Fraunhofer und Universität Innsbruck kooperieren
"Daten sind das Öl der Zukunft!"

Kooperation: Peter Schieder, Wilfried Sihn, Fraunhofer, Ruth Breu, Tilman Märk, Bernhard Tilg
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  • Foto: Krabichler
  • hochgeladen von Sieghard Krabichler

TIROL. Seit zwei Jahren gibt es in Wattens das Fraunhofer Innovationszentrum "Digitale Transformation der Industrie". Nun wird im Bereich "Digitale Plattformen eine Kooperation mit der Universität Innsbruck eingegangen. Leiterin wird die Vorständin des Instituts für Informatik, Prof. Ruth Breu.
"Immer mehr Firmen machen sich auf den Datenweg, aber bei etwa 80 Prozent überwiegt noch die Unsicherheit, sich mit Daten auseinanderzusetzen. Hier wollen wir Abhilfe schaffen", umreißt Breu diese Kooperation. Dabei gäbe große Potentiale, mit vernetzen Daten etwa die Klimaziele umzusetzen oder Energieeinsparung beim Gütertransport zu erreichen.

Große Möglichkeiten für kleinere Unternehmen

Fraunhofer Austria-Geschäftsführer Wilfried Sihn und Peter Schieder sehen vor allem für kleinere Unternehmen große Chancen. "Je größer das Unternehmen, umso weniger braucht es uns. Aber für Klein- und Mittelbetriebe wäre es hochrelevant, sich an uns zu wenden um Projekte für die Zukunft auszuarbeiten, aber hier sind noch große Hemmschwellen vorhanden. Aber Daten sind das Öl der Zukunft, und die werden auch für die KMU immer wichtiger." Ob die neue Datenschutzgrundverordnung hier stört? "Ja, die wirkt sich aus, speziell die Unsicherheit, Daten nach außen zu geben, ist hier betroffen. Aber die Situation normalisiert sich langsam", sagt Sihn.

Wichtiger Moment für die Uni

Universitäts-Rektor Tilmann Märk sieht in dieser neuen Kooperation mit Fraunhofer einen wichtigen Moment für die Universität Innsbruck und eine Brücke in die Zukunft. "Internationalität und Kooperationen sind wichtig für Lehre und Forschung, neue IT-Systeme vernetzen immer mehr Menschen und bringen immer größere Marktveränderungen. Darum ist diese Zusammenarbeit immens wichtig für unsere Universität", so der Rektor.

Land Tirol erfreut

"Daten sind und werden in allen Lebensbereichen immer wichtiger, deshalb passt diese Zusammenarbeit perfekt in die Digitalisierungsoffensive des Landes Tirol. Und beweist, dass die Universität Innsbruck als 'Speerspitze' in Sachen Informatik in Westösterreich seit über 20 Jahren erfolgreich ist", so der zuständige Landesrat Bernhard Tilg. Und sie sei ein entscheidender Impuls für den Wirtschaftsstandort Tirol.

Weitere Infos finden Sie hier:

Autor:

Sieghard Krabichler aus Tirol

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