Wohnungslosigkeit

Beiträge zum Thema Wohnungslosigkeit

Die Steuerungsgruppe des Forschungsprojekts EU City Count Homelessness mit Vizebürgermeister Georg Willi (zuständig für Soziales) und Projektleiter Dr. Philipp Schnell (ÖAW) traf sich im Stadtteiltreff Wilten. Das Lebensmittelunternehmen MPREIS, vertreten durch Geschäftsführer David Mölk (r.), unterstützt die Maßnahme mit Einkaufsgutscheinen. | Foto: © M. Freinhofer
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Wohnungslosigkeit Ibk
PR-Aktion unter dem Deckmantel der Datenerhebung?

Innsbruck nimmt am europaweiten Forschungsprojekt „EU City Count Homelessness“ teil. Ziel ist es, Daten zur Wohnungslosigkeit zu erheben und künftige Hilfsmaßnahmen besser planen zu können. Während Stadt und Projektverantwortliche das Engagement loben, kritisiert die KPÖ die Einbindung von Unternehmenssponsoring und die Form der Unterstützung für Betroffene. INNSBRUCK. Am 25. September startete das Forschungsprojekt im Stadtteiltreff Wilten. Unter der Leitung von Dr. Philipp Schnell von der...

Der Innsbrucker Stadtrat beschließt die Erweiterung des Housing First Angebots und stellt Wohnungen zur Verfügung.  | Foto: pixabay / Symbolbild
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Housing First in Innsbruck
Ein Paradigmenwechsel der Wohnungspolitik

Zuerst eine Wohnung, dann der Rest – das ist das Prinzip des Housing First Modells, eine global genutzte Maßnahme zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit. Jetzt soll das Angebot in Innsbruck ausgebaut werden. INNSBRUCK. Zehn Wohnungen stellt die Stadt Innsbruck dem Verein "lilawohnt" in diesem Jahr zur Verfügung. Genutzt sollen diese für das Housing First Projekt werden. Wohnungslose Frauen bekommen damit die Möglichkeit zur eigenen Anmietung von Wohnungen. Wohnungslosigkeit durchbrechen Housing...

Eine zweite NORA-Einrichtung wurde eröffnet. Im Bild (v.l.n.r.): Florian Stolz (Geschäftsführer der Tiroler Soziale Dienste GmbH), Lara Neuwirther (Leiterin von NORA), LRin Eva Pawlata und LHStv Philip Wohlgemuth. | Foto: Land Tirol/Celik
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Zweite NORA-Einrichtung in Innsbruck
Schutz für wohnungslose Frauen

Neue Hilfe für wohnungslose Frauen in Innsbruck: Die NORA (NotRaum für Frauen) -Einrichtung bietet sicheren Wohnraum und Unterstützung für Frauen in Not. Mit NORA II entstehen zusätzliche Plätze – ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Wohnungslosigkeit, Abhängigkeit und Gewalt. INNSBRUCK. Hohe Mieten, wenig leistbarer Wohnraum – die derzeitige Situation in Innsbruck ist wohl nicht zuletzt ein Mitgrund für die Rekordauslastung von Notschlafstellen. Erst kürzlich berichtete MeinBezirk über die...

Innsbruck beteiligt sich am "City Count Homelessness"-Projekt. Dieses soll Daten zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit liefern.  | Foto: Huber
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Neue Daten durch EU-Projekt
Innsbruck zählt wohnungslose Menschen

Leistbarer Wohnraum ist für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker ein drängendes Problem. Das hat direkte Auswirkungen auf die Zahl obdach- und wohnungsloser Menschen. Um dem Trend entgegenzuwirken, beteiligt sich Innsbruck am EU-Projekt "City Count Homelessness". Ziel ist es, verlässliche Daten zu sammeln und langfristig Wohnungslosigkeit zu bekämpfen. INNSBRUCK. Die Stadt Innsbruck beteiligt sich an einem EU-Projekt zur Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Ziel des Projekts ist es, innerhalb von...

Das Zeltlager in der Richard-Berger-Straße wurde geräumt – eine Lösung fehlt. | Foto: Rotes Kreuz Innsbruck
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Zeltlager geräumt
Obdachlose in Innsbruck ohne Sommerlösung

Nach der Schließung der Winternotschlafstelle in Innsbruck fehlt eine Lösung für obdachlose Menschen im Sommer – das Zeltlager wurde inzwischen geräumt. INNSBRUCK. Mit der Schließung der Winternotschlafstelle in der Richard-Berger-Straße Ende April wichen Betroffene in Zelte rund um das Gebäude aus. Letzte Woche wurde das Zeltlager geräumt. Rund 30 Menschen wurden aufgefordert das Lager zu verlassen – wohin sie gehen sollten, blieb unklar. Wohin sollen die Menschen im Sommer? Die...

