Pionierprojekt in Zwentendorf
"Community Nurse“ leistet in der Krise hervorragende Arbeit

Bgm. Marion Török, die beiden Community Nurses Manuela Springer  und Dr. Rosa Maria Eglseer, Gemeinderat Manfred Bichler
  • Bgm. Marion Török, die beiden Community Nurses Manuela Springer und Dr. Rosa Maria Eglseer, Gemeinderat Manfred Bichler
  • Foto: Verein Vitale Gemeinde
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Gut ausgebildete Pflegekräfte helfen in Zeiten von Corona: Innerhalb von 24 Stunden kam in Zwentendorf an der Donau das Pionierprojekt von so genannten „Community Nurses“ voll zum Einsatz. Unter „Vitale Gemeinde – Community Nurses“ versteht man ein Netzwerk gut ausgebildeter Pflegekräfte, die in ihren Gemeinden Mitmenschen gerade jetzt bei ihren täglichen Bedürfnissen wie beim Einkaufen, beim Herstellen von Ärztekontakten oder eben auch bei der Pflege, gerade wenn die 24-Stunden-Betreuerinnen aus dem Ausland fernbleiben, hilft.

ZWENTENDORF (pa). In Zeiten von Heim-Quarantäne und dem höheren Bedarf an helfenden Händen, hat sich das Modell „Community Nurse“, das Zwentendorf bereits seit drei Jahren umsetzt und auch finanziell unterstützt, als gold-richtig erwiesen.

„Jetzt in der Krise sehen wir, dass sich neben den tollen Projekten auch ein soziales Netzwerk gebildet hat, auf das wir heute zurückgreifen können“,

erklärt Bürgermeisterin Marion Török. Die Botschaft, dass sich kein Mensch in dieser Zeit alleine oder hilflos fühlen soll, setzt die Gemeinde nun intensiv mit den „Community Nurses“ um.

Hotline wurde eingerichtet

Das Team rund um die Initiatorin und Pflegexpertin, Dr. Rosa Maria Eglseer, hat nun eine eigene Hotline für die Bürger in Zwentendorf errichtet. Die professionellen Pflegefachkräfte helfen bei Fragen zum Corona-Virus, aber sie stellen auch Kontakte her, sofern jemand andere medizinische Hilfe benötigt. Neben diesen akuten Organisationsaufgaben vernetzt und koordiniert die so genannte „Community Nurse“ die ehrenamtlichen Hilfsleistungen. Mehr als 16 Ehrenamtliche unterstützen wiederum die „Community Nurses“ bei einfachen Tätigkeiten. Bürgermeisterin Török ist über die Welle an Solidarität und dem Engagement in der Gemeinde erfreut: „Das Pionierprojekt , Community Nurse‘ hat sich vollends bewährt und zeigt, wie gerade in der Krise, auf zusätzliche Ressourcen zurückgegriffen werden kann.“

Unkonventionell und unbürokratisch

Hintergrund: „Community Nurses“ lokale und regionale Betreuungslösungen, die oftmals unkonventionell und unbürokratisch helfen können. „Wir kennen viele Notsituationen aus unserem beruflichen Alltag und als ausgebildete Pflegekräfte können wir damit sehr gut umgehen“, so die Initiatorin der Ausbildungsstätte „Vitale Gemeinden – Community Nurse“, Dr. Rosa Maria Eglseer.

Kontakt:
Telefonnummer: +43 664 2540010 
Homepage: www.alterslust.at

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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