Zivilschutz-Probealarm am 6. Oktober

BEZIRK (red). Am Samstag, den 6. Oktober 2017 findet zwischen 12.00 und 12.45 Uhr der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt. Probeweise ertönen die vier Signale „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“. Dabei wird die Funktionsfähigkeit von 963 Sirenen in Tirol und 8.200 Sirenen in ganz Österreich überprüft. Parallel zum Probealarm führt die TIWAG den jährlichen Flutwellen-Probealarm durch.

„Wenn die Sirene ertönt, ist es gut zu wissen, was sie bedeutet. Beim Probelarm testen überprüfen wir deshalb nicht nur die Sirenen, wir wollen der Bevölkerung die Bedeutung der Signale sowie die Handlungsempfehlungen in Erinnerung zu rufen“, erklärt Zivil- und Katastrophenschutzreferent LHStv Josef Geisler. Ein dreiminütige Dauerton bedeutet Warnung und herannahende Gefahr. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgerufen, sich über ORF-Radio und Fernsehen bzw. Internet über die aktuelle Lage zu informieren. Bei einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton droht unmittelbar Gefahr. Dann gilt es, schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen und über die Medien oder Lautsprecher durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

Zivilschutz am Smartphone

Wer sich über die Zivilschutzsignale informieren will, kann dies am 6. Oktober zwischen 9 und 15 Uhr bei der Infohotline der Landeswarnzentrale unter 0512/508802255 tun. Jederzeit verfügbar ist die Zivilschutz APP des Landes Tirol. Die APP beinhaltet Sirenensignale und Notrufnummer genauso wie mögliche Bedrohungsszenarien und Handlungsanleitungen, was im Katastrophenfall zu tun ist. Neben zahlreichen Tipps zur Katastrophenvorsorge bietet die APP auch Checklisten zur Bevorratung von Lebensmitteln, Medikamenten oder zur Sicherung von Dokumenten. „Wir sind in Tirol immer wieder von Naturkatastrophen betroffen. Umso wichtiger ist es auf den Ernstfall vorbereitet zu ein. Die Zivilschutz APP gibt dazu Anleitungen und informiert grundlegend zum Thema Zivilschutz“, so Geisler.

Auslösung bei Katastrophen

Ausgelöst wird Zivilschutz-Alarm auf Anforderung einer Katastrophenschutzbehörde – sprich der Gemeinde, der Bezirkshauptmannschaft oder dem Land Tirol – durch die Landeswarnzentrale im Innsbrucker Landhaus. Sollte eine bundesweite Alarmierung etwa wegen radioaktiver Bedrohung notwendig sein, wird dies durch die Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres sichergestellt.

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