Die Sicht der Welt aus dem Blick von acht Frauen – bei der Fotoausstellung von lilawohnt  | Foto: lilawohnt / Helena Lea Manhartsberger
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16 Tage gegen Gewalt an Frauen
Lilawohnt sieht die, die nicht gesehen werden

Heuer feiert lilawohnt ihr 40-jähriges Bestehen. Die Organisation sieht die, die von der Gesellschaft oft übersehen werden, weil Obdachlosigkeit hauptsächlich als ein männliches Phänomen behandelt wird.  INNSBRUCK. Die Organisation lilawohnt kümmert sich um wohnungslose Frauen, mit oder ohne Kinder und machte vor kurzem mit einer Fotoausstellung speziell auf die Probleme von obdachlosen Frauen aufmerksam. Weibliche Wohnungslosigkeit wird häufig als unsichtbar beschrieben, weil die betroffenen...

Notschlafstelle wie hier in Kufstein sind nicht mehr wegzudenken aus Tirol. Die Obdachlosigkeit in Tirol wächst, doch was wird dagegen unternommen, welche Hilfsangebote gibt es und warum steigen die Zahlen der Bedürftigen stetig? | Foto: TSD
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Armut in Tirol
Obdachlosigkeit keine persönliche Schuld - Es kann jeden treffen

Obdachlosigkeit ist in Tirol nach wie vor ein Thema, vor dem man nicht die Augen verschließen kann. Organisationen wie die Caritas, Dowas, der Verein für Obdachlose oder die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) bieten Hilfsangebote an. Doch ist es ein Kampf gegen Windmühlen? Währenddessen fordert die Grünen Landtagsabgeordnete Zeliha Arslan einen Maßnahmenplan gegen Obdachlosigkeit. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lage in Tirol. TIROL. Noch im letzten Jahr wurde bekannt, dass die Zahlen der...

Zukunftsvertrag 5
Wohnungs- und Obdachlosigkeit verhindern

Fast 100 Seiten umfasst der Zukunftsvertrag der neuen Stadtregierung für die Jahre 2024 bis 2030. Bürgermeister Johannes Anzengruber und die Stellvertreter Georg Willi und Elli Mayr sowie die Stadträtinnen Janine Bex und Mariella Lutz präsentierten ihre Vorhaben der Öffentlichkeit. MeinBezirk arbeitet den Zukunftsvertrag exklusiv Schritt für Schritt auf. INNSBRUCK. Zum Thema Wohnen gehört auch der Bereich Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit. In fünf Punkten arbeitete die Stadtregierung...

LRin Eva Pawlata (2. v. r.) mit (v. r.) GFin Julia Schratz und den beiden Sozialarbeiterinnen Hanna Marte und Johanna Aigner. | Foto: Land Tirol/Dorfmann
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Pilotprojekt "Housing First"
Sicheres Wohnen als Basis für ein eigenständiges Leben

Erst die Wohnung, dann alles andere: Das erfolgreiche Tiroler Pilotprojekt „Housing First“, welches Frauen in schwierigen Lebenslagen unterstützt, wird auch dieses Jahr fortgeführt. In der Auseinandersetzung mit den vielfältigen Ursachen weiblicher Wohnungslosigkeit hat der Verein lilawohnt vor zwei Jahren das tirolweit erste "Housing First"-Angebot ins Leben gerufen. Dieses wegweisende Projekt, das sich dem Prinzip "erst die Wohnung, dann alles Weitere" verschrieben hat, wird nun dank der...

Zusammenarbeit mit dem Verein „lilawohnt“
Härtefallfonds für wohnungslose Frauen und Elternteile

Über Wohnungslosigkeit wird gerne geschwiegen. Dass auch Frauern davon betroffen sind geht im Alltag gern unter, da diese meist selbst nach Lösungen suchen. Die Stadt Innsbruck hat jetzt einen Härtefallfonds in der Höhe von 20.000 Euro für wohnungslose Frauen, beziehungsweise Elternteile mit Kind eingerichtet.  INNSBRUCK. Faktoren wie geringes Einkommen, steigende Mieten und Energiekosten haben die Situation von Frauen in Not noch einmal verschärft. Viele der Betroffenen suchen nicht gleich...

In einem wegweisenden Pilotprojekt möchte der Verein "lilawohnt" (ehemals bekannt als "DOWAS für Frauen") die Peer-Arbeit auch in den Bereichen Gewaltprävention und Wohnungslosenarbeit mit Frauen in Tirol etablieren.  | Foto: Symboldbild stock.adobe
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Gewalt gegen Frauen
„lilawohnt“: Ausbildung zur Peer-Mitarbeiterin

Ab kommenden Oktober wird der Verein "lilawohnt" eine Ausbildung zur Peer-Mitarbeiterin anbieten. Die Absolventinnen sollen durch ihre eigene Erfahrungsexpertise von Gewalt und Wohnungslosigkeit betroffene Frauen unterstützen. TIROL. In Tirol wird die Peer-Arbeit zunehmend als wertvolles Instrument zur Unterstützung von Menschen mit besonderen Herausforderungen anerkannt. "Peers" oder "Gleichgestellte" sind Personen, die bereits schwierige Lebenssituationen gemeistert haben und nun anderen...

