Wandertipps
Die Top-5 Frühjahrswanderungen in Tirol

Kirche Maria Schnee Pfundser Tschey | Foto: Claudia Markt
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  • Kirche Maria Schnee Pfundser Tschey
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Wenn die Natur im Frühling wieder zum Leben erwacht und der Schnee langsam schmilzt, lockt es wieder zahlreiche Wanderer auf die Berge Tirols. Wir haben für euch unsere Top-5 Wanderungen im Frühling zusammengefasst:

Planung und Sicherheit haben beim Wandern immer oberste Priorität. Wer im Frühling zu einer Wanderung aufbricht, sollte stets bedenken, dass in höheren Lagen noch Schnee liegen kann. Stöcke oder Grödel können dann sehr hilfreich sein. Außerdem sind die Temperaturen in der Höhe oft noch sehr niedrig, demententsprechend sollte man auch seine Kleidung wählen.

1. Blaser

Im Frühling bzw. Frühsommer wird der 2.241 Meter hohe Blaser zum besonderen Erlebnis. Nicht umsonst ist der Gipfel im Wipptal als der blumenreichste Berg Tirols bekannt. Auf der leichten Wanderungen, die in Trins startet, wandert man über wunderschöne Bergmähder, die noch per Hand bewirtschaftet werden. Das und die einzigartige Geologie der Blaserdecke lässt hier zahlreiche Bergblumen erblühen.
Die Tour startet direkt beim Parkplatz in Trins, von dort aus wandert man immer den Schildern nach, bis man bei der Blaserhütte ankommt. Über den breiten Bergrücken geht es anschließend hinauf zum Blaser. Runter geht's auf der selben Strecke, oder: wer keine Scheu vor steilen Wegen hat, kann von der Blaserhütte der Beschilderung "Fußweg Trins 31 Speed sehr steil" folgen und kommt so auch wieder zum Parkplatz zurück.

  • Ausgangspunkt: Parkplatz oberhalb der Trinser Kirche
  • Höhendifferenz: ↑ 976 Hm
  • Gehzeit: 2 bis 2 ½ Stunden
  • Rundtour: es gibt eine Alternativroute für den Rückweg (Achtung steil)
Eine herrliche Aussicht vom Blaser ins Stubaital | Foto: Spiehs Michael
  • Eine herrliche Aussicht vom Blaser ins Stubaital
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2. Tiefenbachklamm

Türkisgrün stürzt sich Brandenberger Ache die Tiefenbachklamm hinunter. Gerade im Frühling, wenn der Schnee auf den Bergen schmilzt, ist dieses Naturschauspiel ein Spektakel. Die gemütliche Wanderung führt vom Parkplatz Tiefenbachklamm bis zur Jausenstation Tiefenbachklamm. Auf etwa 4 Kilometern wandert man auf einem schmalen, aber gut gesicherten Weg hoch über dem tosenden Fluss. Wer sich traut, hat von der Aussichtsplattform einen besonders beeindruckenden Blick.
Achtung: Die Tiefenbachklamm ist an starken Regentagen, sowie von Anfang November bis Ende April gesperrt!

  • Ausgangspunkt: Parkplatz Tiefenbachklamm (Kramsach)
  • Höhendifferenz: ↑ 107 Hm
  • Gehzeit: 2 bis 2 ½ Stunden
  • Rundtour: nein
Türkisfarbenes Wasser und steile Schluchten: Die Tiefenbachklamm ist ein spektakulärer Anblick. | Foto: Salvenmoser
  • Türkisfarbenes Wasser und steile Schluchten: Die Tiefenbachklamm ist ein spektakulärer Anblick.
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3. Pfundser Tschey

Das Hochtal Pfundser Tschey ist zwar zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, aber die zahlreichen weißen und violetten Krokussen machen es im Frühling zu einem besonderen Highlight. Eine leichte Wanderung startet am Parkplatz oberhalb von Greit. Von dort führt der Wanderweg mitten durch das Hochtal mit seinen bekannten Stadln. Wer mag kann bis zur Karlhütte wandern (die allerdings nicht bewirtschaftet wird). Zurück geht es auf dem selben Weg.

  • Ausgangspunkt: Parkplatz Pfundser Tschey (Greit)
  • Höhendifferenz: ↑ 210 Hm
  • Gehzeit: 2 ¾ Stunden
  • Rundtour: nein
Kirche Maria Schnee Pfundser Tschey | Foto: Claudia Markt
  • Kirche Maria Schnee Pfundser Tschey
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4. Halltal

Die kurzweilige Wanderung durch das romantische Halltal nach St. Magdalena ist schon sehr früh im Jahr begehbar. Gewandert wird entweder am schmalen Fluchtsteig oder auf der Asphaltstraße. Wer die Asphaltstraße wählt, erfährt mehr zur Geschichte des Halltals – mehrere Hinweistafeln erzählen vom früheren Salzabbau. Nach einem kurzen Anstieg erreicht man schließlich das Gasthaus St. Magdalena, das mit Kaffee, Kuchen und anderen Köstlichkeiten auf die Wanderer wartet. Wer mag, kann seine Wanderung zu den Herrenhäusern, dem früheren Zentrum des Bergbaus, fortsetzen. Oder aber man wandert wieder talauswärts zum Parkplatz zurück.

  • Ausgangspunkt: Parkplatz Eingang Halltal (Absam)
  • Höhendifferenz: ↑ 750 Hm
  • Gehzeit: 2 bis 2 ½ Stunden
  • Rundtour: nein
Wirtshaus St. Magdalena im Halltal | Foto: Alpenpark Karwendel
  • Wirtshaus St. Magdalena im Halltal
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5. Gaisalm

Bevor im Sommer Badegäste und Tagesausflügler zum Achensee strömen, lohnt sich eine Wanderung zur Gaisalm besonders. Erreichbar ist die Alm am Westufer des Achensees nur zu Fuß oder mit dem Schiff.
Die Wanderung führt von Pertisau zuerst über eine breiten Gehweg und dann über einen schmalen, in den Fels geschlagenen Steig. Nach etwa eineinhalb Stunden Gehzeit, immer mit Blick auf den wunderschönen Achensee, erreicht man schließlich die Alm. Wer mag, kann von hier aus auch mit dem Schiff zurückfahren.

  • Ausgangspunkt: Strandbad Pertisau (Parkplatz)
  • Höhendifferenz: ↑ 160 Hm
  • Gehzeit: 2 bis 2 ½ Stunden (Hin & Retour)
  • Rundtour: nein
Blick vom Bärenkopf auf den Achensee. Von Pertisau (links am Bild) wandert man entlang des Ufers zur Gaisalm. | Foto: Andreas Zebrak
  • Blick vom Bärenkopf auf den Achensee. Von Pertisau (links am Bild) wandert man entlang des Ufers zur Gaisalm.
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Blick vom Bärenkopf auf den Achensee. Von Pertisau (links am Bild) wandert man entlang des Ufers zur Gaisalm. | Foto: Andreas Zebrak
Eine herrliche Aussicht vom Blaser ins Stubaital | Foto: Spiehs Michael
Türkisfarbenes Wasser und steile Schluchten: Die Tiefenbachklamm ist ein spektakulärer Anblick. | Foto: Salvenmoser
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