„no risk but fun” in Hallein
Schulprojekttage für Sicherheit auf den Pisten
- Unter dem Motto „no risk but fun“ standen die Schulprojekttage ganz im Zeichen von Sicherheit und Eigenverantwortung. (Bild 2023)
- Foto: Rosi Schiefauer
- hochgeladen von Anna Wallner
Am 4. Februar wurde der Dürnberg bei den Zinkenliften zum Klassenzimmer im Schnee: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler tauschten Schulbank gegen Skibrille und lernten, wie man sicher auf der Piste und am Berg unterwegs ist – praxisnah, actionreich und mit jeder Menge Spaß.
HALLEIN. Unter dem Motto „no risk but fun“ standen die Schulprojekttage ganz im Zeichen von Sicherheit und Eigenverantwortung. Gemeinsam mit der Bergrettung, der Suchhundestaffel des Roten Kreuzes, der Stadtpolizei Hallein, Sicherheitsexperten der allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), der Gesellschaft für Vorsorgemedizin (Avos) und der Kinderchirurgie des Salzburger Landesklinikums wurde ein vielseitiger Erlebnisparcours aufgebaut. An mehreren Stationen erfuhren die Kinder, worauf es im Ernstfall ankommt – und wie man Risiken von vornherein vermeidet.
Warm-up und Erste Hilfe
Los ging es mit der Basis für einen sicheren Skitag: dem richtigen Aufwärmen. Experten von Avos zeigten, wie Muskeln, Gelenke und Sehnen optimal vorbereitet werden, um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten. Zusätzlich wurden die wichtigsten Pistenregeln und Verhaltensrichtlinien vermittelt. Was tun bei einem Sturz? Wie reagiert man richtig bei einem Unfall? Gemeinsam mit der Pistenrettung der Zinkenlifte und der Kinderchirurgie lernten die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen und erfuhren, welche Verletzungen im Wintersport besonders häufig auftreten.
- Durch richtiges Aufwärmen sinkt das Verletzungsrisiko auf der Piste enorm. (Bild 2023)
- Foto: Rosi Schiefauer
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Wenn jede Minute zählt
Auch abseits der gesicherten Piste warteten wichtige Lektionen. Die Bergrettung Hallein zeigte den richtigen Umgang mit dem Lawinenpiepser und erklärte Schritt für Schritt, wie das Sondieren nach einer vermissten Person funktioniert.
- Ein absoluter Höhepunkt war für die Schülerinnen und Schüler den Lawinensuchhunden bei der Arbeit zuzusehen.
- Foto: Rosi Schiefauer
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Ein besonderer Höhepunkt: Die Lawinenhunde des Roten Kreuzes demonstrierten eindrucksvoll ihr Können. Live mitzuerleben, wie präzise und schnell die Tiere arbeiten, sorgte für staunende Gesichter – und ein Bewusstsein für die Bedeutung professioneller Rettungsketten.
Vollgas über Schnee und Eis
Beim Sicherheitsquiz und an einer Praxisstation der AUVA konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich beweisen, was sie gelernt hatten. Theorie und Praxis griffen dabei nahtlos ineinander.
- Auf der Highspeed-Teststrecke merkten viele Kinder erst, wie schnell man auf Skiern werden kann.
- Foto: Rosi Schiefauer
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Für ordentliches Herzklopfen sorgte die Highspeed-Teststrecke der Stadtpolizei Hallein. Hier durften die Kinder selbst erleben, welche Geschwindigkeiten auf Eis und Schnee möglich sind – und wie schnell das Tempo unterschätzt wird.
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