Neues aus der Stadtpolitik: 16,5 Mio. für die Stadt und Diskussion über das Wahlrecht. | Foto: Perger
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Polit-Ticker
16,5 Mio. für die Stadt, Wahlrecht und junges Wohnen

Der Bund stellt insgesamt eine Milliarde Euro für Zweckzuschüsse an die Gemeinden zur Verfügung. 16,5 Millionen erhält die Landeshauptstadt. Wohnungslose Kinder sollen verstärkt in den Mittelpunkt gestellt werden und Diskussion über die Änderung des Wahlrechts in der Stadt. INNSBRUCK. „Innsbruck ist eine der Gemeinden, die einen Anteil der Milliarde vom Bund bekommen. 500 Millionen Euro für Investitionen in den effizienten Einsatz von Energie, 500 Millionen Euro für weitere kommunale...

Besichtigung der neuen Räumlichkeiten in der Mößlgasse mit LRin Gabriele Fischer, Karin Bröckl (Mitarbeiterin der Sozialpädagogischen Wohngemeinschaft) und Julia Schratz (Geschäftsführerin von DOWAS für Frauen) | Foto: Land Tirol/Reichkendler
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Betreute Wohnmöglichkeiten für Frauen
DOWAS bekommt neue Räumlichkeiten

Tatsache ist: Aufgrund eines geringeren Einkommens, Erwerbsunterbrechungen und unbezahlter Haus- und Familienarbeit sind Frauen einem erhöhtem Armutsrisiko ausgesetzt. Somit kommt es immer wieder vor, dass Frauen ohne Wohnung enden. INNSBRUCK. „Vor allem die „verdeckte Wohnungslosigkeit“ tritt als Tabuthema sehr häufig auf: Denn Frauen – und oftmals auch ihre Kinder – leben nach dem Verlust ihrer eigenen vier Wände bei Verwandten, Bekannten sowie in Zweckpartnerschaften. Dies resultiert in...

Soziales
NotRaum bietet Sicherheit und Schutz für Frauen und Kinder

TIROL. Das gemeinsame Wohnprojekt NoRa des Landes mit der Stadt Innsbruck und den Tiroler Sozialen Diensten wird kommenden Montag, 3. August eröffnet. Der NoRa (NotRaum) wird seine Türen für Frauen mit und ohne Kinder öffnen und wird ihnen Sicherheit und Schutz bieten. Angebot der Wohnungslosenhilfe erweitertMit dem NoRa-Projekt wird das vielschichtige Angebot der Wohnungslosenhilfe in für besonders vulnerable Gruppen erweitert, freut sich Frauen- und Soziallandesrätin Fischer.  Besonders...

LRin Gabriele Fischer präsentiert mit Bgm Georg Willi (re.) und TSD-Geschäftsführer Johann Aigner das Kältetelefon. 
 | Foto: © Land Tirol/Huldschiner
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Wohnungslose Menschen
Mehr Unterstützungsmaßnahmen für den Winter 2019/20

TIROL. Der Winter naht und für viele wohnungslose Menschen beginnt eine harte Zeit. Jetzt hat das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und die Tiroler Sozialen Dienste GmbH umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen beschlossen. Es soll Hilfsstrukturen rund um die Uhr geben sowie ein Angebot speziell für Frauen und ihre Kinder.  Umfangreiche UnterstützungsmaßnahmenAls Unterstützungsmaßnahmen wurden Notschlafstellen geschaffen aber auch eine niederschwellige Kontakt- und Anlaufstelle für alkoholkranke...

Gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, von Sozialvereinen und von Gemeinnützigen Wohnbauträgern diskutierte LRin Christine Baur (Mitte) das Thema Wohnungslosigkeit. | Foto: Foto: Land Tirol/Ennemoser
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Wohnungslosenhilfe im Gespräch: Was gibt es für Lösungen?

Im Auftrag des Tiroler Landtages organisierte Soziallandesrätin Christine Baur gemeinsam mit der Stadt Innsbruck kürzlich einen Runden Tisch zum Thema Wohnungslosigkeit. Geladen waren VertreterInnen von Sozialvereinen und von Gemeinnützigen Wohnbauträgern, um eine Verbesserung des Angebots für Obdach- und Wohnungslose zu diskutieren. Grundsätzlich wiesen die ExpertInnen darauf hin, dass bei Wohnungslosenhilfen gewisse Kriterien in Betracht gezogen werden müssen. Dazu gehören Angebote für Frauen...

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