gebarst des Lebens Ernst lies dich begreifen nicht alles man erfassen kann was geschieht in unserem „Sein“ man muss es nehmen ab und an wenn das Herz auch nicht mehr dein Die Stimmung bald dem Herbste gleicht vergiss nicht die Schönheit zu erkennen Farbenpracht in´d Seele sich nun schleicht kann man´s mit Worten nicht benennen. Der Blätter heller Schein All die Sinne jubilieren begrüßen des Herbstes Farbenpracht...

GEDICHTE VON RENATE M. SCHMIDT
"Bleib Mensch" von Renate M. Schmidt

Bleib Mensch, und bleib bedacht, auf dich und mich gib acht. Ein Wort, ein Lächeln und noch mehr, Mensch zu bleiben, ist nicht schwer. All die Ängste wie die Sorgen, verflogen – weder heut noch morgen. Der Mensch braucht reichlich G`fühl, in diesem - Zeitgewühl. Vereinte Kräfte soll`s nur geben, zu kostbar - unser Leben. Keine Ignoranz und keinen Streit, kein Hochmut, keine Eitelkeit. Bleib Mensch und bleib bedacht, gib auf alle Menschen acht. In dieser schweren Krise, so, soll sie lauten – die...

In der Vergangenheit waren die Bauernregeln mangels anderer Hilfsmittel durchaus ein Instrument, das der analphabetischen bäuerlichen Bevölkerung eine gewisse Orientierung und Unterstützung gegeben hat. | Foto: pixabay
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Bauernregeln
Sind Bauernregeln wirklich glaubhaft?

Bauernregeln, oft in Reimen verfasst, sind seit Jahrhunderten Teil der landwirtschaftlichen Tradition und Kultur, auch in Tirol. Sie bieten einfache Wettervorhersagen und landwirtschaftliche Weisheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Aber wie schaut es heutzutage mit der Glaubwürdigkeit aus? Wir haben beim Tiroler Bauernbund nachgefragt! TIROL. Bauernregeln haben ihren Ursprung in der jahrhundertealten Beobachtung von Naturphänomenen und deren Auswirkungen auf die...

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